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| Wissbegieriger | Zitat:
mein problem ist, dass man auf sämtlichen aufklebern auf dem radio nichts bis kaum noch was erkennen kann. ich kann eigentlich nur eindeutig die an der seite eingestanzte nummer sowie den hersteller "philips und den herstellungszeitraum (05/97) erkennen. ![]() da das radio im büro liegt, konnte ich es nicht noch mal auf die mängel testen, das mache ich heute zum feierabend. sonnige grüße Geändert von striker_ll31 (22.05.2014 um 09:24 Uhr) | |||
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| | #102 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Es gibt noch einen weiteren sicheren Weg: Auf der Rückseite des Radios = auf der Seite, auf der die Anschlüsse sind, gibt es auch noch einen kleinen Aufkleber. Wenn darauf "588-71F" steht, ist es eine DSP-Ausführung. Bei "DC588-71E" dagegen nicht. Vielleicht ist dieser Aufkleber bei Dir ja noch lesbar. Falls nicht, gibt es ihn im Gerät noch einmal. Dafür muss aber das Radio oben geöffnet und das Cassettenteil ausgebaut werden. ![]() Freundliche Grüße Teletubby P.S.: Das Bild stammt von einem Angebot aus dem Internet. | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | striker_ll31 (22.05.2014) |
| | #103 | |||
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| Wissbegieriger | jupp, 588-71F steht drauf. | |||
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| | #104 | ||
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| Hilfebietender |
also für ein originales und aus dieser zeit stammendes radio/DSP system finde ich es auch verdammt gut, bin damit total zufrieden und würde es auch nicht gegen etwas anderes tauschen wollen. mag halt die original optik. habe mir nur soein yatour usb teil an der wechslersteuerung angeschlosen. klang ist echt super, da können heute noch so einige originale soundsysteme einpacken. gruß aus mülheim | ||
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| Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Golf2_1.6 für den nützlichen Beitrag: | striker_ll31 (22.05.2014), yawns (22.05.2014) |
| | #105 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Weil ich sehr neugierig war, habe ich ihn mir heute gleich näher angesehen. Diagnose durch Sichtkontrolle nach Öffnen des Gerätes: Mechanik in einer unzulässigen Position mit Beschädigung eines Zahnrades. Das Ganze wegen dreier gleichzeitig aus dem Magazin gezogener CD-Schubladen. Nach einer etwa dreiviertelstündigen Operation an der offenen Mechanik war diese wieder in einem Zustand, die hoffen ließ. Ich habe den Wechsler dann in meinem Variant angeschlossen. Und siehe da: Er funktioniert wieder! Die Lasereinheit ist o.k. ![]() Dieser Wechsler geht jetzt so wie die anderen in mein Teilelager auf dem Dachboden. Was mich noch sehr gefreut hat: Diesem CD-Wechsler lagen zwei Seitenhalter (1H0 035 205 und 1H0 035 234) zur Befestigung auf dem Grundhalter im Golf 3 bei. Diese Seitehalter gibt es bei VW schon seit über zehn Jahren nicht mehr. Gebraucht sind sie nur sehr schwer zu bekommen. Ich habe jetzt insgesamt sage und schreibe sechs Stück von diesen CD-Wechslern! ![]() Vier davon funktionieren tadellos. Bei einem ist nur die Lasereinheit defekt. Und der letzte ist praktisch nur noch ein Schlachtgerät. Freundliche Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (25.05.2014 um 14:17 Uhr) | |||
