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Alt 20.07.2018, 09:44 #1
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Standard Abschied nehmen - nur wie?

Hallo zusammen,
ich bin kurz davor ein neues Auto zu kaufen (Golf Variant 7, Facelift). Ich brauche etwas zeitgemäßes, das mich und meine Beifahrer sicher von A nach B bringt. Mit meinem Golf geht das leider nicht mehr. Nach 15 Jahren muss ich Abschied nehmen.

Da der Golf meiner Frau und mir ans Herz gewachsen ist, wird es schwierig sich von ihm zu trennen. Behalten möchte ich ihn nicht, da ich keinen Platz und keine Zeit mehr habe (bzw: andere Prioritäten) mich um seine Wehwehchen zu kümmern. Jetzt stellt sich für mich die Frage, was mit ihm passiert. Verschiedene Optionen gibt es:
  • Option 1, Verschrotten: Im Prinzip wäre das die vernünftigste Option. Damit wird garantiert, dass alle Teile und Ressourcen zurück in den Kreislauf gelangen. Das Metall wird recycelt, Teile die noch in Ordnung sind kommen an die Leute, die auf die Teile angewiesen sind.
    Vorteil: Fzg wird recycelt
    Nachteil: Es gibt kein Geld
  • Option 2, Verkaufen an Privat: Ich wäre bereit, das Fzg an einen Privatmann zu verkaufen, der wirklich Lust auf das Fzg hat. Das Fzg möchte ich nicht an einen Händler geben, der das Fzg nach Afrika verschifft. Ökologisch hat das diverse Nachteile (Kein Recycling in Afrika -> Ressourcen-Kreislauf ist unterbrochen, keine Emissionskontrollen)
    Vorteil: Es gibt etwas Geld
    Nachteil: Was passiert danach mit dem Fzg?
  • Option 3, Fzg in Anzahlung geben: Die VW Händler haben mir angeboten, das Fzg in Anzahlung zu geben. Wieviel ich erhalte bekomme ich heute und morgen heraus, wenn ich die unterschiedlichen Händler besuche. Das Fzg wird dann bei einer Auktion versteigert, allerdings kann ich mir denken, dass es dann auch nach Afrika verschifft wird.
    Vorteil: Gibt wahrscheinlich am meisten Geld
    Nachteil: Ungewisse Zukunft für das Fzg

Fahrzeugbeschreibung:
- Golf 3 GL, 1.8L, 66KW/90PS
- Modelljahr 1995
- Klimaanlage
- ABS
- Airbag
- Servolenkung
- 261tkm
- Verbrauch: 6.23L/100km, siehe Spritmonitor
- 2. Hand, seit Kilometerstand 50tkm in meiner Familie gefahren
- 2 unverschuldete Unfälle:
* fremdes Fzg in die Fahrertür bei Glatteis geschlittert und hat das Fzg gegen den Bordstein gedrückt. Neue Fahrertür und Hinterachse.
* Heckschaden im Stillstand (ein Idiot ist mit 100 km/h angerauscht und hat 3 Fzg zusammengeschoben. Ich stand nach einer Vollbremsung als 2. von 4 Fzg ganz vorne). Verzogenes Heck erkennt man noch.

Hier die Mängelliste:
- Rost: Kotflügel Fahrerseite (stark), Einstieg Fahrerseite (stark), Tankdeckel (leicht), diverse Leitungen wie Servo-, Brems-, Wasserleitung (mittel bis stark)
- Hinterachsgummis fast durch (wurde vom Tüv schon mal bemängelt)
- Knacken beim starken Einlenken und anschließendem Anfahren (Achsgelenk?)

