Normal ist bei den Bleiakkus eine Entladeschlußspannung von 1,8V/Zelle anzusetzen. Das ergibt 10,8V. Danach ´gilt die Zelle als entladen. Wenn man dann weiterhin Strom entnimmt, nimmt die Batterie schaden.
Die Sulfatierung der Zellen kann durch langsames Laden mit geringem Strom evtl zurückgeführt werden. zumindest teilweise kann das gelingen.
Die Batterie verliert normalerweise etwa 1% ihrer Ladung täglich durch Selbstentladung. Hinzu kommt der Strom für die Systeme des Autos. Das ist teilweise ganz erheblich und kann bis zu 20mA erreichen. es sollen aber runter 10 sein. Selbst das bewirkt, dass eine 45Ah Batterie in ca 4000 Stunden allein dadurch entladen ist. Das ist also weniger wie die Selbstentladung. Allerdings kommt beides zusammen und man kann deshalb davon ausgehen, dass eine Batterie nach ca 6 Wochen Stillstand des Autos nicht mehr in der Lage ist den Motor zu starten, zumal man besser nur mit 2/3 voll rechnet.