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| User entfernt |
So, Teletubby, was soll jetzt dein Liebling sein? ![]() A) Zum Motorenbauer bringen und entfernen lassen B) Zum Fräser bringen und ausfräsen lassen C) Auserodieren lassen (Wobei es mich nicht wundern würde wenn der Motorenbauer die Arbeit an B) und C) weitergibt) Mit dem Ausbohren habe ich nur ein Problem: Wenn man keine Linksdrehenden Bohrer benuzt kann es sein das sich der Bohrer beim Anbohren im Rest des Bolzens frisst, der Bolzenstummel sich löst und dann mit der Bohrerdrehzahl ruck-zuck endgültig in das Gewinde versenkt wird, was das Lösen dann nochmal erschwert. | ||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Ich habe das geistig inzwischen noch etwas weiterentwickelt: Im ersten Schritt den Bolzen im Gewindeloch in mehreren Durchgängen, beginnend mit 2,5 mm, bis schließlich auf 5 mm aufbohren. Dann ein Gewinde M6 einschneiden und danach eine M6 Sechskantschraube mit der Länge ca. 20 bis 30 mm mit Loctite 270 eindrehen. Nach einer Wartezeit zur Aushärtung des Loctite von mehreren Tagen den Bolzen am Sechskant der Schraube herausdrehen. Das wäre ein Weg ohne Gewalt- und Hitzeeinwirkung. M6-Schrauben gibt es in der Festigkeitsklasse 12.9, für die ein Anzugsdrehmoment von 18 Nm gilt. Daraus kann man vermuten, dass auch ca. 25 Nm die Schraube noch nicht zum Abreißen bringen werden. So fest saßen die anderen Bolzen aber bei weitem nicht. Als einziger fraglicher Punkt dabei bleibt die Loctite-Verbindung. Ansonsten halte ich das schon fast für einen ziemlich sicheren Weg. Zitat:
Der Abgaskrümmer hat aber für die beiden äußeren Zylinder größere Befestigungslöcher (ca. 10 mm Durchmesser) als für die inneren. Vermutlich wegen Herstellungstoleranzen und/oder wegen Wärmeausdehnung. Es wäre also eine Hülse nötig, um den Bohrer mittig zu bekommen. Aber das lässt sich ja machen. Auch an eine Holzkonstruktion als Hilfe zum mittigen und geraden Bohren hatte ich schon gedacht. Eins ist auf jeden Fall klar: Freihändiges Bohren ist bei diesem Fall zu gefährlich. Sehr vorteilhaft dabei ist für mich, dass die Sache überhaupt nicht eilig ist. Praktisch anfangen werde ich erst dann, wenn alle Vorbereitungen sowohl geistiger als auch praktischer Art abgeschlossen sind. Dabei ist mir dieses Forum eine große Hilfe. Die restlichen vier Bolzen für die Krümmerbefestigung am Zylinderkopf habe ich heute nachmittag herausgedreht; das ging ohne Probleme. Bis auf einen, der etwas schwerer ging, schätze ich das nötige Ausdrehmoment auf ca. 10 bis 15 Nm. Das Verhalten war bei allen sieben ganzen Bolzen gleich: Nach einem etwas schwereren "Anfangs-Knack" ließen sie sich zuerst leichter, zwischendurch aber auch schonmal schwerer drehen. Deshalb soll die Ausdrehmethode des abgerissenen auf jeden Fall so sein, dass man unter Zuführung von Öl in beide Richtungen drehen kann. Linksausdreher scheiden auch deshalb aus. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (01.01.2017 um 21:17 Uhr) | |||
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| | #3 | |||
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| Forenbibel ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Ich hab selbst schon mal nen Kopf zum Zerspaner gebracht, der hat den abgerissenen Bolzen ausgefräst, das originale Gewinde wurde nicht beschädigt, gekostet hatte es um die 60€ + MwSt, ist aber schon ein paar Jahre her. | |||
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| | #4 | ||
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| Forenseele |
Man könnte auch den Motor komplett ausbauen um so den Kopf nicht einzeln abnehmen zu müssen. | ||
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| | #5 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Zitat:
Zitat:
Auf jeden Fall habe ich jetzt doch vor, den Zylinderkopf bald abzubauen, möglichst noch in dieser Woche. Wenn die Außentemperaturen es zulassen, denn bei kalter Luft bekomme ich immer ziemliche Probleme mit meiner Puste. Ich möchte aber über die Sache mit dem Bolzen gerne so bald wie möglich Klarheit haben. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (02.01.2017 um 21:12 Uhr) | |||
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| | #6 | |||
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| Forenseele |
Erodieren ist die sauberste und schnellste Lösung, jede Größere Firma mit eigener Fertigung hat normalerweise die Gerätschaften dafür um, wie bereits erwähnt, Werkstücke zu retten in denen Gewindebohrer abgebrochen sind. Ist bei uns in Der Firma eine gängige Methode. E// Im Notfall könnte man den Bolzen auch komplett ausbohren und ein Helicoil setzen. Geändert von Buddha (02.01.2017 um 12:33 Uhr) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Buddha für den nützlichen Beitrag: | DERChristian (02.01.2017) |
| | #7 | ||
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| User entfernt |
Es dauert halt ein bisschen bis Tätigkeiten die woanders seit über 20 Jahren Routine sind auch in Internetforen bekannt werden... | ||
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| | #8 | |||