Was wurde gemacht:
- Alle Riemen (2017)
- Manschette und Achsgelenk innen getauscht (2017)
- Kupplungshalter getauscht (2017)
- Neuer Mittel- und Endschalldämpfer Longlife Eberspächter (2016 + 2017)
- Zündkabel, Zündkappe, Zündläufer (2017)
- Lackaufbereitung des kompletten Fzg (2016)
- Umlenkhebel und Kleinteile Schaltung erneuert (2016)
- Neuer Stahlfelgen und Winterreifen (2016)
- Unterboden entrostet, Gummistopfenlöcher verschweisst und versiegelt (2016)
- Alle Bremsschläuche getauscht (2015)
- Zündspule (2012)
- Mini-Kat eingebaut (2010)

Hinzugefügte Sonderausstattung:
- Tempomat aufgerüstet (Waeco)
- Öl-/Wassertauscher eingebaut
- Alle Aeroteile eingebaut (Unterbodenschutz, Heckspoiler, Tankverkleidung)
- 30 mm tiefergelegt mit Sachs Gasdruckstoßdämpfern + Eibach Federn
- 5. Gang verlängert zur Drehzahlabsenkung

Ich brauche euren Ratschlag, da ich aktuell nicht im klaren bin, was ich tun soll. Mir fehlen einfach noch genügend Informationen und dritte Meinungen

Viele Grüße,
Pascal



Geändert von Raven761 (20.07.2018 um 09:46 Uhr)
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Alt 20.07.2018, 10:13 #2
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Hallo Pascal,

ich stehe vor einer ähnlichen Situatuion, weil mein silberner AEX Golf 3, mit dem ich jetzt seit 23 Jahren im Alltag herumfahre, in ein paar Monaten weg soll. Er hat noch TÜV bis September; danach kann ich noch ein paar Monate überziehen. Nochmal zwei Jahre TÜV wären mit vertretbarem Aufwand vielleicht möglich. Aber in den nächsten zwei Jahren wäre mit einigen Ausfällen zu rechnen. Außerdem habe ich auf dieses Auto einfach keine Lust mehr.

Als Ersatz hätte ich am liebsten einen bestens erhaltenen Golf 3 mit wenig Kilometern. Danach schaue ich mich schon sehr lange um. Aber das ist schwierig, weil die Autos ja alle mindestens 20 Jahre alt sind. Die Erfahrung zeigt, dass auch Golf 3 mit wenig Kilometern fast immer Rostschäden im fortgeschrittenen Stadium haben. Aber nach einer Baustelle habe ich neben zwei anderen Golf 3 absolut keine Sehnsucht. Ein paar Tage gebe ich mir noch, etwas Passendes zu finden. Wenn das erfolglos ist, werde ich nächste Woche einen neuen Polo bestellen.

Mit meinem hier zur Disposition stehenden Golf 3 bin ich dann in einer ähnlichen Situation wie Du. Von einer Inzahlungnahme verspreche ich mir keine nennenswerten Beträge. Deshalb habe ich es folgendermaßen vor: Aus dem Auto alles das ausbauen, was ich für die anderen beiden Golf 3 vielleicht nochmal gebrauchen kann. Dabei denke ich weniger an technische Teile, sondern mehr an Ausstattungsteile aus dem Innenraum, die überwiegend in sehr gutem Zustand sind und die es als Ersatzteile schon lange nicht mehr gibt. Zum Beispiel die seitlichen Sitzverkleidungen mit den Ablageschalen, die gebraucht in gutem Zustand praktisch nicht zu bekommen sind. Und ähnliches; eine angefangene Liste habe ich schon hier liegen.

Daneben habe ich vor, darüber hier im Forum zu berichten. Veilleicht finden sich Leute, die das Eine oder Andere gebrauchen können, zum Beispiel die gesamte "Rolling Stones Collection" Sitzausstattung in ungewöhnlich gutem Zustand. Größere Teile werde ich aber nur zum Selbst-Ausbau mit Selbst-Abholung anbieten. Alles das, was auf diese Weise innerhalb von ca. zwei Monaten nicht weg ist, bleibt im Auto, das dann auf den Schrott gehen soll.

Vielleicht ist bei dem, was ich mit meinem alten Golf 3 vorhabe, ja etwas bei, was Du als Anregung für Deinen gebrauchen kannst.

Grüße Manfred
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GTFahrer (21.07.2018)
Alt 20.07.2018, 22:44 #3
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Hallo,
Ich war jetzt bei einem Händler und bin meinen Wunschvariant gefahren. Was ein Gefühl! Auch wenn ich diesen schon von der Arbeit kenne, weil das mein Testfahrzeug ist. Wenn man weiß, dass der aber einem gehören könnte, achtet man auf ganz andere Dinge. Ich denke, der wird es. Morgen schauen wir uns noch zwei an, aber haben eine etwas andere Ausstattung.
Der Händler meinte, sie schauen nur auf das Fahrzeugalter, der Rest ist egal. Bei 24 Jahren gibt es nur noch einen symbolischen Euro. Die Option Anzahlung ist somit gestorben.

