Jedoch wird der Funken ueber den Zuendverteiler weitergegeben. Der Zuendverteiler hat jedoch eine feste mechanische Anordnung. Dadurch kann eine Veraenderung des Zuendzeitpunktes nicht moeglich sein.
Dadurch frage ich mich eben, ob der electirsche Kontakt zwischen Zuendfinger und Gegenstueck einfach nur gross genug ist, um den Zuendzeitpunkt mit Hilfe des Hallgebers minimal zu variieren.
Die Verteilung vom Verteilerläufer auf die äußeren Ekeltroden erfolgt kontaktlos durch Funkenüberschlag. Der Läufer ist ja auf der Seite des Überschlags ziemlich breit, so dass auch bei ziemlichem Verdrehen des gesamten Verteilers genügend Toleranz für eien problemlosen Funkenüerschlag besteht. Hinzu kommt, dass die Zündspannung in der Lage ist, mindestens eine ca. 10 bis 15 mm lange Luftstrecke problemlos durch Funkenüberschlag zu überbrücken. Hinsichtlich der Funkenlänge gibt es die Faustformel: Etwa 1 Millimeter pro 1.000 Volt.
Der Hallgeber liefert nur den Basisimpuls ("Triggerung"; triggern bedeutet anstoßen im Sinne von auslösen) für die Zündung. Die Verarbeitung dieses Impulses ist kennfeldgesteuert. Das bedeutet, dass für x verschiedene Drehzahl- und Lastzustände Unmengen von Korrekturwerten für den Basisimpuls gespeichert sind, die abhängig vom Betriebszustand aufgerufen werden. Davon mit abhängig ist dann der Zeitpunkt der Zündfunken, die schließlich an den Zündkerzen ankommen.