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Alt 24.10.2014, 20:55 #181
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Hallo!

Habe heute meinen letzten Climatronic Kabelstrang fertig bekommen: Der für den Gebläsekasten. Er ist durch die vielen Sensoren und Stellmotoren recht umfangreich.


Problemstelle 1: Anschluss für den Gebläsemotor. Ein Kabel ist abgeschnitten, und es gibt eine stümperhaft ausgeführte Lötverbindung mit einem Stück Kabel, das in der Luft endet:


Problemstelle 2: Anschluss für den elektronischen Gebläseregler. Das dünne, schwarze Steuerkabel ist einige Zentimeter vor dem Stecker abgeschnitten:


Was sich der Macher dieser beiden Vermurksungen dabei gedacht hat, ist mir völlig unklar.

Ich habe mir Kabelmaterial für beide Baustellen in originaler Ausführung beschafft (Schwarz/rot 2,5 mm² und schwarz 0,3 mm²) und habe sie in den Kabelstrang eingearbeitet. Weil sie mehr oder weniger über die komplette Länge des Kabelstranges gehen, musste ich ihn fast komplett abwickeln. Damit er mir dabei nicht ganz auseinanderfällt, habe ich ihn in geeigneten Abständen mit Tesa-Krepp provisorisch fixiert. Um hinterher beim Wieder-Einwickeln in etwa zu wissen, ob ich das Gewebeband zu weit oder zu eng wickele, habe ich ca. alle 10 Zentimeter Tesa-Krepp-Umwicklungen mit Zahlen markiert und das abgewickelte Gewebeband ebenfalls:


Auf diese Weise habe ich beide beschädigte Kabel komplett neu eingezogen, damit es keine Verbindungsstellen innerhalb des Kabelstranges gibt. Die vier hierzu nötigen Steckerkontakte habe ich recycelt, indem ich sie von den Kabelenden durch Aufbiegen abgemacht (sehr schwierig!) und an die Enden der neuen Leitungen angelötet und die Zugentlastungen festgebogen habe:

Das Foto zeigt den fertig angebauten Steckerkonakt am dünnen, schwarzen Kabel an der Problemstelle "Stecker für den Gebläseregler". Der Kabelstang ist zu diesem Zeitpunkt schon wieder komplett eingewickelt.

Und hier im komplett fertigen Zustand:


Die zweite ehemals beschädigte Stelle, der Stecker für das Gebläse, ebenfalls im fertigen Zustand:


Der damit komplett einbaufertige Kabelstrang ist schon auf dem Dachboden eingelagert. Damit sind alle Climatronic-Leitungen fertig bis auf die im Motorraum. Die habe ich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Als nächstes kommt demnächst erstmal der Climatronic Gebläsekasten dran, der auch ein wenig Arbeit braucht.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (24.10.2014 um 22:11 Uhr)
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Alt 04.01.2015, 09:02 #182
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Hallo!

Weiter geht´s.

Weil ich meinen roten Variant ab diesem Frühjahr auf Climatronic, DWA, Nokia DSP, GRA und MFA umbauen will, habe ich in der letzten Zeit Unmengen von Teilen gesammelt. Den Winter nutze ich dazu, sie nach und nach einbaufertig zu machen.

Jetzt ist der Climatronic Gebläsekasten dran. Weil er, wenn er erstmal eingebaut ist, nur noch mit Riesenaufwand zu erreichen ist, bin ich dabei, ihn jetzt soweit fertigzumachen, dass man möglichst nie mehr dran muss. Außerdem muss er eh auseinander, weil ich meinen bisherigen Verdampfer sowie den Wärmetauscher weiterverwenden möchte.

Der komplette Gebläsekasten, wei ich ihn bekommen habe:





Nach Ausclipsen von sechs goldfarbenen Klammern und Abziehen von diversen Unterdruckschläuchen kann man den eigentlichen Gebläsekasten (in Fahrtrichtung rechts gelegen) vom Klappenkasten (links gelegen), in dem der Wärmetascher und drei Luftregelkalppen sitzen, trennen. Nach Entfernen von elf weiteren Klammern kann man den Gebläsekasten in sein Unter- und Oberteil zerlegen. Auf dem nächsten Foto kann man sehen, wie der Verdampfer der Klimaanlage im Unterteil des Gebläsekastens steht:

Einiges an Laub habe ich schon entfernt, der Rest ist hier noch drin.

