Sowas gibts scheinbar öfter.
Der Mensch der das 2e-Cabrio vor mir am wickel hatte, hat seinen Gesellenbrief wohl bestenfalls in der Müslipackung gefunden
Darum kauf ich eigentlich auch lieber Autos an denen über Jahre einfach garnix gemacht wurde und mach dann selber alles neu. Dann weiß ich wenigstens das es vernünftig gemacht ist und ordentliche Teile eingebaut sind.
Darum kauf ich eigentlich auch lieber Autos an denen über Jahre einfach garnix gemacht wurde und mach dann selber alles neu. Dann weiß ich wenigstens das es vernünftig gemacht ist und ordentliche Teile eingebaut sind.
So siehts aus, da fährt man letztendlich billiger....
Darum kauf ich eigentlich auch lieber Autos an denen über Jahre einfach garnix gemacht wurde und mach dann selber alles neu. Dann weiß ich wenigstens das es vernünftig gemacht ist und ordentliche Teile eingebaut sind.
Hier in einer lokalen Zeitung war vor kurzem ein Bericht über einen alten Ford aus den sechziger Jahren. Dort konnte man auch lesen, dass der Besitzer erzählt hatte, dass das Auto schon seit über 30 Jahren in keiner Werkstatt mehr war. Als er gefragt wurde, wie es denn kommt, dass das Auto noch in einem so guten Zustand wäre, obwohl es so lange keine Werkstatt mehr gesehen hatte, hat der Besitzer geantwortet: "Er ist nicht in einem so guten Zustand, obwohl er so lange in keiner Werkstatt mehr war, sondern weil er so lange in keiner Werkstatt mehr war.
Was er damit sagen wollte: Wenn eine Werkstatt eine Sache repariert, dann beschädigt sie dabei nicht selten drei andere, wovon die Folgen aber oft erst viel später erkannt werden. Beispiel: Falsch aufgebockte Golf 3.
Als ich meinen roten Variant im Jahr 2001 bekommen habe, war das Ende 1998 erstzugelassene Auto nur drei Jahre als Leasing-Auto es Bayer-Konzerns in Betrieb gewesen. Während dieser Zeit hatte es mal ein neues Automatikgetriebe bekommen, das in einer VW-Werkstatt eingebaut worden war. Bei der Motorraum-Revision, die ich nach meinem Erwerb gemacht habe, bin ich auf horrende Mängel gestoßen, die ich damals alle notiert habe und die auf fehlerhafte Arbeit zurückzuführen waren: Fehlende Hitzeschutzbleche, eingeklemmte Kabel, viel zu wenig Öl im Ausgleichgetriebe, zwei ausgerissene Innengewinde für das Schutzblech unter dem Getriebe und so weiter.
Als ich bei diesem Auto im jahr 2013 die Vorderachse überarbeitet habe, habe ich beide Querlenker in einen VW-Betrieb gebracht, um die Gummilager zu ersetzen. Prompt war eine der hinteren Lagerbuchsen grob falsch eingepresst, was den Tatbestand eines fehlerhaften Einbau eines wichtigen Fahrwerksteils erfüllt.
Während ich bei der Abholung auf die Nacharbeit gewartet habe, habe ich an einem der Annahmeplätze eine junge Frau mit einem kleinen Kind gesehen, die gerade ihr Auto zur Inspektion abgab. Sie hat mir richtig leid getan bei dem Gedanken, was die Werkstatt bei ihr möglicherweise vermurkst, wovon sie erstmal gar nichts mitbekommt sonder erst Jahre später in Form von kostspieligen Folgeschäden.
Mein Vertrauen in die Arbeit von Autowerkstätten ist praktisch nicht vorhanden. Das ist einer der Gründe, warum ich an meinen Golf 3 alles so weit wie möglich selbst mache, weil ich einer Werkstatt noch nicht einmal zutraue, bei dem Golf mit der Alu-Ölwanne die Ölablassschraube so festzudrehen, dass das Gewinde in der Ölwanne nicht beschädigt wird. Beiträge über derart beschädigte Gewinde hatten wir hier im Forum schon massenweise.