Fahrzeugpflege Wie kann ich den Zustand meines Golf 3 erhalten

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Alt 20.07.2015, 17:49 #1
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Standard Welche Firma bei der Lack und Klarlack-Wahl?

Ich habe vor kurzen meine (neuen) Kotflügel lackiert, aber das Ergebnis ist alles andere als zufriedenstellend, deshalb suche ich jetzt den Grund danach. Ich habe vor dem Golf einen alten Fiesta gehabt, welchen ich eigentlich komplett mit Dose lackiert habe, aber dort sah es richtig gut aus, keine Läufer, keine Nasen, keine stumpfen stellen o.ä.

Jetzt beim Golf sieht es (gegen das Licht) richtig fleckig aus, der Lack ist "Fjordblau Perleffekt" von Multona (Code: LR5V) gewesen.

Der eine Kotflügel war schon mal lackiert, diesen habe ich mit der Hand bis auf die Grundierung abgeschliffen, der andere war neu und nur Grundiert.

Alleine schon beim sprühen hatte ich ein komisches Gefühl, das es sich irgendwie komisch verhält:

Für 2 Kotflügel habe ich ganz 3 Dosen Lack gebraucht, irgendwie scheint der "Breitstrahlkopf" von Multona das letzte zu sein: 30% gehen auf das Blech, 70% in die Umgebung. Und jetzt, wo das ganze getrocknet ist, sieht es unmöglich aus.

Den Kotflügel am Fiesta habe ich auch mit der Dose lackiert, da sieht man absolut keinen Unterschied zur Lackierkabine, aber die Kotflügel vom Golf...neee..selbst mit Klarlack sieht es absolut unterirdisch aus.

Das blöde ist auch noch, das es sich nicht mal richtig fotografieren lässt

Woran kann es liegen, das es bei den Kotflügel einfach nicht will?

Es war dieses Set gewesen: http://www.amazon.de/AUTO-K-601141K-...J77B960FPZKXR6
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Alt 20.07.2015, 22:46 #2
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Dose ist auch doof. Kann aber auch mit der Pistole passieren:

Strg+C aus dem passat35i forum:

Orangenhaut entsteht, wenn der Lack nicht gut fließt.
Das kann sein, weil du zu wenig Verdünnung benutzt, zu dicke Lackschicht aufgetragen wurde oder wenn die Temperatur nicht stimmt, bei der du lackierst.

Kann natürlich auch einfach an der Dose liegen.

Richtigen lack kannst du mit einem Fliestrichter einstellen, so dass du auf eine passende Viskosität kommst
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Alt 20.07.2015, 23:44 #3
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Entweder an dem Tag eine schlechte Hand gehabt oder ne Kackdose.

Wir haben letzte Woche einen unlackierten Spiegel mit derselben Farbe lackiert. War auch Garagentuning aus der Dose. Allerdings die teure originale Farbe von VW. Gerade bei der Farbe hat sich schon öfter gezeigt, dass die anderen Farben vom Ton her nicht passen. War auch alles kein Problem, Ergebnis passt. Kenne mich aber mit dem ganzen Farbenthema nicht aus. Gibt bestimmt Alternativen zum Originallack.

Ich würde bei dir mal sagen andere Farbe besorgen und nochmal neu
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Alt 21.07.2015, 10:44 #4
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Schlechte oder falsche Belüftung.

Das ist mir auch schon passiert.

Ab und zu liegt es auch wirklich am Sprühkopf mit dem breiten Fächer.
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Alt 21.07.2015, 11:07 #5
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Sow wie das auf den Bildern aussieht wurde da alles falsch gemacht. Man erreicht auch mit Dosenlack ein Top Farbergebnis. Wichtig ist die Vorarbeit, der Filler muss glatt und trocken sein. Auch der Basislack muss richtig trocken sein ansonsten passiert sowas. Ich habe bereits bei Minusgrad ein Top Ergebnis erreicht. Wichtig ist das der Untergrund erwärmt ist.

Lackiern ist nicht mal eben hier erklärt und auch kann dein Fehler nicht ermittelt werden. Das kann dir nur jemand zeigen der Lackierer ist.
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Alt 21.07.2015, 14:49 #6
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Ich würde auch die Basen der einzelnen Lackschichten vergleichen, gerade bei Grundierung und Decklack. (Acryl oder Wasserbasis, Alkydharz wird mmn. beim KFZ nicht mehr eingesetzt)
Wenn ich es richtig verstanden hab, hast du einen Koti bis zur Werksgrundierung angeschliffen (was schonmal Quatsch ist, alten Decklack anschleifen geht genauso bei gleicher Arbeit), beim Anderen hast du auf der Grundierung, mit der er geliefert wurde, deinen Lackaufbau durchgeführt?
Ganz blöde Vermutung meinerseits: es könnte sich um eine Transportgrundierung handeln, auf der kein Lackaufbau stattfinden kann.

Grundsätzlich kann ich Baxter zustimmen: Man kann auch mit der Spraydose gute Ergebnisse hinbekommen, wenn man es kann.