So sieht der abmontierte Klappenkasten aus. Gut kann man den Schacht sehen, in den der Wärmetauscher gehört:


Auch den Klappenkasten kann man nach Demontage der Stellmotoren, der Unterdruckdose und diverser Kleinteile durch Öffnen von etlichen Schnappverbindungen (das muss sehr vorsichtig passieren, sonst reißt das Kunststoffmaterial!) in sein Unter- und Oberteil zerlegen, die ich vor dem Foto schon in der Badwanne von innen und außen abgewaschen habe:


Auf dem Tisch ausgebreitet: Die Anbauteile des Klappenkastens mit zwei Stellmotoren, einer Unterdruckdose und den ganzen Kleinteilen, die ich vor der Demontage vom Klappenkasten alle in ihrer Einbaulage fotografiert habe:


Die entscheidenden Teile, wegen derer ich mir die Arbeit hauptsächlich gemacht habe, sind die Klappen. 1. Die Temperaturklappe von beiden Seiten:



2. Die Hauptsteuerklappe von beiden Seiten:



3. Die Steuerklappe oben/unten von beiden Seiten:



4. Und zum Schluss die Umluftklappe, die ihren Sitz nicht im Klappen- sondern im Gebläsekasten hat und die ich auch ausgebaut habe:



Die ganze Arbeit war nicht für die Katz´; bei allen Klappen außer der kleinen Steuerklappe zerbröselt das Bezugsmaterial schon beim Anfassen. Das kann man auf den Fotos besonders bei der Temperaturkappe gut sehen.

Das Bezugsmaterial besteht auf beiden Seiten der Klappen zuunterst aus einem ca. 3 mm starken Schaumstoff und darüber einer hauchdünnen kunstlederartigen Schicht. Beide sind nach 17 Jahren am Ende ihrer Lebenserwartung angekommen. Weil es die Klappen nicht einzeln als Ersatzteil gibt, müssen die Beschichtungen unbedingt erneuert werden, weil die Zerbröselung sonst im eingebauten Zustand weitergehen würde. Dazu müssen die alten Beschichtungen erstmal restlos entfernt werden. Bei den beiden großen Klappen geht das ziemlich einfach, weil der Schaumstoff auf dem Metall der Klappen nur schlecht haftet. Bei der Umluftkappe aus Kunststoff ist das leider anders. Die Beschichtung haftet extrem gut, und es hat mich mehr als eine Stunde pro Seite der Klappe gekostet, alles abzuachen. Danach sahen die Klappen so aus:


Man kann sich gut vorstellen: Wenn die Auflösung des Bezugsmaterials weitergehen würde, dann würden irgendwann die großen Löcher in den Klappen freiliegen. Mit der Folge, dass die Klappen den Luftstrom nicht mehr lenken würden.

So weit bin ich bisher. Jetzt kommt erstmal die Suche nach einem geeigneten Bezugsmaterial für die Klappen. Danach wird es weitergehen.

Eine wichtige Erkenntnis habe ich darüber hinaus aber auch noch. Alle Klappen außer der kleinen Steuerklappe oben/unten sowie ihre Lagerteile sind bei der Climatronic exakt dieselben Teile wie bei der manuellen Klimaanlage.


Wird demnächst fortgesetzt!

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (04.01.2015 um 10:27 Uhr)
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Alt 04.01.2015, 18:06 #183
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Echt alles sehr schön dokumentiert hier! Super Manfred, weiter so.
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Alt 04.01.2015, 19:55 #184
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Sehr schöne Dokumentation!

Meine Umluftklappen waren auch mal defekt und es pustete immer Krümel aus der Lüftung.

Vielleicht hilft Dir "Vorlegeband" bei der Eingrenzung für die Materialauswahl weiter.
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Teletubby (04.01.2015)
Alt 04.01.2015, 20:41 #185
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Ausgezeichnet dokumentiert. Werde das hier interessiert verfolgen.

Die Steuerklappe unten/oben solltest Du Dir genauer ansehen. Kenne 3 Golf 3 (um 96er Baujahr) mit Climatronic, wo diese Klappe auf Höhe der Verstellmechanik defekt ist.
Durch Materialermüdung (?) bricht gerne der einzelne Arm, der die Fussraumklappe lenkt. Die Druckdose mit der Feder (Von oben auf dem 6. links oben zu sehen) greift dann ins Leere. Bei eigenen Interesse schaust vielleicht mal, ob die Achse einen Haarriss hat.