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| | #106 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Weil in letzter Zeit alle Golf 3 Angelegenheiten, die mit Elektronik zu tun haben (Radio Gamma, CD-Wechsler) so gut geklappt haben, habe ich jetzt mein letztes Projekt in dieser Richtung in Angriff genommen. Es geht um das Kombiinstrument, im Folgenden kurz "KI" genannt. Dass es in einem KI einen nichtflüchtigen Speicher-IC vom Typ EEPROM (Electrically erasable programmable read only memory = elektrisch löschbarer programmierbarer Nur-Lese-Speicher), im Folgenden auch kurz "Chip" genannt, gibt, wusste ich schon aus früheren Untersuchungen. Heute interessierte mich im Besonderen: + Wo und wie ist der Kilometerstand gespeichert? + Kann man den Kilometerstand ändern? + Wo und wie ist die Wegimpulszahl gespeichert? + Kann man die Wegimpulszahl ändern? + Was gibt es dort sonst noch zu entdecken? 1. Teil: Die Vorbereitungen Als Versuchskaninchen diente ein beschädigtes und unvollständiges KI, das ich vor Jahren mal umsonst auf dem Schrottplatz bekommen hatte. Es ist von MotoMeter und hat die VW Teilenummer 1H0 919 861 B und ist für die Motoren AAM und ADZ mit Schaltgetriebe. Um mit diesem Kombiinstrument (und auch anderen) einfach, schnell und zuverlässig arbeiten zu können, habe ich mir einen alten Instrumentenkabelstrang hergerichtet. Und zwar derart, dass ich alle Kabelenden abisoliert und verzinnt habe. Dann habe ich an restlos alle Kabel Fähnchen aus Klebeband gehängt, auf denen die Bezeichnung des Steckerkontaktes auf der KI-Seite und die jeweilige Funktion stehen (z.B. T28/27 - Geschwindigkeitsgeber). Zu einer Funktionskontrolle habe ich das KI erstmal mit dem stabilisierten und einstellbaren Netzteil Betriebsspannung versorgt und gesehen: Elektrisch scheint es o.k. zu sein. Auf dem Foto deutlich sichtbar der Kilometerstand: 164.332 mit der Anzeige "total" darüber. Über dei KI-Prüfmodus, der sich hier mittlerweile herumgesprochen haben sollte, habe ich mir alle Werte anzeigen lassen und notiert: Wegimulszahl 3.862, Tacho- und Drehzahlmeeser-Kennzahl 32.270 usw.. Dann habe ich das KI zerlegt, wozu erstmal die LCD-anzeigen ausgebaut werden mussten: Weiter geht das Zerlegen. Bis die Platine draußen ist. Das rot umramdete Bauteil ist der EEPROM Speicherchip, der Hauptgegenstand meines Interesses. Es ist ein Typ 93S56 des Halbleiterherstellers National Semiconducter, der später von SGS Thomson übernommen worden ist: Dieser Chip in SMD-Ausführung (SMD = Solderside Mounted Device = elektronisches Bauteil, das direkt auf der Lötseite der Platine sitzt und nicht durch Löcher gesteckt ist) musste jetzt raus, was manchmal nicht ganz einfach ist. Daran führte aber kein Weg vorbei, um ihn im Programmiergerät bearbeiten zu können Der Chip ist raus. Dabei wurden aber auch zwei Leiterbahnen beschädigt. Für ein später zu verwendendes KI werde ich diese Arbeit verfeinern müssen: Das ist der Chip mit einem Programmieradapter. Dieser Adapter ist nötig, weil SMD-Bauteile nicht direkt ins Programmiergerät eingesetzt werden können: Der Chip im Programmieradapter. Es ist eine ziemliche Fummelei, ihn dort richtig einzusetzten, weil das alles so klein ist. Am besten geht das mit einer Pinzette. So sieht der Programmieradapter von unten aus: Wie ein normales IC. Mit den acht Stiften kann er problemlos ins Programmiergerät eingesetzt werden: Um den Chip schnell und einfach zwischen Platine und Programmiergerät umbauen zu können, habe ich an die Leiterbahnen des Chip eine 40-polige sogenannte Schwenkhebelfassung, die ich noch rumliegen hatte, mit ganz dünnen Drähten gelötet. In diese Fassung kann man den Chip mit Programmiersockel schnell, einfach und sicher einsetzten. Aber Achtung, böse Falle: In die an die Platine angelötete Fassung muss der Chip mit Adapter anders herum eingesetzt werden als in das Programmiergerät: Sauber ist anders. Aber das macht hier nichts; Hauptsache, es funktioniert. Und das tut es, wie man auf dem zweiten Foto unzweifelhaft sehen kann: Fortsetzung im zweiten Teil Geändert von Teletubby (01.06.2014 um 20:54 Uhr) | |||