Bei meinen Kotflügeln hab ichs so gemacht:
Einschweißteile angepasst und eingeschweißt.
Kante abgeklebt, Grundierung verdünnt (bis es schön blubbert) und grundiert.
Kurz trocknen lassen, 2-3 Schichten Füller draufgespritzt.
Bis zum nächsten Morgen gewartet, neue Schicht Füller. Und da hab ich dann gemerkt, dass eine nicht schleifbare 1K- Grundierung mehr als scheiße ist. Ergo Lackaufbau auf 2K- Grundierung starten.
Als ich dann 'ne glatte und trockene Fläche hatte, hab ich den Decklack gespritzt, war glaube Ral 9005 (hab Lackcode L041) von Feidal. Wenn ich jetzt noch den Übergang anpasse (Airbrush- Pistole), siehts wieder richtig gut aus. Ich muss aber dazusagen, dass ich alles mit Pistole gemacht hab.

Nochn Tip am Rande: Je mehr du dir 'n Kopf machst, desto beschissener wird die Lackierung. Staubeinschlüsse hast' so oder so.
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Alt 21.07.2015, 16:15 #7
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Wow, das sind ja mal viele Antworten
Naja, wenn ich mich recht entsinne, war es zu dem Zeitpunkt wohl >=30 Grad gewesen, also wohl zu warm zum Lackieren.
Den alten Lack habe ich nur deshalb abgeschliffen, weil ich kleine Abplatzer entdeckt habe, die mitten auf dem Kotflügel waren. Die Stellen waren teilweise bis zum Blech gewesen, also wollte ich den ganzen Lack ab haben, um zu sehen, ob es darunter irgendwo am rosten war. Meine Vermutung war genau richtig, den dort, wo der alte Lack scheinbar ok war, waren auch schon kleine Roststellen gewesen.
Das ganze habe ich dann hinterher mit 1200 und danach mit 2000er Papier geglättet.
Lackiert (gesprüht) habe ich in 4-7 Durchgängen, damit es keine Nasen oder Läufer gibt.
Wenn ich direkt auf das Blech schaue, sieht es auch gleichmäßig aus, nur gegen Licht sieht man dann den Mist.
Die Grundierung hat (je Kotflügel) rund 2 Tage getrocknet, der Lack (zwischen den Durchgängen) auch jeweils rund 1 Tag.
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Alt 21.07.2015, 16:35 #8
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Wie gesagt ich habe schon bei Minusgraden lackiert und es ist sehr gut geworden.

4-7 durchgänge Basislack???

2 mal Fillern. 2 mal Basis und 2 mal Klarlack reicht. Wie viel Tage er von sich aus trocknete ist egal. kannst ihn auch in einer halben Stunde mitm Fön trocken machen, Hauptsache er ist trocken, das ist wichtig.

Hinterher musst du halt wenn alles fertig ist nochmal mit Exenter anschleifen den Klarlack und polieren wenns einschlüsse hat und der Lack nich so Bombe ist.

Den Boden am besten vorher mit etwas Wasser begießen.
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Alt 21.07.2015, 19:54 #9
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Ja, ich habe 4-7 Durchgänge gemacht, aber es wurde einfach nicht besser

Ich habe mich jetzt mal ein bisschen schlauer gemacht, der Lack von "Lechler/ColorMatic" scheint auch nicht schlecht zu sein...welchen nehme ich jetzt also? Lechler oder Feidal?

LECHLER LACKSPRAY DUPLI-COLOR 400ML VW L R5V FJORDBLAU MET. BS4R5V | eBay
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Alt 22.07.2015, 00:19 #10
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Wie gesagt, Feidal hatte ich genommen, aber eben als Gebinde für die Pistole auf Alkydharzbasis. Obs das so auch als Spraydose gibt, weiß ich nicht.
Über die Qualität des Lackes kann ich mich jedenfalls nicht beschweren, für 'ne Garagenlackierung ists nicht einmal schlecht geworden.

Was mir spontan noch einfällt: Im Forum wird oft die Marke Molotow gelobt, persönliche Erfahrungenen hab ich damit aber nicht.

Für den nächsten Versuch wünsch ich dir jedenfalls viel Erfolg und das nötige Glück, das als ungelernter Lackierer vielleicht auch nicht ganz fehlen darf.
Aller guten Dinge sind 3, zählen wir einfach den Fiesta mal mit :p




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Alt 22.07.2015, 10:33 #11
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Ist doch kack Pups egal welche von den 3 Marken, wenn der Rest nicht stimmt wirds eh kacke. Bedeutet, wenn du weist wie du vorzuarbeiten hast und wie man lackiert dann kannst du auch günstigen Lack nehmen, das wird genauso gut!!!

Und umso mehr Schichten du aufträgst umso schlimmer wird der Lack weil die Struktur sich ja immer weiter abhebt. Also wenn du nach der zweiten Schicht Klarlack einschlüsse hast dann höchstens noch ne dritte, dass du mehr Material zum anschleifen und wegpolieren hast.
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Alt 23.07.2015, 18:04 #12
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Ich werde mich mal ans abschleifen machen und das ganze noch mal bei ~15 Grad weniger Lacklieren...kann ja nicht sein, mein Golf ist zwar alt...aber Orangenhaut...nix da


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