Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 24.09.2012, 18:49 #1
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Standard Leichtes ruckeln bei niedriger Last AAM

Hallo Zusammen,

ich bin so zu sagen neu bei euch. Obwohl das Thema Auto alles andere als neu für mich ist. Ich höre auf den Namen Johannes und bin noch fleißig am Studieren (MaschBau).
Ich fahre seit einigen Jahren meinen treuen Golf III Variant mit dem berühmt berüchtigten 1.8l 75 PS AAM. Der Gute hat mittlerweile 350tkm auf der Uhr und ein Ende ist hoffentlich noch nicht in Sicht. Vorweg möchte ich schon mal sagen, dass ich alle Arbeiten, so fern sie denn nicht so kompliziert sind, dass man sie nicht mit normalen Mittel bewältigen könnte (z.B. Spur einstellen) selber gemacht habe und auch weiterhin machen werde.

Da 350tkm nun auch kein Pappenstil sind und auch nicht Spurlos am besten Golf vorbei gehen werde ich zur Vollständigkeit mal zusammenfassen was ich bis jetzt alles machen musste.

Also er hat noch die ersten Federn und Dämpfer drinne. Die Feden hinten sind mittlerweile ein wenig eingesackt aber schlagen auch bei voller Beladung noch nicht durch. Sollen aber demnächst mal gegen ein Schlechtwegefahrwerk getauscht werden.
Ich habe den zweiten Satz Bremsscheiben vorne und noch die ersten Trommeln und sogar die ersten Beläge hinten drauf. Die Scheiben reichen erfahrungsgemäß 2 Sätze Klötzer lang.
Getauscht habe ich ringsum alle Gummilager der Radaufhängungen und den Bremskraftverteiler hinten.
Der zweite Mittelschalldämpfer und der dritte ESD sind verbaut.
Bei 333tkm habe ich ein "neues" gebrauchtes Getrieb verbaut, weil das alte geräusche gemacht hat. Im nachhinein hat sich heraus gestellt, daß nur das Kegelrollenlager der Getriebewelle?? Pittig auf gewiesen hat. Ansonsten SAH das Getriebe und alle Innereinen noch wie neu aus.

So nun wird es langsam interessanter.
Bei 300tkm habe ich eine aus nem Schrottgolf ausgebaute Gasanlage von BRC (über Ebay bezogen) eingebaut. Beim Anschließen habe ich dann ein Kabel für das TPS Signal nicht richtig erwischt. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch den Gummiflansch an der Drosselklappe erneuert.
Beim ca. 5000km späteren vermuteten Zylinderkopfdichtungsdefekt habe ich erstens entdeckt, dass die ZKD garnicht Defekt war, sondern die Wasserrohre um den Motor an verschiedenen Stelle so durch gerostet waren, dass nur ganz wenig Wasser austrat aber ebend ausreichend das es nach einer defekten ZKD aussah. Zweitens habe ich entdeckt, dass die Ventiel wegen der nicht richtig funktionierenden Gasanlage eingelaufen waren. Worauf hin ich mir einen "neuen" Zylinderkopf besorgt habe (vom ABS). Diesen habe ich dann auch mit sammt NW eingebaut. Die Gasanalage habe ich dann auch richtig verkabelt. Bei der Gelegenheit wurde der gerissene Krümmer auch gegen einen intakten getauscht.
Seit dem Fährt der Golf weiter. Auch die erste Lambdasonde habe ich gegen IRGENDEINE die ich hier noch rum fliegen hatte getauscht. Diese Sonde habe ich dann an die Kabel der alten angelötte.

Letztens dann habe ich mal Intervalmäßig die Kerzen getauscht. (Seit dem fahre ich auch ausschließlich auf Benzin, da die Gasanlage noch mal ein wenig Pflege bedarf)
Ich weiß jetzt nicht ob es mir vorher nur nicht aufgefallen ist, oder ob es erst seit dem auftritt.
Aber seit dem ruckelt der Golf wenn man in niedrigen Lasten bei geringen Drehzahlen fährt (1000- ~2000 1/min). Zu dem hat er ab und an mal ein sehr ruppiges Lastwechselverhalten von Leerlast in die Last hinein.
Und seltener aber eben ab und an mal bleibt die Drehzahl bei einem festen Wert "hängen" (das letzte mal bei ziemlich genau 2000 1/min). Der Golf berühigt sich dann erst wieder wenn man ihn neu gestartet hat.
An sonsten verhält er sich nicht sonderlich auffällig.

Da mich dieses geruckel stört, habe ich schon diverses getauscht. Dazu zählen die Zündkabel, die Kerzen, die Verteilerkappe und der dazugehörige Finger.

Leider hat keine der Änderung die gewünschte Verbesserung gebracht. Ein wenig Besserung meine ich nach dem Tausch der Verteilergeschichte und der Kabel bemerkt zu haben, aber weg ist es eben noch nicht.

