Ich würde mal vermuten, dass das Aussuchen der Komponenten eher für nicht einstellbare Lager gilt. Also bei unseren Golf an der Vorderachse. Die Hinterachslager sehe ich da eher weniger kritisch an, gleichwohl sollte man den Tipp berherzigen, zumal es ja kein sonderlicher Aufwand ist. Es ist ja wohl weniger üblich die Teile beider Lager zusammenzukippen und zu mischen wie ein Kartenspiel und daraus dann den Bedarf zu ziehen.
Das mit den Lagern im Getriebe ist sehr wichtig. Ein kleiner Span oder ein Partikel im Lager ruiniert dieses locker. Im Getriebe sind reichlich Wäzlager eingesetzt. Sei es als Kugel-, Kegelrollen oder Nadellager.
Die Ablassschraube am Getriebe ist magnetisch und da haften ziemlich viele Späne dran, sollte man gar nicht glauben. Und das ist nur der Stahl. Das Öl aus dem Getriebe ist durchsetzt mit metallischen Teilen. Ich habe das erst vor wenigen Tagen beim Motorrad meines Bruders gesehen. Dort ist aber der Ölwechsel in Getriebe und Achsantrieb alle 20.000km vorgeschrieben.