Deine Antwort Manfred habe ich sorgsam durchgelesen. Ich merke, dass es für uns eine beide eine schwierige Situation ist. Dein Beitrag hat mir die Sache nochmals auf einem anderen Winkel gezeigt. Vielen Dank hierfür.

Viele Grüße
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Alt 21.07.2018, 12:14 #4
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Leider ist es öfters so mit alten Golf 3, das die großen Händler die Teile an Verwerter geben und da ist leider auch nicht immer gesichert, das die Autos "verwertet" werden.

Schon öfters gesehen, das teilweise gute Autos auf Grund der Anzahl einfach komplett in die Presse gehen. Schlimm genug.

Vielleicht doch noch mal TÜV machen, wenn es denn klappt und dann für einen angemessenen Betrag an einen jungen Fahrer abgeben. Mit 2 Jahren TÜV und gutem Zustand sind doch immer mal 400-600 EUR drin. Besser als nen Entsorgungsdankeschön vom Händler.
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Alt 21.07.2018, 12:17 #5
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Meiner Meinung nach sollte man noch einen Nutzen aus den Autos für andere ziehen. also entweder wieder irgendwie über den TÜV hieven, so dass man noch 2 Jahre den nutzen kann oder eben alles gut erhaltenen ausbauen und verkaufen. Gewisse Teile werden ja immer gesucht. Es werden ja nicht mehr davon. Ist halt aber auch mit Platz, Zeit und Aufwand verbunden.
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Alt 24.07.2018, 15:21 #6
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Ich versteh deine Aversion gegenüber dem Export nach Afrika nicht. Wenn die da unten etwas können, dann ist das Altteile recyclen! Die verwenden bzw. reparieren alles nochmal und nochmal und nochmal. Einen intensiveren weiteren Nutzen wirst du für ein altes Auto nicht finden. Und irgendwie ist der Gedanke, dass der Wagen irgendwo noch 20 Jahre herumfährt, doch auch beruhigend.
Und was die Umwelt angeht, bedenke, bei der Herstellung eines Neuwagens entstehen mehr Emissionen als dein Altfahrzeug in den nächsten 25 Jahren produzieren könnte - Verbrauch von Energie und nicht nachwachsenden Resourcen noch nicht eingerechnet! Auch wenn uns die Automobillobby (und damit auch die Politiker) was anderes einreden wollen, das umweltschädlichste Auto, das man sich vorstellen kann, ist immer der Neuwagen! Es sei denn, wir schaffen es, dass die Dinger auf Bäumen wachsen - aber davon sind wir noch weit entfernt ...
Ich will keinem einreden, er soll sich keinen Neuwagen kaufen - weiß Gott nicht! Aber wenn du bei der Altwagenverwertung an die Umwelt denkst, sieh zu, dass das Fahrzeug, oder zumindest so viele Teile wie möglich, so lange wie möglich auf der Strasse bleibt. Warum nicht in Afrika?

Geändert von golfper (24.07.2018 um 15:25 Uhr)
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Alt 25.07.2018, 14:24 #7
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Du hast natürlich Recht. Aber der Gedanke geht nicht weit genug. Ein Fahrzeug besteht nicht nur aus Motor, Türen und Anbauteilen. Da steckt viel mehr drin wie Kabel, Kleinteile, Stoffe, Kunststoffe und nicht verwertbare Teile. Wenn ich das Auto zerlege und nur die entsprechenden Teile exportiere, dann bin ich bei dir und es könnte eine gute Sache sein.
Aber vieles am Fahrzeug ist eben nicht wiederverwendbar. Das wird in Afrika sicherlich nicht umweltverträglich entsorgt, sondern landet auf dem Restmüll oder in der Natur. Kabel werden dann angezündet, um an das Kupfer ranzukommen. Dabei werden massiv Gifte und Emissionen frei, die die dortige Bevölkerung und die Atmosphäre verschmutzen. Was soll daran gut sein?