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| | #107 | |||
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| ¼-Meile-Fahrer |
Das sieht ja sehr interessant aus! Bin gespannt wie es hier weitergeht.... | |||
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| | #108 | |||
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| R.I.P. | Experimente mit einem Kombiinstrument Teil 2: Der Inhalt des Chips und die Möglichkeiten Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte ich nun dem Chip bzw. seinem Inhalt auf die Pelle rücken. Ein erstes Auslesen ergab auf dem Monitor folgendes Bild: Der Inhalt des Chips geht nur bis zur Speicheradresse 787. Wenn man den Kilometerstand 164.232 kennt, kann man sehen, dass dei ersten vier Zeilen für nichts anderes sind. Der Kilometerstand ist dort gleich 16mal gespeichert, und zwar in Form des aktuellen (in Speicheradresse 18 00 und 18 01) und der 15 vorhergehenden. Außerdem kann man sehen, dass dort nicht einfach nur der Kilometerstand steht, sondern zusätzlich zwei Zeichen davor. Außerdem habe ich ziemlich schnell die Wegimpulszahl gefunden. In der Digitaltechnik werden viele Werte in Form eines hexadezimalen Ausdrucks gezählt und gespeichert. Das hexadezimale Zahlensystem ist ein System, bei dem nicht bei 10 die nächste Stelle um 1 zunimmt, sondern erst bei 16. Deshalb kommen in diesem zahlensystem neben den Ziffern 0 bis 9 noch die Buchstaben A=10, B=11, C=12, D=13, E=14 und F=15 vor. Wenn man nun den dezimalen Zahlenwert des Wegimpulszahl 3.862 in einen hexadezimalen umrechnet, erhält man den Wert 0F16. Sucht man nun den Chipinhalt danach ab, findet man ihn schnell in Speicheradresse 30 03. Der Mauszeiger auf dem nächsten Bild zeigt genau auf diese Speicheradresse: Das habe ich getestet, indem ich ihn einfach willkürlich von 3.862 auf 4.000 geändert habe. Setzt man den Chip nun in den Sockel der Platine ein und ruft den Prüfmodus auf, werden dort, siehe da, 4.000 angezeigt. Treffer! Die Wegimpulszahl besagt ja nichts anderes als wie viele Impulse vom Geschwindigkeitsgeber ankommen müssen, damit der Kilometerzähler genau einen Kilometer weiterzählt. Ich habe die Wegimpulszahl dann einfach mal auf den Wert 16 geändert. Dann habe ich gemessen, auf welchem Pegel der Eingang des Kombiinstrumentes (Pin 28/27) in Ruhe liegt: Auf "High"-Pegel. wenn i ch diese Leitung nun 16mal kurz mit Masse verbinde, ändert sich der Kilometerzähler genau um +1. Erkenntnis daraus: Wie es aussieht, kann man die Wegimpulszahl beliebig ändern. Nicht nur auf die Werte, die es bei originalen KI´s gibt, sondern auch auf Zwischenwerte. Das kann interssant sein, wenn man da KI an ungewöhnliche Rad-Abrollumfänge anpassen will. Danngibt es beim KI noch die Kennzahl für den Tachometer und für den Drehzahlmesser, bei diesem KI die dezimale Zahl 32.270. Die letzten vier Stellen davon habe ich in Speicheradresse 30 04 gefunden. Zur Bestätigung habe ich sie von 2.270 auf 2.280 geändert und dann das Ganze im Prüfmodus überprüft. Prompt werden dort statt 32.270 nun 32.280 angezeigt. Die genaue Bedeutung dieser Zahl habe ich noch nicht erforscht. Falls hier jemand mehr wissen sollte, bin ich für Input dankbar. Nun interssierte mich, was dort beim Kilometerstand 299.999 und danach tut. Gerüchten zufolge verschwindet hier die "total" Anzeige beim Kilometerstand. Mich interssierte besonders, ob das Vorhandensein bzw. Nicht-vorhandensein dieser total-Anzeige irgendwo im Chip gespeichert ist