Müsste ich unbedingt in Angriff nehmen, denn im Winter fällt es auf: Die Fussraumklappe ist im Normalzustand geschlossen, und erleidet Eisfusssyndrom.

EDIT:

Möchte dein Threat nicht verunstalten, aber es wäre wie gesagt auch vielleicht für Dich interresant:
Habe den abgebrochenen Hebel gerade in der Werkstatt gefunden: (Jetzt weiss ich auch wieder, was das ist, hatte es mal im Fussraum gefunden)
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Alt 04.01.2015, 23:18 #186
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Wirklich sehr saubere Arbeit - wie immer.
Da kann ich mich meinen Vorpostern nur anschließen.

Meinst du man kann das Laub aus dem Kasten auch schon entfernen, wenn man einfach den Gebläsemotor ausbaut?

Wäre ja mal ganz interessant. Andererseits dürfte da ja eigentlich gar kein Laub drin sein, wenn immer ein Filter verbaut war.
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Alt 04.01.2015, 23:31 #187
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Das mit der Dichtungen habe ich in meinem Auto mit Kompriband gelöst.mfg dubsport
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Teletubby (05.01.2015)
Alt 05.01.2015, 09:20 #188
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Hallo!

Zitat:
Zitat von Andy966 Beitrag anzeigen
Die Steuerklappe unten/oben solltest Du Dir genauer ansehen. Kenne 3 Golf 3 (um 96er Baujahr) mit Climatronic, wo diese Klappe auf Höhe der Verstellmechanik defekt ist.
Durch Materialermüdung (?) bricht gerne der einzelne Arm, der die Fussraumklappe lenkt. Die Druckdose mit der Feder (Von oben auf dem 6. links oben zu sehen) greift dann ins Leere. Bei eigenen Interesse schaust vielleicht mal, ob die Achse einen Haarriss hat.

Müsste ich unbedingt in Angriff nehmen, denn im Winter fällt es auf: Die Fussraumklappe ist im Normalzustand geschlossen, und erleidet Eisfusssyndrom.

EDIT:

Möchte dein Threat nicht verunstalten, aber es wäre wie gesagt auch vielleicht für Dich interresant:
Habe den abgebrochenen Hebel gerade in der Werkstatt gefunden: (Jetzt weiss ich auch wieder, was das ist, hatte es mal im Fussraum gefunden)
Danke für den interessanten Hinweis! Du verunstaltest den Thread damit überhaupt nicht, weil so etwas dringend hierhin gehört.

Habe mir die besagte Klappe genau angesehen und mal kräftig am Hebelteil gewackelt: Es scheint alles o.k. zu sein. Habe mir natürlich auch überlegt, wie es wohl zu diesen Brüchen kommen mag. Vielleicht drückt die Unterdruckdose den Klappenhebel zu kräftig über die Endpostion hinaus.

Auf jeden Fall hat man viel Arbeit, wenn der Klappenhebel abgebrochen ist. Denn reparieren lässt sich das nur bei ausgebautem Gebläsekasten. Hinzu kommt ja auch noch, dass es die Klappe nicht einzeln gibt.


Zitat:
Zitat von dubsport Beitrag anzeigen
Das mit der Dichtungen habe ich in meinem Auto mit Kompriband gelöst.mfg dubsport
Was bitte ist denn "Kompriband"? Ein Link wäre hilfreich.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (05.01.2015 um 09:32 Uhr)
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Andy966 (05.01.2015)
Alt 05.01.2015, 09:57 #189
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Kompriband – Wikipedia
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Alt 05.01.2015, 13:32 #190
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Ich denke für die Beschichtung der Klappen ist eine verhautete Moosgummimatte am geeignetsten.
Moosgummi | HIRI




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Teletubby (05.01.2015)
Alt 05.01.2015, 14:29 #191
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Zitat:
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Hallo!

Auf jeden Fall hat man viel Arbeit, wenn der Klappenhebel abgebrochen ist. Denn reparieren lässt sich das nur bei ausgebautem Gebläsekasten. Hinzu kommt ja auch noch, dass es die Klappe nicht einzeln gibt.
Möchte mir die Arbeit erstmal ersparen. Es gibt Lösungen im Netz, wo Climatronic Besitzer mit dem gleichen Problem die Klappen-Achse mit einer Schraube mit Verstiftung mittels Madenschraube o.ä. versehen.
Sollte ich mal die "Climatronic" wie Du restaurieren, würde ich es 100% machen.

