Ich würde sagen dass es teilweise Sinn macht. Ob es sich lohnt, darüber kann man geteilter Meinung sein. Denk daran dass du für zwei Autos TÜV/Ersatz-/Verschleißteile usw. brauchst.
Der Golf soll ja mein zukünftiges Winterauto werden, da spare ich mir im Vergleich durchaus Geld, da er weniger Sprit braucht, weniger Steuern und deutlich weniger Versicherung kostet. Außerdem spare ich ca. 10.000 km mit dem Sommerauto, was dem Werterhalt gut tut.
Golf 3 sind imho inzwischen in einem Alter angekommen, wo der Verkaufswert zu 90% nur noch vom Zustand abhängig ist, weniger von Alter oder Laufleistung. Soll heißen, ein Golf 3 mit 200.000 km in gutem Zustand ist vermutl. nicht viel mehr wert wie einer mit 230.000 in ebenso gutem Zustand. Das bedeutet, der Golf verliert bei ausreichender Pflege kaum an Wert und "läuft im Winter so mit".
Was ich nicht möchte, wäre eine 2er Polo Möhre, mit TÜV bis Februar, die man dann auf den Schrott haut. 1. wäre es mir zu dumm mir jedes Jahr ein Winterauto zu suchen und 2. spart man sich dadurch sicher nichts.
Und, der wichtigste Grund für ein Winterauto: Es ist einfach schön, seinen Schatz in der Garage zu wissen, wärend man bei dem dreckigen, nassen und schlechten Wetter mit einem Auto rumfährt, dass man 1-2 Mal pro Monat in die Waschanlage stellt. Wenn das Winterauto mal dreckig ist, dann ist's auch nicht so schlimm.
In diesem Sinne, im Sommer Heck-, im Winter Allradantrieb!