und ob man ssie jenseits der 299.999 wiederbeleben kann. Mit den soeben gewonnenen Erkenntnissen über die Wegimpulszahl eröffnen sich nun völlig neue Möglichkeiten. Wie ich in der Vergangenheit schonmal beschrieben habe, kann man den Geschwindigkeitseingang des KI mit dem Lautsprecherausgang einer Stereoanlage verbinden und dann mit Hilfe einer Tongenrator-CD verschiedene Frequenzen anlegen. und damit dem KI vorgaukeln, es wäre in einem fahrenden Auto angeschlossen. Über die Lautsprecher-Steckverbindung links unten im Bild gelangt das NF-Signal der Stereoanlage an den Geschwindigkeitseingang des KI. Das funktioniert: Die Wegimulszahl habe ich nun auf den Wert 4 gesetzt. Das bedeutet, dass nun vier Impulse statt 3.862 ausreichen, um den Kilometerzähler um die Zahl 1 weiterlaufen zu lassen. Auf diese Weise lässt sich ein atemberaubend hohes Tempe des Weiterlaufens des KIlometerzählers erreichen: 10 Kilometer in knapp 1 Sekunde 500 Kilometer in 1 Minute 02 Sekunden 1.000 Kilometer in 2 Minuten 05 Sekunden 10.000 Kilometer in gut 20 Minuten Zwischen den folgenden Bidern liegen insgesamt nur wenige Stunden: Wir kommen der Sache näher: Beim Kilometerstand 299.999 habe ich die Verbindung zur Stereoanlage unterbrochen. Meine Spannung steigt. Was passiert beim Kilometerstand 300.000? Nach 299.999 kommt 0. Die "total"-Anzeige ist weg: Bei allen hier gezeigten Kilometerständen habe ich den Chip ins Programmiergerät umgepflanzt, ausgelesen und die zugehörigen Datensätze auf dem PC gespeichert. So konnte ich die Datensätze der Anzeige 299.999 (mit total) und 0 (ohne total) miteinander vergleichen. Sehr enttäuschendes Ergebnis. Außer den vier Zeilen des Kilometerstandes keinerlei Änderung. Ich hatte nämlich die Hoffnung, dass man den Kilometerstand (ohne jegliche Betrugsabsichten!!!) zurückstellen kann, indem man ihn einfach über 299.999 weg auf den gewünwschten Wert laufen lassen und dann per Chip-Umprogrammierung die "total"-Anzeige wiederbelben kann. Ausgeträumt. Weiterhin konnte ich den Datensätzen ansehen, dass der interne Zäher nicht bei 299.999 zu zählen aufhört, sondern beim Kilometerstand z.B. 1 (ohne total) auf 300.001 steht. Es wir halt nur die erste Stelle der Zahl nicht angezeigt. Deshalb wird es vermutlich so gelöst sein, dass prozessorseits jede erste Stelle >2 ein Verschwinden der "total"-Anzeige bewirkt. Das heißt: Hier gibt es keine Eingriffsmöglichkeiten. Gut sein soll das alles ja auch dafür, dass ich beim Austausch des KI in meinem Variant gegen eine Version mit MFA den originalen Kilometerstand einstellen kann. Weil das nach den bisherigen Erkenntnissen nur vorwärts, nicht aber rückwärts funktioniert, habe ich es danach mit dm üblichen Tacho-Bearbeitungsprogramm versucht. Das war aber nicht einfach. Ich musste viel und lange herummachen und -probieren, bis es endlich funktioniert hat. Erstmal habe ich mir ein passendes Verbindungskabel mit dem PC gemacht. Dafür habe ich zweipolig abeschirmtes Kable verwendet. Hier die PC-seite: Und hier die KI-Seite: Stunden später ist es mir erstmals gelungen, den Kilometerstand in Richtung "weniger" zu ändern, hier im Beispiel auf die willkürlich gewählte Zahl 115.115. Besonders hervorzuheben ist, dass die "total" Anzeige weiterhin vorhanden ist und nicht weg ist, wie es der Fall wäre, wenn ich das KI einfach auf 115.115 jenseits der 299.999 hätte weiterlaufen lassen. Was dabei alles noch zu beachten war, beschreibe ich hier mit Absicht nicht. Rückfragen zwecklos! Alles ist nun möglich. Hier schließlich der Kilometerstand 1: Und hier der zugehörige ausgelesene Datensatz aus dem Chip: Das war schon mehr oder weniger alles, was ich wissen und