In einigen afrikanischen Staaten wird das nun zunehmend eingedämmt und ist illegal. Dorthin können keine Gebrauchtwagen mehr exportiert werden. Die Händler zerlegen dann in Europa das Auto, zerschneiden die Karosserie und setzen alles wieder dort zusammen. Würde irgendjemand von uns so ein Auto kaufen wollen? Ich denke nicht.

Hier mal ein paar Denkanstöße. In Kenia sterben jährlich 20% der Bevölkerung an der Luftverschmutzung. Es hat schon einen Grund, wieso wir unsere alten Autos hier nicht mehr fahren und dass stetig strengere Regeln für Verbrenner eingeführt werden. Außerdem machen wir mit den massiven Exporten die dortige Innovationskraft und Eigeninitiative kaputt.

https://www.dw.com/de/autos-in-afrik...ert/a-44187363
Wenn alte umweltschädliche Autos aus Europa in Afrika weiterverkauft werden
https://www.saarbruecker-zeitung.de/...pa_aid-4541962
Nigeria: E-Schrott-Connection stopft Autos voll - SPIEGEL ONLINE

Wer genau wissen will wie das aussieht:
https://www.youtube.com/watch?v=laiZ0BcBLjk
https://www.youtube.com/watch?v=Tlg0R0VUoaw

P.S: Als der Golf 3 entwickelt wurde, war es unter anderem das Ziel soviele Teile recycelbar zu gestalten, damit diese zurück in den Ressourcenkreislauf kommen. Geht das Auto nach Afrika, wird der Kreislauf unterbrochen. Die Ressourcen sind verloren. Im Golf 3 Prospekt steht etwas dazu.
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Alt 25.07.2018, 14:55 #8
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Wenn Du Dir sooo viele Gedanken machst, solltest Du auf ein Auto verzichten und den ÖPNV nutzen....
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b2roots (25.07.2018)
Alt 25.07.2018, 15:43 #9
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Ich würds in Zahlung geben, damit bleibt es dem Schicksal überlassen was aus dem Auto wird, mir würds gefallen wenn mein alter Golf noch auf dem Balkan oder in Afrika rumtourt, keine Ahnung was aus ihm geworden ist, verschrotten würde ich ihn nicht.

Die Abgase sind bei nem Golf 3 Benziner sicher kein Problem, haben hier immerhin ne grüne Plakette.

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Alt 25.07.2018, 16:41 #10
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Ach, die gute grüne Plakette.. Wird immer wieder als besonderheit hervorgehoben.
Die sagt doch gar nix, außer der Feinstaubaustoß gering ist. Und dieser Feinstaub spielt bei alten Benzinern halt keine wirkliche Rolle. Deswegen sagt die grüne Plakette aber fast nix über die Emissionen aus.




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Alt 25.07.2018, 17:56 #11
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Zitat:
Zitat von Ben_RGBG Beitrag anzeigen
Ach, die gute grüne Plakette.. Wird immer wieder als besonderheit hervorgehoben.
Die sagt doch gar nix, außer der Feinstaubaustoß gering ist. Und dieser Feinstaub spielt bei alten Benzinern halt keine wirkliche Rolle. Deswegen sagt die grüne Plakette aber fast nix über die Emissionen aus.
Wollte nur drauf hinaus, dass die Kongolesen nicht an unseren alten Golfs krepieren.
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Alt 25.07.2018, 18:06 #12
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Im warmen Zustand von Kat und Lambda (>180s) sind so Euro 2 Benziner nicht viel schlimmer als Euro 4 oder 5 Benziner.
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Alt 25.07.2018, 21:51 #13
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Ich werd da irgendwie nicht ganz schlau draus....

Woorum geht es dir jetzt primär?

1. Maximale Restwirtschaftlichkeit (Gewinn^^)
2. "Saubere" Verwertung bzw. Entsorgung
3. Langes "schönes" weiteres Autoleben für den Golf


Für eins musst du dich entscheiden.... Alles andere ist wieder nur ein Kompromiss der in keinem Fall tröstend oder zufriedenstellend ist.

