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| Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur |
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| Schrauber-Gehilfe |
Guten Abend, erstmal die Vorgeschichte. Mein ABF lief zunehmend schlechter und wurde sehr träge, bis der Motor dann keinen Mucks mehr von sich gab. Die Kompression vor dem Zerlegen ergab bei der trockenen sowie nassen Messung 5 - 6 - 6 - 8 Bar. Der Ölverbrauch war etwas gestiegen. Nach einer längeren Standzeit habe ich dann mit ein paar Kollegen angefangen denn Motor zu zerlegen und zu begutachten. Soweit sah für unsere Augen alles in Ordnung aus. Was allerdings nicht gut aus sah war der Kopf, dieser war auf der Brennraumseite stark zugekokt, ebenso wie die Kolbenringe. Da mechanisch alles ok aussah, habe ich eine Menge Verschleißteile erneuert. Der Block wurde gehont. Der Zylinderkopf wurde geplant, laut Aussage der Firma war der Kopf krumm und sie mussten etwas mehr Material abtragen. Zudem wurde nur gesagt das ich eine vernünftige Dichtung verwenden soll. Ich habe keine Maße etc. bekommen, auch nicht auf Anfrage. Im Endeffekt habe ich denn Motor mit meinen Kollegen wieder zusammen gebaut und wieder in den Wagen gehangen. Allerdings hatten wie erst schwierigkeiten beim einsetzen der Nockenwellen, da der Motor sich nach dem Befestigen nicht drehen lassen wollte und irgendwas blockiert hatte. Bis wir dies in Ordnung gebracht hatten. Ansonsten wurde alles mit den entsprechenden Drehmomenten angezogen bzw. eingeölt. Wir haben denn Motor vorm ersten Startversuch paar mal durchgedreht. Soweit alles ok, dann versucht zu Starten. Nichts hat sich getan, Sprit bekommen, Luft und Funken auch. Weiter probiert. Nichts Wir sind uns ziemlich sicher das alles auf OT stand, da wir das mehrere male geprüft haben. Dann erneut die Kompression gemessen und das erschreckende Ergebnis, 2 - 0,2 - 0 - 0 Bar. Beim Demontieren des Zylinderkopfes, ist uns die gebrochene Schraube des Nockenwellenrades entgegen gekommen. Anschließend haben wir denn Kopf auf die Werkbank gelegt und auf die Brennraumseite Diesel gefühlt, es lief relativ zügig durch. Wir gehen davon aus, das deutlich zu viel Material abgetragen wurde und somit die Ventile aufgesetzt haben. Soweit sind keine Beschädigungen auf den Kolben zu erkennen. Was denkt ihr darüber? Was kann ich jetzt unternehmen bzw. wie kann ich vorgehen um endlich zum Schluss zu kommen. Kann es durch andere Dinge Probleme gegeben haben oder ist unsere These plausibel? Ich überlege mir eine "neuen" gebrauchten Zylinderkopf zu besorgen und diesen dann von einem Namenhaften Motorenbauer planen zu lassen etc. Gibt es eine bessere Alternative? Im Anhang sind ein paar Fotos des Vorganges. Gruß Geändert von alienresistant (12.09.2016 um 22:22 Uhr) | |||
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