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| Forenseele | | |||
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| | #9 | |||
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| Forenbibel |
Wäre es nicht besser, den ganzen Motor "eben" zu ziehen? Dann musst du die gute Kopfdichtung nicht "aufgeben" ![]() Dafür quasi unzerstörbar. Beim Golf 4 gibt es hin und wieder Probleme mit den Gewinden der Getriebeaufhängung. Ein mal n Helicol rein, auf Ewig ruhe... Geändert von franz-werner (02.01.2017 um 21:16 Uhr) | |||
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| | #10 | |||
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| Forenabhängiger |
Du kannst den Motor auch ohne Kran mit einem Hund und einen Spanngurt ausbauen. Allerdings keine schöne Arbeit. | |||
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| | #11 | |||
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| Forenbibel |
Ein bis zwei Paletten und ein Hubwagen würde auch funktionieren... Oder eine Palette, die mit zwei bis vier "Blumenrollern" unterfüttert wurde | |||
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| | #12 | |||
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| Helfersyndrom |
So einen Motorkran gibt es gebraucht für max einen Hunni, den kannst danach für das gleiche Geld wieder verticken. | |||
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| Sommertreffenplaner |
Ich würde den Zylinderkopf vom Motorblock aufgrund der geringen Laufleistung des Cabrios nie trennen, dafür wäre er mir zu schade. Leih dir von den Nachbarn der eine Autowerkstatt betriebt den Kran. So würde ich dass machen. | |||
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| | #14 | |||
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| Helfersyndrom |
Du könntest eh den Nachbarn fragen, wie der das Problem löst. | |||
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| | #15 | |||
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| Forenabhängiger |
Also abgerissene Bolzen auspuffseitig sind doch völlig normal, hab ich mir nie solange Gedanken drum gemacht, wird wohl durch die Hitze kommen? Die Bruchstelle sieht ja noch recht glatt aus, denke da kann man gut ankörnen. Ja Kopf würd ich sofort ausbauen, ne neue Kopfdichtung ist sicher kein Nachteil, oder? Wie schon gesagt mit kleinen Bohrer anfangen, ob jetzt Freihand oder grade eingespannt mit ner Standbohrmaschine ist ne Frage der Möglichkeiten. Mein Ziel ist garnicht nen ganzen Bolzen auszubohren, wenn eine Seite nur noch ne dünne Wandung hat reicht das auch. Dann kann man mit Dremel und Fräser nachhelfen bis die Stelle nachgibt und sich relativ einfach ausdrehen läßt. Ja Erodieren oder Ausfräsen ist sicher eleganter, wenns rustikal nicht gewünscht ist ab zum Fachbetrieb oder Motorenbauer. Wieso man wegen so ner Lapalie gleich nen Tauschkopf oder Motor holen will? | |||
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| | #16 | |||
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| Golf-Liebhaber |
Also meine Bescheidene Meinung zu dem Thema: Der Zylinderkopf wird in jedem Fall runter müssen. Bei aufgeflanschtem Zylinderkopf wird kein Betrieb den Motor auf dem Tisch zum Ausbohren aufgespannt, geschweige den ausgerichtet bekommen. Um das wirklich fachgerecht zu reparieren muss der Kopf aufgespannt werden, und der Bolzen dann mit Vollhartmetall ausgebohrt werden. Das sollte jeder halbswegs normale Motorenbauer hinbekommen. Ich verwende in solchen Fällen auch gerne Stehbolzen die auf der beschädigten Seite ein M10 gewinde Besitzen, und sich dann auf das Originale M8 Maß verjüngen. | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Naumstar für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (03.01.2017) |
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| Golf-Liebhaber |
Ps: Du darfst mir den Zylinderkopf auch gerne zur fachgerechten Instandsetzung durch Übernahme der Versandkosten zuschicken, falls alle Stricke Reißen. Gruß Jens | |||
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| | #18 | |||
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| Golf-Liebhaber | | |||
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| | #19 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Gerade Deine Meinung als erfahrener Motorenspezialist ist mir sehr kostbar! Zitat:
Zitat:
Weil der Bolzen ja nicht durch Schwergängigkeit im Innengewinde abgerissen ist, sondern durch andere momentan nicht ganz klare Umstände, und weil sich alle anderen sieben Bolzen relativ leicht ausdrehen ließen, halte ich es für wahrscheinlich, dass der abgerissene sich auch auf eine geeignete Weise ausdrehen lässt. Grüße Teletubby | |||
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| Golf-Liebhaber |
Versuche es aber bitte nicht mit einem Linksausdreher, falls der abreißt hilft wirklich nur erodieren. Erodieren hört sich zwar im ersten Moment einfach an, bedeutet aber ein Vollzerlegen des Zylinderkopfes, sowie penible Reinigung, damit Reste vom Motorenöl nicht das Elektrolyt verunreinigen. | |||
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