Ansonsten würde ich mit sehr hochwertigen 2K Kunststoffkleber arbeiten. Die Hebelwirkung muss viel Kraft umlenken, (gegen die Feder und den Luftstrom arbeiten [?]) vielleicht reißt deswegen gerne die Achse.
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Alt 05.01.2015, 17:33 #192
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Von Ford gibt es eine einseitig selbstklebende Kennzeichenunterlage. Das Material sieht genauso aus wie das was du suchst.

http://www.vogel-hechingen.de/shop/a...50,47290,0,0,0
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Alt 18.01.2015, 19:37 #193
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Hallo!

Gestern ging es weiter. Mit dem Neu-Beziehen der vier Klappen im Gebläsekasten.

Erstmal habe ich das passende Material beschafft. Das Material zum Bezug der Umluft- Temperatur- und großen Steuerklappe muss eine Dicke vom 3 mm haben, das für den Bezug der Steuerklappe oben/unten (ab sofort nur noch Fußraumklappe genannt) 5 mm.

Hier liegt das Material unter einer Temperaturklappe (links im Originalzustand, rechts mit entferntem fusseligen Belag):


Das Material ist einseitig selbstklebendes EPDM Moosgummi, das es bei dieversen Ebay-Händlern preiswert gibt. Ich habe für das Material für alle vier Klappen knapp 11 Euro bezahlt:


Zuerst habe ich die Umluft- und dann die große Steuerklappe neu bezogen, weil die am einfachsten sind. Dann kam die Temperaturklappe, bei der ich die Arbeit auf Fotos festgehalten habe.

Der erste Schritt besteht darin, den alten Bezug so genau wie möglich zu vermessen. Dabei ist es ganz praktisch, wenn man noch eine originale Klappe hat. Diese Maße habe ich mit einem Stift auf die Rückseite des Moosgummis übertragen:


Dann die Bereiche, die zuerst verklebt werden sollen, ausgeschnitten:


Die Klappen müssen sorgfältig entfettet werden, damit die Klebeverbindung gut hält. Ich nehme dazu immer Feuerzeugbenzin.

Dann die Schutzfolie nur in dem Abschnitt abgezogen, der zuerst aufgeklebt werden soll. Damit das Material in den restlichen Bereichen noch verschiebbar ist und noch nicht klebt. Diesen ersten Bereich so genau wie möglich auf die Klappe geklebt:



Wichtig dabei ist, dass man mit dem Verkleben and er Stelle beginnt, die sich am besten dazu eignet. Es lohnt sich, sich darüber vorher genau Gedanken zu machen anstelle einfach drauf loszukleben. Die Stoßkante wollte ich an genau derselben Stelle haben wie bei der originalen Klappe.

Das letzte Stück, das noch zu verkleben ist. Wenn man so weit gekommen ist, hat man gewonnen. Wie schon gesagt: Die Temperaturklappe ist am schwierigsten, weil sie einen Knick hat:


Eine Temperaturklappe mit altem Bezug (links) und eine mit neuem (rechts):


Hier sind drei der vier Klappen fertig: In der oberen Reihe links die Temperaturklappe, rechts die Umluftklappe und unten die Steuerklappe. Die Fußraumklappe fehlt hier noch:



Um die Qualität der Verklebung zu testen, habe ich die Fußraumklappe zum Test teilweise bezogen und über Nacht bis heute Morgen liegen lassen. Ergebnis: Das Material klebt phantastisch gut und kann nur mühsam in kleinsten Stücken wieder entfernt werden.

Wird morgen oder so mit der Fußraumklappe fortgesetzt, die mich mit allem Drum und Dran einen ganzen Tag gekostet hat.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (18.01.2015 um 21:00 Uhr)
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Golf-Shorty-Berlin (18.01.2015), sven84 (19.01.2015)
Alt 18.01.2015, 21:57 #194
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Hallo!

Nachdem drei der vier Klappen fertig waren, fehlte noch die Fußraumklappe. Sie neu zu beziehen war etwas fummelig, weil sie auf der Bezugseite keine rechten Winkel hat, sondern einen mit 70 ° und einen mit 110 °. Ich habe die Maße mit Stift, Lineal und Winkelmesser auf die Rückseite des Bezugsmaterial übertragen. Das anschließende Beziehen hat dann ganz brauchbar funktioniert.