Zu. 1. Würde ich privat oder export verkaufen

Zu 2. Zu nem deutschen Verwerter(vorher evtl. seltene oder neuwertige Teile ausbauen)

Zu 3. Neu TÜV drauf und nem Fahranfänger o.Ä. verkaufen


Grüße
LocoFlasher

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Zitat:
Zitat von ManeT4 Beitrag anzeigen
Wenn Du Dir sooo viele Gedanken machst, solltest Du auf ein Auto verzichten und den ÖPNV nutzen....
Guter Punkt! Aber leider am Ziel vorbei Ich wohne im Speckgürtel von Stuttgart. Um zu meinem Arbeitgeber zu kommen, brauche ich mit öffentlichen 1h. Mit dem Auto 20 min. Mit dem Fahrrad 35-45 min (Rennrad vs. MTB)

Ich würde sehr gerne mit öffentlichen Fahren, aber das ist eine verschwendete Lebenszeit. Stattdessen fahre ich regelmäßig mit dem Rad (1-2x pro Woche) in die Arbeit. Mit dem MTB komme ich gut durch den Wald, bin aber relativ lang unterwegs. Mit dem Rennrad kann man nur auf Landstraßen fahren, weil Deutschland ein massives Defizit hinsichtlich Fahrradwegen hat. Das ändert sich hoffentlich in Zukunft.

Ich würds in Zahlung geben, damit bleibt es dem Schicksal überlassen was aus dem Auto wird, mir würds gefallen wenn mein alter Golf noch auf dem Balkan oder in Afrika rumtourt, keine Ahnung was aus ihm geworden ist, verschrotten würde ich ihn nicht.

Zitat:
Zitat von b2roots
Ich würds in Zahlung geben, damit bleibt es dem Schicksal überlassen was aus dem Auto wird, mir würds gefallen wenn mein alter Golf noch auf dem Balkan oder in Afrika rumtourt, keine Ahnung was aus ihm geworden ist, verschrotten würde ich ihn nicht.
Drei der VW Händler die ich gefragt habe, bieten nur noch 1€ als Anzahlung an.

Zitat:
Zitat von LocoFlasher
Ich werd da irgendwie nicht ganz schlau draus....

Woorum geht es dir jetzt primär?

1. Maximale Restwirtschaftlichkeit (Gewinn^^)
2. "Saubere" Verwertung bzw. Entsorgung
3. Langes "schönes" weiteres Autoleben für den Golf


Für eins musst du dich entscheiden.... Alles andere ist wieder nur ein Kompromiss der in keinem Fall tröstend oder zufriedenstellend ist.
Ich wollte eure Meinungen dazu wissen und einen entsprechenden Denkanstoß Den habe ich auch erhalten.

Zu deinen Punkten:
1. & 3. Ich habe die Restwirtschaftlichkeit bereits 3 Jahre weitergetrieben als ich eigentlich wollte (habe viel mehr Geld reingesteckt, als dass das Auto wert ist). Nun ist aber Schluss, weil das Auto nicht mehr zu meinem Lebenszielen und -planungen passt. Das lange schöne Autoleben müsste dann jemand anderes erzielen. Bei dem mit jedem Winter immer stärker anfallenden Rost gebe ich dem Auto aber maximal nur noch 2-3 Jahre. Das hat mir der Karosseriemeister der den Unterboden geschweisst hat auch gesagt. Nur mit viel Geld und Mühen wäre der Golf zu retten.
2. Aktuell ist der Schrottplatz mein Favorit. Bis der Rost uns scheidet.

Vielen Dank euch allen für die tollen Diskussionen!
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Alt 27.07.2018, 11:09 #15
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In der Zeit hätte ich den Wagen längst hier, bei Kleinanzeigen E-Bucht und Mobile inseriert. Gibt genug "Bastler" (Ich mag das Wort nicht, es ist unpassend), welche den HU-gerecht herrichten und fahren.