können wollte. Im einzelnen sind das: + Den Kilometerstand aus dem Chip auslesen; + Den Kilometerstand unter Beibehaltung der "total"-Anzeige auf jeden beliebigen Wert bis 299.999 ändern; + Die Wegimpulszahl auslesen; + Die Wegimpulszahl ändern Außerdem habe ich mehr zufällig noch gefunden, wo und wie die Anzeigen der Service-Ereignisse "OEL" und IN02" abgespeichert sind. Und es war spannend und aufregend. Zum Schluss habe ich das zerlegte Kombiinstrument wieder in seinen Ursprungszustand versetzt, indem ich erstmal in den Chip den ursprünglichen Datensatz (wie ganz am Anfang vorgefunden und auf dem PC abgespeichert) einprogrammiert habe. Dann habe ich den Chip wieder eingelötet und die beim Ausbau beschädigten Leiterbahnen mit ganz dünnen Drahtstücken überbrückt, wie in der Reparaturpraxis der Elektronik üblich. Erfreulicherweise funktionierte das Ganze dann auch wieder: Das wie anfangs zusammengebaute KI liegt jetzt wieder auf dem Dachboden. Zwei Bemerkungen zum Schluss: 1. Alles das hier Aufgeführte gilt zunächst mal nur für Kombiinstrumente des Herstellers MotoMeter. Inwieweit es auf KI´s anderer Hersteller übertragbar ist, weiß ich jetzt noch nicht. 2. Ich werde alle diese Erkenntnisse und Möglichkeiten nicht für betrügerische oder sonst irgendwie unlautere Zwecke einsetzen. Weder für mich selbst noch für jemand anders. Vielen Dank für Euer Interesse und freundliche Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (02.06.2014 um 10:07 Uhr) | |||
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| | #109 | |||
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| 16V |
Hallo Manfred, finde die Aktion mit dem KI sehr interessant. Werde dir dazu die Tage wahrscheinlich noch eine PN schreiben. Vielleicht kannst du mir ja helfen. Mach auf jeden Fall weiter. Ich verfolge deinen Thread hier immer mit großem Interesse | |||
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| | #110 | |||
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| Forenseele |
Super aufklärender und interessanter Beitrag. Danke Manfred | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Baxter89 für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (02.06.2014) |
| | #111 | |||
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| Helfersyndrom |
Im Endeffekt bestätigt das nur meine These, dass es fertigungstechnisch viel weniger KI gibt, wie uns VW mit den Teile Nummern erzählt. Mit und ohne MFA und bei ohne MFA mit analoger Uhr und mit Drehzahlmesser, zusätzlich die US-Variante mit der Schaltanzeige. Also kann man wohl jedes KI in jeden Golf einbauen und richtig funktionieren lassen. Den Wert mit den 32270 schätze ich als für den Drehzahlmesser wichtig ein. Der wird eine bestimmte Impuls Zahl einem Spannungswert zuordnen, dass der Drehzahlmesser den richtigen Ausschlag ergibt bzw. einen Multiplikationswert oder Teilerfaktor darstellen. Man sollte mal ein gleichartiges Instrument von einem VR6 auslesen. Ich könnte mir vorstellen, dass da die Anpassung 4/6-Zylindern und auch Diesel dahinter steckt. 32270 ergibt hexadezimal 7E0E, aber der Wert 2270 ergibt dezimal 8816. Könnte es sein, das da ein Wert von rund 4408/min sich ergibt, der einem bestimtmen Spannungswert oder einem Teiler zugeordnet ist. Ich gehe auch davon aus, dass die anderen Hersteller, VDO und TRW vergleichbar aufgebaut sind. Am einfachsten wäre es natürlich die Software aus dem eigentlichen Prozessor auszulesen und dann mit einem Disassembler zu misshandeln. Das greift dann aber massiv ins Urheberrecht ein, wenn man das veröffentlicht. Vor rund 25 Jahren, als das designt wurde, kannte man damals schon Sicherungen gegen das auslesen? Man