Vielmehr Sorgen betreiteten mir jedoch die Tatsache, dass die Hebel der Klappen zum Abbrechen neigen. Allein in den letzten drei wochen sind mir drei Fälle bekannt geworden, zwei hier im Forum und einer woanders. Wenn einem das passiert und wenn man das reparieren möchte, hat man gleich zwei Probleme: Erstens gibt es die Klappe nicht einzeln, und zweitens ist es ein Riesenaufwand, sie auszutauschen, weil dazu der Gebläsekasten ausgebaut und zerlegt werden muss.

Bezüglich des Abbruches des Hebels scheint es zwei Versionen zu geben: Erstens bricht der Hebel mit Welle gleich an der Stelle, an der sie aus dem Gehäuse herauskommt. Zweitens bricht die Klappe von der Welle ab; die Welle selbst bleibt heile. Beide Versionen brauchen separate Lösungen.

Beim genauen Ansehen der Klappe ist mir aufgefallen, dass die Welle am Ende des Hebels hohl ist; den Durchmesser der Öffnung habe ich mit etwas über 3,5 mm gemessen:


Am gegenüberliegenden Ende der Welle gibt es in der Mitte einen Punkt im Kunststoffmaterial:


Und schließlich am unteren Rand gibt es einen Wulst mit genau 4 mm Durchmesser. Alles das brachte mich auf die Idee, die Welle durch Metall zu verstärken. Von jahrelang zurückliegenden Basteleien hatte ich auf dem Dachboden noch Reste eines Rundstabes aus Messing mit genau 4 mm Durchmesser. Ihn habe ich auf das an der Klappe gemessene Maß 125 mm abgelängt:


Dann habe ich das hohle Wellenende auf Hebelseite der Klappe mit einem 4 mm Bohrer aufgebohrt. Das war total einfach, weil es ja schon mit 3,5 mm Durchmesser hohl war. Am gegenüberliegenden Ende habe ich die schon vorhandene Markierung dazu genutzt, mit einem spitzen Gegenstand eine kleine Vertiefung zum Ansetzen des Bohrers einzuarbeiten. Gebohrt habe ich dann mit 3 mm, um das Loch für den Fall, dass es beim Bohren außermittig gerät, noch korrigieren zu können:


Dann habe ich den Wulst am unteren Ende der Klappe komplett entfernt. Zunächst grob mit einem kleinen Seitenschneider:


Den Rest mit einer Feile, was lange dauert und keine angenehme Tätigkeit ist. Auf dem nächsten Foto ist die Hälte fertig:


Etwa 1 Stunde und ca. 50.000 Feilspäne weiter...


..war der Wulst am unteren Rand der Klappe komplett weg. Das Loch auf der dem Hebel gegenüberliegenden Seite, das ich mit 3 mm Durchmesser gebohrt hatte, habe ich nun mit einer ganz kleinen Rundfeile so auf 4 mm aufgeweitet, dass es schön mittig saß. Dann sah die Klappe so aus:


Zur finalen Anprobe bitte Klappe und Welle zu mir:

Passt nach minimaler Nacharbeit.

Die Welle habe ich genau so lang gemacht, dass sie auf beiden seiten der Klappe bis zum Ende durchgeht:



Die Fußraumklappe ist erfreulicherweise aus ABS-Kunststoff. Das ist ein Material, das man gut kleben kann. Mit meinem Lieblingsklebstoff Stabilit Express, einem hochwertigen Zweikomponentenklebstoff. Zunächst mal mussten aber zur besseren Haltbarkeit alle Klebebereiche aufgerauht werden, was ich mit Schleifpapier der Körnung 120 gemacht habe. An der Welle kann man die aufgerauhten Bereiche gut sehen:


Dann wurden die Bohrungen in der Klappe von innen und die entsprechenden Bereiche der Welle von außen mit Klebstoff bestrichen und dann die Welle in die Klappe eingesteckt. Zum Schluss habe ich noch auf beiden Seiten längs der Welle zum Kunststoffmaterial der Klappe Klebstoff aufgebracht, der jetzt im weitesten Sinne aussieht wie zwei Schweißnähte, eine oben und eine unten:




Die ganzen Klebearbeiten mussten in drei Durchgängen geschehen. Deshalb, weil die Topfzeit des Klebstoffs = die maximale Verarbeitungszeit nach dem Mischen der beiden Komponenten nur knapp 10 Minuten beträgt. Danach beginnt der Kleber, sehr zähflüssig zu werden.

