Aus ethnischer Sicht ist die Ethanolproduktion aus Nahrungsmitteln nicht vertretbar.
Warum?
Ein benachbarter Landwirt hat jedes Jahr eine riesige Menge Weizenüberproduktion. Wohin damit? 3 Möglichkeiten:
1. Man bringt es wie schon seit immer zur ansässigen Raiffeisen und die führen es der Vernichtung durch Verbrennung zu. Das kostet den Landwirt pro Tonne einen riesigen haufen Gebühr und die Raiffeisen kassiert kräftig ab.
2. Man bringt es zur nächsten Biogasanlage. Verkauft es an den Besitzer und dieser macht daraus Strom und Wärme für anliegende Häuser.
3. Man verkauft es an Firmen die Bioethanol herstellen.
Dazu kommen jedoch noch die Landwirte, die rein darauf ausgelegt sind für die Industrie zu produzieren, das haben wir uns allerdings selbst zu zu schreiben. Stichwort "Geiz ist geil Mentalität" mit der wir die kleinen Landwirte zerstört haben. Ethnisch bedenklich ist eher, dass es billiger ist, Spargel oder Kartoffeln aus Uruguay und anderen Schwellenländern zu Importieren (zur Luft oder See) als deutsche Produkte anzubieten.
Sry for off Topic
Zitat:
Ich warte auch noch mit E10, meine Tankstellen in der Umgebung haben alle noch super keine Spur von E10 die Frage ist noch wie lange...
Schau mal ganz genau an deiner Tankstelle nach. Meist hängt irgendwo ein kleiner weißer Zettel, wo draufsteht, dass die Tankstelle ab 01.01.2011 E10 Super verkauft. E10 muss nämlich an Tankstellen nicht gesondert gekennzeichnet werden und darf weiterhin über die normalen E5 Super-Säulen verkauft werden, solange irgendwo auf dem Tankstellengelände, für den Kunden zugänglich ein Hinweis darauf ist.