kann ja in den Prozessoren eine Flagge setzen, die dann den Auslesemodus sperrt. Was natürlkich nicht eingreift, wenn man dokumentiert, wozu die einzelnen Parameter dienen und was eine Änderung im einzelenen bewirkt. Das ist legales Reverse-Engeeniering. Und klar ist auch eins: Wenn du dir in deinen Kombi einen Tacho mit MFA einbaust, dann ist es legal den Kilometerstand in dem neuen Instrument auf den Tachostand des bisherigen Instrumentes einzustellen. Das ist unabhängig von dem Kilometerstand des bisherigen Instrumentes und natürlich kein Betrug, auch wenn einige Polizisten und Staatsanwälte das so sehen. Aber bei einigen ist ja auch der Umbau eines Tachos von einem Auto in ein anderes außerhalb jeder Vorstellungskraft. Was ich auch sagen möchte: Bei den neuen Autos ist das nicht mehr so einfach zu ändern, bzw. spurenlos zu machen. Da wird der Kilometer an meherten Stellen abgespeichert und teilweise ins KI übertragen. Vorteil für die Hersteller, der Austausch der KI ist einfacher und die Werkstätten werden zu einfachen Teiletauschern degradiert. EDIT: Ich habe gerade mal meinen ABU ausgelesen, Motometer ab 20km/h. Wegstreckenzahl: 3770 DZM Kennzahl: 12070 Zylinder 4 Softwareversion: 6.2 Geändert von wolfi71 (02.06.2014 um 12:01 Uhr) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu wolfi71 für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (02.06.2014) |
| | #112 | ||
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| Forenseele |
Wirklich sehr schöne Arbeit und beste Dokumentation, ich schaue hier auch immer gerne rein, wenn es was neues gibt. Gruß | ||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu MirKesBre für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (02.06.2014) |
| | #113 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Sicher richtig ist aber: Die KI´s für die unterschiedlichen Motor- und Getriebekombinationen sind hardwaremäßig exakt gleich. Nur im EEPROM-Inhalt unterscheiden sie sich. Ich gehe davon aus, dass alle Werte, die man sich im Prüfmodus des KI anzeigen lassen kann, im EEPROM abgelegt sind und geändert werden können. Dazu gehört auch die Zylinderzahl, die sich ja eigentlich nur auf den Drehzahlmesser auswirken kann. Wo im Chip sie abgelegt ist, weiß ich nicht. Ich habe aber auch nicht danach gesucht Im Reparaturleitfaden steht zu diesem Wert "Geschwindigkeitsmesser-/Drehzahlmesserkennzahl" Demnach sollte er sich auf beide Anzeigen auswirken. Gestern Nachmittag habe ich auf der Fahrt zu meiner Cousine mal diesen Wert in meinem "AEX"-Golf aufgerufen. Dort steht ein anderer als 32.270. Die genaue Bedeutung dieses Wertes ist mir noch unbekannt, interessiert mich aber sehr. Gute Ideen sind Willkommen! Zitat:
Was ich auch noch nicht weiß, aber gerne wüsste: Wirkt sich eine Änderung der Wegimpulszahl nur auf den Kilometerzähler oder auch auf den Tachometer aus? Zitat:
Grüße Manfred Geändert von Teletubby (02.06.2014 um 09:59 Uhr) | |||
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| | #114 | |||
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| Forenseele |
Wär gut wenn sich Datajam mit seinem sehr umfangreichen wissen mal zu Wort meldet und den Rest aufklärt, er weiß das bestimmt. :-) Geändert von Baxter89 (02.06.2014 um 11:18 Uhr) | |||
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| | #115 | |||
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| Forenseele | Zitat:
Und eben die Hubräume. Klasse 1: 801 (?) Blockform Klasse 2: 827 Blockform 1.8l // 1.9l 66kw // 1.6 74KW // 1.9l 81kw // 2.0l // 2.0l 16V Klasse 3: VR6 Annahme hierhingehend: Die Tachos der "Klasse 1" sind mit anderen Werten für die Öldrücke versehen, baut man Klasse 2 Tachos in die Fahrzeuge der Klasse 1 Motoren, so gibt sich scheinbar häufig das bild des fehlerhaften Öldrucks. Sollte dies Hardwareseitig und nicht im EEPROM stehen, so wären dann im Grunde 4/5 Tacho "Arten" vorhanden, respektive 8/10 für alle. -> Vor- und Faceliftmodelle. Tacho Klasse 1, ein Typ, 2 Ausführungen. Tachos der Klasse 2 und 3 Hardwareseitig identisch, wenn man noch die Diesel auslässt, hier ist also ein Sonderfall (und die Tachos mit Uhr statt drehzahl) Hier wären dann also "Automatik US", "Automatik US MFA", "KI normal", "KI mit MFA" und die jeweiligen Facelifts denkbar. Die Dieseltachos zeigen am 1,8l die Drehzahl korrekt an, zumindest im unteren Bereich (selbsttest). Das führt also dazu, dass nicht 11 verschiedene WSZ + jene, die es als MFA gab, sondern eben nur insgesamt 10 Hardwaretachos gab. (Vgl. ck222.de) Korregiert mich, wenn ich falsch liege. | |||
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| | #116 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Für die geplante Nachrüstung der Multifunktionsanzeige fehlen in meinem Motrraum-Kabelstrangs die Leitungen für die Öltemperaturanzeige, die Anzeige der außentemperatur und des Benzinverbrauches. Auch ist meine derzeitig verloegte Leitung für den Klopfsensor zur Zeit im bereich der Steckverbindung im Motorraum leicht beschädigt. Um alledem abzuhelfen, habe ich vor einiger Zeit für 15 Euro einen Motorraum-Kabelstrang, der aus einem Fahrzeug mit Motor "AFT" mit Klimaanlage stammt, gekauft. Den kompetten Kabelstrang umbauen ist nicht möglich, weil der für 15 Euro gekaufte an einigen Stellen beschädigt ist und weil er für ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe ist. Heute nun habe ich die benötigten Leitungen aus dem 15-Euro-Kabelstrang herausoperiert. Ganz wichtig dabei: Es sollte kein Kabel und kein Steckkontakt an ihren Enden beschädigt werden! Dazu habe ich den Kabelstrang erstmal auf der Terrasse ausgebreitet und einige Detailfotos gemacht: Dannhabe ich angefangen, die erforderlichen Bereiche des Kabelstangs freizulegen, indem ich das schwarze Bandgierband abgewickelt habe. Damit mir der Kabelstrang nicht völlig auseinanderfällt, habe ich die abgewickelten Bereiche an einigen stellen neu mit Tesa-Krepp umwickelt: Auf dem nächsten Foto sind schon alle Bereiche, die ich brauche, freigelegt: Herausoperieren der zwei Leitungen für den Außentemperaturgeber. Sie haben die Farben weiß/rot und braun weiß. Sie beginnen am ganz vorderen, rechten Ende des Kabelstrangs und enden im Innenraum an zwei steckern für die Zentralelektrik: Als nächstes war das lila/weiße Kabel für die Verbrauchsanzeige dran. Es geht vom 68-poligen Stecker des Motorsteuergerätes zu einer dreipoligen steckverbindung ind er Nähe der Zentralelektrik: Herauslösen des grün/schwarzen Kabels für die Öltemperatur. Es geht von der 28-poligen Steckverbindung zum Motor zu einem stecker in die Zentralelektrik: Die Beute von heute: Vier Leitungen. Oben links die für den Klopfsensor, oben rechts die Leitung für die Öltemperaturanzeige, unten links die für die Verbrauchsanzeige und unten rechts die für die Außentemperaturanzeige: Diese vier Leitungen will ich denächst in den Kablestrang in meinem roten Variant einarbeiten. So, als wenn sie immer darin gewesen wären. Ein großes Problem gab es aber noch: Das zweipolige Steckergehäuse (Teilenummer 357 972 752) für den Außentemperaturfühler wollte ich wegen beschädigter Dichtung erneuern. Der Steckerpin der weiß-roten Leitung ließ sich trotz einwandfreien Auspinwerkzeugs nicht auspinnen. Das gibt es nicht selten, wenn mal kräftig am Kabel gezogen wurde. Denn dann knicken