Nach dem Aushärten des Kebstoffs habe ich einen Belastungstest gemacht: Die Klappe ist jetzt im Bereich der Welle sagenhaft stabil. Ich bin mir sicher, dass sie hier nicht mehr bricht.


Doch damit war ja nur eine der beiden Bruchmöglcihkeiten ausgeräumt. Die Möglichkeit des Bruches des Hebels, der eh sehr eigenwillig geformt ist, bestand weiterhin und bedurfte auch noch einer weiteren Lösung. Hierür schwebte mir eine Verstärkung des Hebels vor, eine stabile Verbindung von der Welle zum Anlenkpunkt der Unterdruckdoser. Also die große Lücke zwischen Welle und Anlenkpunkt auf dem folgenden Foto:


Als Material hatte ich an 2,0 mm starkes Alublech gedacht. Das ist schon recht stabil und trotzdem noch gut zu verarbeiten. Auf dem Dachboden habe ich den Kühlkörper eines Netzteiles geplündert, der aus genau diesem Material bestand. Auf dem nächsten Foto eine erste Skizze, ein kleines Stück Alublech und ein paar Werkzeuge:


Das benötigte Teil habe ich grob ausgesägt und zunächst ein zu kleines Loch an die Stelle gebohrt, an die es höchstwahrscheinlich musste. Problematisch dabei war, dass sich von der Klappe in diesem Bereich nur ganz schlecht Maße abnehmen ließen. So hatte ich keine andere Möglichkeit als mit einem zu großen Teil anzufangen und mich durch Feilen ganz langsam zum Ziel hinzuarbeiten:






An der Menge der Feilspäne kann man gut sehen, wieviel Arbeit das war und wie lange das gedauert hat:


So sieht das fertige Teil aus:


Letzte Anprobe. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Auf dem Foto kann man sehen, dass die Klebebereiche schon aufgerauht sind:


Nach dem Verkleben. Der Klebstoff ist nicht nur von außen, sondern ich habe die Kontaktbereiche schon vor dem Einlegen der Verstärkungsplatte mit Klebstoff eingestrichen. Natürlich wieder Stabilit Express:



So, damit ist sie fertig, die Fußraumklappe. Ich möchte fast Haus und Hof verwetten, dass sie jetzt nicht mehr bricht.

War es das Wert, dafür über einen ganzen Tag zu opfern? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist es mir lieber als ein oder zwei Jahre nach dem Einbau alles wieder auseinanderzureißen. Aber schön war es auf jeden Fall zu sehen, dass ich so etwas noch kann; habe so eine Fummelarbeit lange nicht mehr gemacht. Und wenn mich jemand fragt, was ich heute gemacht habe, kann ich mit Ehrlichkeit antworten: Gefeilt. Denn das war meine Haupttätigkeit heute.

Freundliche Grüße
Teletubby

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Alt 04.02.2015, 21:51 #195
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Nun bin ich auch hier gelandet

Danke Manfred


Das was Du da machst finde ich höchst interessant, da bleibe ich mmal am Ball, wie Du weisst, is ja bei mir auch was gebrochen....



Ob Andy mir sein Fundstück überlässt ??


Bin gespannt wie es weiter geht und Danke für die tolle Dokumentation


Mfg Oliver
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Alt 19.04.2015, 20:05 #196
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N´Abend!

Die Fortsetzung der Umlenkklappen-Geschichte habe ich noch gar nicht gesehen!
Habe mir jetzt schön gemütlich auf der Terrasse u.a. deinen Showroom durchgelesen. Keine schnellen übereiligen Sachen... sondern sehr, sehr penible Arbeiten, richtig interessant dokumentiert.

Besonders die Kabelbaumarbeiten und die Climatronic Dinge finde ich richtig gut.

Den Umlenkhebel kann ich leider nicht überlassen, denn ich werde mir aus Aluminium ein Ersatzstück anfertigen, mittels Madenschraube aufgeklemmt. Die Hohlachse werde ich auch mit einem kurzen Vollrohr stabilisieren, damit u.a. die Madenschraube die Kunststoff-Achse nicht zerdrückt. Ist ein Provisorium, weil ich wie gesagt nicht das A-Brett ausbauen möchte.

Hoffe auch, eines Tages die Mittel und Möglichkeiten (2. Wagen etc.) zu haben, einen kleinen Schrauberplatz zu haben, um eventuell meinen Golf voll zu restaurieren. So ist deine Arbeit schon eine gute Inspiration.