Der Käufer meines 2012 verkauften 92er 80 fährt den Wagen bis heute, da war damals auch einiges fällig (Simmerring Kurbelwelle, ZR, Motorlager, Kupplung). Das mal nur als ein Beispiel, es gibt auch Leute die nach ner Woche die Kiste weggeben.
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Alt 27.07.2018, 11:32 #16
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Zitat:
Zitat von Raven761 Beitrag anzeigen

2. Aktuell ist der Schrottplatz mein Favorit. Bis der Rost uns scheidet.

Vielen Dank euch allen für die tollen Diskussionen!
Auch ich habe 2 meiner alten Autos dem Schrotti meines Vertrauens anvertraut.

1. Er lebt davon und verdient damit ein wenig Geld. Investition, dass es Ihn noch länger geben wird. Gewerbesteuer wird von der ansässigen Gemeinde erhoben, kommt also noch dem örtlichen Gemeinwesen über Umwege zu Gute.
2. Durch den Verwerternachweis bleibt der Wagen in DE und sämtliche Rohstoffe werden hier weiterverarbeitet. Oder das damit erwirtschaftete Geld wird hier in DE versteuert.

So gesehen ist der Schrottplatz die einzige Möglichkeit selber über das Schicksal des Wagens zu bestimmen.
Natürlich wäre es sinnvoll, dass der Wagen einem Fahranfänger für die ersten 2 Jahre überlassen wird, allerdings steckt man noch Zeit ohne Ende in ein solches Projekt und in welcher Form erhält man Dankbarkeit dafür?

Ich würde die seltenen und "besonderen" Teile hier für einen guten Kurs im Forum anbieten (alternativ Kleinanzeigen) und den Rest (Rest-Auto) für Umme an den Schrotti weiterreichen.
Gute Funktionsteile wie Bereifung, insbesondere Winterbereifung, kann man auch gut für einen kleinen Erlös relativ schnell weiterverkaufen. (4 gebrauchte Winterräder mit 5mm Profil, je nach Fahrzeug, bringen immer um die EUR 40,00)
Fahranfänger oder Ähnliche bedanken sich über solch günstige Angebote sehr.

Klar ist ein solches Fahrzeug ans Herz gewachsen, aber es ist eben auch ein Gebrauchsgegenstand der ersetzt werden soll. Ein reines Hobby-Auto wird nicht so schnell ersetzt, daher gelten hier meines Erachtens andere sentimentalen Grundsätze.

Wie du dich auch entscheiden magst. Der Wagen hat sein Geld verdient. über 260tkm ist super, erreichen viele Fahrzeuge nicht mal bevor Sie endgültig auf dem Schrott gehen.

MfG
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Alt 27.07.2018, 12:36 #17
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Zitat von Norner Beitrag anzeigen
Auch ich habe 2 meiner alten Autos dem Schrotti meines Vertrauens anvertraut.

1. Er lebt davon und verdient damit ein wenig Geld. Investition, dass es Ihn noch länger geben wird. Gewerbesteuer wird von der ansässigen Gemeinde erhoben, kommt also noch dem örtlichen Gemeinwesen über Umwege zu Gute.
2. Durch den Verwerternachweis bleibt der Wagen in DE und sämtliche Rohstoffe werden hier weiterverarbeitet. Oder das damit erwirtschaftete Geld wird hier in DE versteuert.

So gesehen ist der Schrottplatz die einzige Möglichkeit selber über das Schicksal des Wagens zu bestimmen.
Natürlich wäre es sinnvoll, dass der Wagen einem Fahranfänger für die ersten 2 Jahre überlassen wird, allerdings steckt man noch Zeit ohne Ende in ein solches Projekt und in welcher Form erhält man Dankbarkeit dafür?

Ich würde die seltenen und "besonderen" Teile hier für einen guten Kurs im Forum anbieten (alternativ Kleinanzeigen) und den Rest (Rest-Auto) für Umme an den Schrotti weiterreichen.
Gute Funktionsteile wie Bereifung, insbesondere Winterbereifung, kann man auch gut für einen kleinen Erlös relativ schnell weiterverkaufen. (4 gebrauchte Winterräder mit 5mm Profil, je nach Fahrzeug, bringen immer um die EUR 40,00)
Fahranfänger oder Ähnliche bedanken sich über solch günstige Angebote sehr.

