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Alt 22.04.2014, 20:50 #1
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Standard Interessanter Bericht in Zeitschrift "Oldtimer Markt über Wälzlager

Hallo!

In der aktuellen Ausgabe (April 2014) der Zeitschrift "Oldtimer Markt" gibt es ab Seite 232 einen sehr interessanten Bericht über Wälzlager, d.h. Kugellager, Rollenlager, Kegelrollenlager usw.. Hier kann man sein Wissen über diese Lagertypen bestens intensivieren.

Zwei Punkte sind mir besonders aufgefallen:

1. Die hohe Präzilion, mit der Lager hergestellt werden. Toleranzen: Zwischen 8 und 9 Tausendstel Millimeter. Um eine gleichmäßige Qualität zu gewährleisten, gibt es bei der Produktion einen Auswahlprozess, bei dem Innenlaufring, Wälzkörper (Kugeln, Rollen usw.) und der Außenlaufring so kombiniert werden, dass alle fertigen Lager die gleichen Laufeigenschaften haben. Wörtlich aus diesem Bericht: "Aus diesem Grunde dürfen bei zerlegbaren Wälzlagern wie Kegelrollen- oder Zylinderrollenlager die Lagerringe nicht vertauscht werden".

Das heißt für Golf 3 Freaks: Beim Erneuern der Hinterradlager ist es nicht nur kolossal wichtig, auch die Außenlaufringe mit auszutauschen und nicht nur die Innenlaufringe mit Käfig und Rollen. Es sollte darüber hinaus auch tunlichst vermieden werden, die Außenlaufringe der neuen Lager zu vertauschen.

2. Der Bericht räumt mit der Illusion einer "Lebensdauer-Ölfüllung" bei Getrieben auf. Deshalb, weil besonders der feine Abrieb der harten Oberflächen der Zahnräder für die Wälzlager besonders gefährlich sei. Wörtlich aus diesem Bericht: "Die sogenannte "Lifetime-Füllung", die manche Hersteller für ihre Getriebe und Differentiale proklamieren, ist also eine Illusion".

Praktisch heißt das: Getriebeöl etwa alle 100.000 Kilometer wechseln, wenn man an einer hohen Lebensdauer des Getriebes interessiert ist.

Freundliche Grüße
Teletubby



Geändert von Teletubby (22.04.2014 um 21:13 Uhr)
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