Cool, dass Du Klebeprodukte aus meiner Heimatstadt verwendest

Weiter so!!!

EDIT: Habe noch ein Bild von meiner abgebrochenen Fussraumklappe: (Lustig, wie sich der Bruch gleicht)

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Alt 05.05.2015, 20:18 #197
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Hi Teletubby & Forum,

Zitat:
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Folgendes habe ich bei dieser Sache gelernt:

1. Die Anlage hat in einem Zeitraum von etwa neun Jahren etwa 87 Prozent ihres Kältemittels verloren (von ursprünglich 800 Gramm auf 100 Gramm, die beim Entleeren vor knapp zwei Wochen noch abgesaugt werden konnten; das soll so ganz normal sein);

2. Wenn man die Klimaanlage einschaltet, sie aber erst nach einiger Zeit (z.B. 15 Minuten) zu kühlen beginnt, kann das wie bei mir voriges Jahr an einem zu geringen Inhalt an Kältemittel liegen;

3. Wenn die Klimaanlage gar nicht mehr kühlt, obwohl die Magentkupplung des Kompressors beim Einschalten hörbar klackt, kann das ebenfalls an zu wenig Kältemittel liegen. Der Doppeldruckschalter der Anlage schaltet erst später ab, wenn so gut wie gar kein Kältemittel mehr vorhanden ist. Wenn die Magnetkupplung beim Einschalten der Anlage klackt, heißt das in keiner Weise, dass noch genug Kältemittel vorhanden ist;

4. Wenn die Anlage nicht kühlt, sollte man es vermeiden, sie über längere Zeit einzuschalten, weil der Tranport des Öles in der Anlage nicht mehr wie gewollt stattfindet.
Weil dieser Thread so ungefähr das Fundierteste war, was ich zum Thema "Klima kühlt nicht" im Speziellen sowie zum Klimakompressor im Allgemeinen im Web fand, habe ich mir mal erlaubt mich im Forum zu registrieren. Man verzeihe mir, dass ich nicht das forumsübliche Fahrzeug fahre, sondern einen VW T4 BJ 2002, der aber einen ähnlichen, wenn nicht sogar technisch weitgehend identischen Kompressor haben dürfte (Sanden SD7V16).

Ich will nur kurz die Symptome bei meiner Klimaanlage schildern: Klima kühlt nicht, Kältemittel ist vollständig vorhanden, Magnetkupplung schaltet, und vor allem: Kompressor ist extrem leichtgängig (lässt sich mit einem Finger an der Kupplungsscheibe der Magnetkupplung drehen). Letzte Saison kühlte die Klima noch, der Kompressor hatte aber ein leise sägendes Geräusch entwickelt (was inzwischen ebenso wie die Kühlwirkung entfallen ist).

Weil ich dazu nirgends was gefunden habe, folgende Frage: der Bosch-Meister meint, der Kompressor habe intern eine "Sollbruchstelle", die hier wohl "abgeschert" sei, weshalb der Kompressor so leichtgängig sei und gleichzeitig nicht mehr funktioniere.

Kann das sein, oder ist das ein Märchen, mit der "Sollbruchstelle"?

Vorstellen kann ich mir eine Sollbruchstelle allenfalls in Form der Verbindung (Paßstift?) zwischen Kompressorwelle und dem Mitnehmerarm für die Taumelscheibe:


(Bild geliehen von Teletubby weiter oben im Thread)

Falls es eine solche Sollbruchstelle aber nicht geben sollte, kann ich mir nur vorstellen, dass die Taumelscheibe im Kompressor aus irgendeinem Grund auf Null Grad steht, und der Kompressor deswegen so extrem leichtgängig ist.



Über etwaige Einschätzungen oder Erfahrungswerte zu meiner obigen Fehlersymptomatik bzw. zu der angeblichen "Sollbruchstelle" im Kompressor würde ich mich freuen.

Bosch will den Kompressor samt Zubehör jedenfalls für runde 800 € tauschen, schlimmstenfalls nochmal 400 € obendrauf für das Spülen der Doppelklimaanlage.

Grüße
Kurt

Geändert von Kurt (06.05.2015 um 08:04 Uhr) Grund: Link repariert
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Alt 05.05.2015, 21:06 #198
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Hallo Kurt,

ich freue mich, dass Dir meine Beiträge dazu gefallen.