die beiden Widerhaken des Steckerkontaktes nach außen ab. Ein Auspinnen ohne Beschädigung ist dann so gut wie unmöglich. Weil ich den Steckerpin retten wollte und es um das Steckergehäuse egal war, habe ich angefangen, das Steckergehäuse zu zerbröseln, um so schließlich den Steckerpin möglichst unbeschädigt herauszubekommen. Das ist eine ziemlich unangenehme Arbeit, weil man einerseits brutal vorgehen muss, um das Steckergehäuse zu zerbröseln. Gleichzeitig aber auch vorsichtig, um den Steckerpin nicht zu beschädigen: Die Hauptarbeit dabei macht ein kleiner, aber stabiler Seitenschneider. Der Mensch muss Geduld, Vorsicht und Zeit einbringen. Eine Dreiviertelstunde schluckt so eine Prozedur ganz locker: Fast ist es geschafft: Mit viel Mühe und Vorsicht ist es mir gelungen, den Rest des Steckergehäuses in Längsrichtung zu durchtrennen. Damit ist der entscheidende Schritt geschehen: Jetzt kann man es mit zwei Zangen packen und in Längsrichtung praktisch aufklappen. Und siehe da: Heraus ist der Steckerpin. Habe viel Glück gehabt, denn er hat keinen Kratzer abbekommen. Deutlich kann man jetzt die seitlich abgeknickten Widerhaken erkennen. Wie schon gesagt, entsteht das dann, wenn man kräftig am Kabel zieht. Diesen Steckerpin würde man mit keinem Werkzeug mehr normal ausgepinnt bekommen: Verloren ist der Steckerpin deshalb aber nicht, weil man die Widerhaken mit einer ganz kleinen, aber sehr stabilen Zange wieder richten kann. Auf dem nächsten Foto ist der eine der beiden Widerhaken schon vorgerichtet: Fertig! Beide Widerhaken sind wieder im Normalzustand. Der Steckerpin ist gerettet: Was man daraus lernen sollte: Nie am Kabel ziehen, weil sich dadurch die Widerhaken des Steckerpins leicht nach außen verbiegen. Man bekommt ihn dann auf normale Weise nie mehr ausgepinnt. Sondern hat viel Arbeit und Mühe, weil man ihn nur durch das gerade beschriebene Zerbröseln des Steckergehäuses wieder heraus bekommt. Freundliche Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (24.06.2014 um 08:26 Uhr) | |||
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| | #117 | |||
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| Wörtherseefahrer |
Yes! Freue mich drauf, hab das nämlich auch vor | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Raven761 für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (24.06.2014) |
| | #118 | |||
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| Helfersyndrom |
meinst du, du wirst bis zum FT damit fertig und bringst den AFT mit oder nimmst den AEX? Dein AFT könnte ein bisschen Auslauf vertragen. | |||
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| | #119 | |||
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| 16V |
Wie immer sehr saubere und ordentliche Arbeit. Restpekt auch vor der Geduld und den Zeitaufwand für die penible Arbeit. | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Mustang80 für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (24.06.2014) |
| | #120 | |||
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| R.I.P. |
Hallo Wolfgang, bis zum Forentreffen 2015 vielleicht. Einen Motorraum-Kablestrang baut man nicht mal so eben in ein paar Stunden ein und aus. Jedenfalls dann nicht, wenn man ordentliche Arbeit machen will Ich will das machen, wenn das Armaturenbrett wegen Einbau der Geschwindigeitsregelanlage und des Nokia DSP eh ausgebaut ist. Das wird etwas für den Herbst. Denn ich habe auch nicht mehr den Nerv, tagelang täglich von morgens bis Abens am auto zu bauen. Ich weiß es noch nicht. Momentan sind beide fahrbereit. Ja, auch wieder wahr. Grüße Manfred | |||
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