Klar ist ein solches Fahrzeug ans Herz gewachsen, aber es ist eben auch ein Gebrauchsgegenstand der ersetzt werden soll. Ein reines Hobby-Auto wird nicht so schnell ersetzt, daher gelten hier meines Erachtens andere sentimentalen Grundsätze.

Wie du dich auch entscheiden magst. Der Wagen hat sein Geld verdient. über 260tkm ist super, erreichen viele Fahrzeuge nicht mal bevor Sie endgültig auf dem Schrott gehen.

MfG
Danke für die Informationen. Das ist ein guter Plan! Ich habe fast nagelneue Winterreifen auf neuen Stahlfelgen. Die gehen sicher gut im Oktober weg.

Muss man für den Verwerter nichts zahlen? Habe schon von manchen mitbekommen, dass diese 300€ für ne Verschrottung verlangen.

Ich habe mir gestern das neue Auto bestellt. Durch die Umstellung bei VW von NEFZ auf WLTP und den fehlenden Genehmigungen durch das KBA ist noch ein großes Chaos. Das Auto wird nicht vor Ende September auslieferbar sein. VW hat mich jetzt auch verdammt 175€ für den Otto-Partikelfilter zu zahlen.
Raven761 ist offline   Mit Zitat antwortenMit Zitat antworten
Alt 27.07.2018, 14:52 #18
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Zitat von Raven761 Beitrag anzeigen
Danke für die Informationen. Das ist ein guter Plan! Ich habe fast nagelneue Winterreifen auf neuen Stahlfelgen. Die gehen sicher gut im Oktober weg.

Muss man für den Verwerter nichts zahlen? Habe schon von manchen mitbekommen, dass diese 300€ für ne Verschrottung verlangen.

Ich habe mir gestern das neue Auto bestellt. Durch die Umstellung bei VW von NEFZ auf WLTP und den fehlenden Genehmigungen durch das KBA ist noch ein großes Chaos. Das Auto wird nicht vor Ende September auslieferbar sein. VW hat mich jetzt auch verdammt 175€ für den Otto-Partikelfilter zu zahlen.
Wie gesagt. Schrotti des Vertrauens. Für ein Fahrzeug mit Motor wurde nichts berechnet, der wurde kostenlos abgeholt. Für ein Fahrzeug ohne Motor wurde EUR 70,00 berechnet. Vollkommen im Rahmen, vor allem inkl. Abholung.

Ist aber bestimmt von Gegend zu Gegend unterschiedlich.

Außerdem:
Du hast bestellt, ohne den "alten" Golf in Zahlung zu geben. Hätte ich für EUR 1,00 auch nicht gemacht.

https://www.volkswagen.de/de/service...Recycling.html

Bei VW kann man die alten Fahrzeuge auch kostenlos abgeben. Inkl. Verwertungsnachweis. In der Nähe von Stuttgart gibt es auch einen Verwertungsbetrieb, der von VW genannt wird. Im Übrigen: Mein Schrott des Vertrauens ist dort auch gelistet.

http://volkswagen-altfahrzeugentsorgung.de/de/

Rollbar auf alten Reifen (notfalls einen Satz bei Kleinanzeigen besorgt, gibt oft etwas zu verschenken), ohne die Aero-Teile, mit fast leerem Tank ohne Zierrat wie Radkappen, evtl. den tollen Grill noch austauschen (den würde ich als Andenken echt aufheben.) , halt so dass das Maximum finanziell nebenher rauszuholen ist, ohne damit noch viel Aufwand zu haben.


MfG
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Raven761 (27.07.2018)
Alt 27.07.2018, 16:00 #19
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Hallo Norner,

nein, für 1€ wollte ich mein Fzg nicht an VW weitergeben. Die haben mir auch bestätigt, dass der nicht verschrottet sondern versteigert wird. Den Gewinn sacken sie ein.

Das sind sehr interessante Informationen. Ich denke, meine Entscheidung ist gefallen! Mal sehen wann der Liefertermin ist. Nach Abholung werde ich anfangen den Golf zu zerlegen. Den Grill behalte ich natürlich. Wenn ich mal eine Werkstatt im Keller haben sollte, wird er über der Werkbank hängen.
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Alt 27.07.2018, 16:25 #20
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Schade ums Getriebe. Der 5. Gang des CHBs ist Klasse






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