Ich hatte von diesen Kompressoren mittlerweile schon mehrere auseinander, aber eine Stelle, die man als "Sollbruchstelle" ansehen könnte, ist mir dabei nicht begegnet. Der Mitnehmerarm der Taumelscheibe wird vom Arm der Kompressorwelle "geschoben" Selbst wenn die Bolzenverbindung versagen sollte, würde der Kompressor nach meiner Einschätzung unter ziemlicher Geräuschentwicklung laufen. Vermutlich aber ohne zu kühlen.

Ich würde mal testen, ob die Kupplungsscheibe der Magnetkupplung richtig mit der Kompressorwelle verbunden ist. Das heißt feststellen, ob die selbstsichernde Mutter fest ist und vor allem, ob die Scheibenfeder vorhanden und nicht vielleicht abgeschert ist.

Einen Sanden SD7V16 Klimakompressor kann man wunderbar zerlegen und wieder zusammenbauen. Alle hierzu nötigen Dichtungen sind problemlos einzeln erhältlich. Bevor ich einen neuen einbauen lassen würde, würde ich vorher den vorhanden ausbauen und zerlegen. Einmal aus Neugier, woran es denn nun genau liegt. Zum Anderen aber auch mit der vagen Absicht, ihn zu reparieren.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 06.05.2015, 09:22 #199
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Hallo Teletubby,

danke für Deine schnelle Antwort!

Das wäre natürlich auch denkbar, dass die Verbindung zwischen der Kupplungsscheibe und der Kompressorwelle abgeschert ist. Allerdings ist diese bei meinem Kompressor als Vielzahn ausgeführt, wie aus dem nachfolgenden Bild erkennbar (nicht an dem Pfeil, sondern an der Welle):


Quelle: Kompressor (Klimaanlage) – T4-Wiki

Andererseits scheinen auch funktionierende Kompressoren durchaus leichtgängig zu laufen, wie nachfolgende Sammlung von Zitaten aus diversen Foren ergibt:
Zitat:
  • Kompressor mal von Hand betätigen dieser sollte sich drehen mit geringen Widerstand
  • Klimakompressor mal mit der Hand durchdrehen. Über mehrere Umdrehungen leichtgängig?
  • Prüfen, dass der Klimakompressor leichtgängig läuft und nicht festgefressen ist.
  • Von Hand prüfen, ob Klimakompressor leichtgängig dreht.
  • Läuft der Klimakompressor leichtgängig? Falls nicht könnte Schlupf zwischen der Riemenscheibe und der Kupplung entstehen.
  • Zu anfangs sollte man den Kompressor noch von Hand drehen können was immer schwerer geht weil sich dann der Druck aufbaut.
  • Klimakompressor leichtgängig (mittlerer Teil der Magnetkupplung sollte sich gleichmäßig und ohne Rucken durchdrehen lassen)?
  • Wie leicht muss er sich drehen? Wenn ich ihn anschubse, muss er dann noch nachdrehen? Nee so nicht, er muss sich einfach nur drehen lassen ohne Kraftaufwand.
Es ist halt komisch, dass man nichts im Web findet zur tatsächlichen Ursache des Fehlerbilds "Kühlung gleich null nach Klimaservice". Sprich, sollte am bzw. im Kompressor nichts abgeschert sein, ist der dann einfach an den Kolben bzw. Ventilen so undicht geworden, dass sich überhaupt nichts mehr tut, oder wie ist eine Kühlleistung von absolut null zu erklären?

Zur Reparatur des Kompressors fehlt mir leider im Moment die Zeit. Ich würde mir aber den alten Kompressor nach dem Austausch geben lassen und mal reinschauen.

Der Bosch-Service bietet mir einen neuen Waeco-Kompressor samt Trockner, Kältemittel und Kompressoröl sowie neuem Keilrippenriemen für 820,-- brutto einschließlich Einbau an.

Falls man beim Ausbau des alten Kompressors Späne finden würde, wäre lt. Bosch (wegen der Doppelklima) mit zusätzlichen Kosten bis zu 500 € für das Zerlegen (Ausbau der Expansionsventile) und Spülen zu rechnen.

Ich werde jetzt mal noch bei meiner freien Schrauberwerkstatt nachfragen, ob die sich das auch zutrauen.

Grüße
Kurt
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Alt 06.05.2015, 11:41 #200
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Wenn die Gefahr von Spänen besteht, würde ich vor dem Kompressor ein Sieb installieren, wenn das nicht eh schon drin ist. Das fängt das auf und ist billiger wie die komplette Zerlegung der Anlage






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