Jetzt wollte ich euch mal frage ob es da irgendetwas gibt, was ich übersehen habe? Oder ob ihr noch Ideen habt, was ich probieren kann.
Den Fehlerspeicher habe ich auch schon ausgelesen, wo aber kein Fehler zu finden war. Beim Einstellen der Gasanlage , mit der entsprechenden Software, habe ich aber festgestellt, das die Drehzahl wohl ein wenig schwankt +/- 100 1/min. Am DZM ist das Schwanken aber nur bei genauem hinschauen sichtbar.


So ich werde jetzt bestimmt jede Menge vergessen haben, hoffe aber euch einen Einblick von meinem Problem und den Randbedingungen ermöglicht zu haben.
Nun freue ich mich auf euer Ideen. Ich hoffe wir zusammen den Fehler doch noch finden.

Die Suche habe ich auch schon ausgiebig bemüht, leider aber noch keinen wirklich ähnlichen Fall gefunden.

Danke schon mal und Gruß

Johannes



Geändert von Dr.Schraube (24.09.2012 um 18:55 Uhr)
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Alt 24.09.2012, 20:28 #2
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Ruckeln bei niedrigen Drehzahlen sin bei meinem AAM auf den Zündverteiler zurückzuführen. Da du das ja schon gewechselt hast bin ich bissl ratlos. Wie lange ist der Ölwechsel her? Filter mit getauscht? Wie sieht der Luftfilter aus?

Eins hab ich noch. Mein Lastwechsel is bei schnellem gas geben und loslassen - immer wieder - extrem ruppig. Liegt bei mir an den kaputten Motorlagern

Wie meinst du das, dass die drehzahl bei 2000 stehen bleibt?

Viel Erfolg. MfG

Geändert von Key F. Jey (25.09.2012 um 06:56 Uhr)
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Alt 25.09.2012, 09:44 #3
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Zitat:
Zitat von Dr.Schraube Beitrag anzeigen

Da mich dieses geruckel stört, habe ich schon diverses getauscht. Dazu zählen die Zündkabel, die Kerzen, die Verteilerkappe und der dazugehörige Finger.

Leider hat keine der Änderung die gewünschte Verbesserung gebracht. Ein wenig Besserung meine ich nach dem Tausch der Verteilergeschichte und der Kabel bemerkt zu haben, aber weg ist es eben noch nicht.
Danke für die Antwort.
Die/das Motorlager ist es auch nicht, die habe ich auch schon mal igendwann getauscht. Das ist viel mehr eine starkes rucken vom Motor her und das fühlt sich komplett anders an wie die defekten Motorlager.

Gruß Johannes
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Alt 25.09.2012, 10:41 #4
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Hast du eine die Einspritzeinheit veraendert um auf Gas zu fahren? Wie sieht es mit Falschluft aus? Wenn er sich so aufhaengt, koennte das an einem zu fetten Gemisch zusammen haengen oder der Leerlaufsteller spinnt rum oder dein Gaszug verhackt sich irgendwo (ist mir schon passiert, aber das lag auch ander Verkabelung des Tempomats)

Ist das noch die originale Monomotronic Einspritzeinheit?
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Alt 25.09.2012, 12:36 #5
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Hi,

die Einspritzung ist noch original.
Es wurde einzig ein Gasmischer (kann man sich wie eine 1cm dicke Unterlegscheibe vorstellen) unter der Einspritzeinheit dazu gefügt. Und eigentlich habe ich auch alles mehrfach auf Falschluft beprüft. Bis jetzt war immer alles i.O.
Das die Drehzahl wegen überfettetem Gemisch ansteigt will ich nicht so recht glauben. Ehr glaube ich an den Leerlaufsteller. Wobei das dann nichts mit dem Ruckeln zu tun haben könnte. Und die frage warum er das machen sollte würde sich auch stellen.
Verklemmter Gaszug scheidet meiner Meinung nach auch aus, das es nicht besser wird wenn ich (mehrfach) Gas gebe, wohl aber wenn ich den Motor ausstelle und neu starte.

Danke

Johannes

Geändert von Dr.Schraube (25.09.2012 um 12:38 Uhr)
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Alt 25.09.2012, 13:55 #6
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Zitat:
Zitat von Dr.Schraube Beitrag anzeigen
Es wurde einzig ein Gasmischer (kann man sich wie eine 1cm dicke Unterlegscheibe vorstellen) unter der Einspritzeinheit dazu gefügt
Du faehrst aber nur noch mit Benzin meintest du, oder? Wenn ja, dann wuerde ich die Unterlegscheibe wieder entfernen. Wenn ich das richtig verstehe ist diese dafuer da, um mehr Benzin einzuspritzen, wenn das Einspritzventil aufgeht.

Zitat:
Zitat von Dr.Schraube Beitrag anzeigen
Ehr glaube ich an den Leerlaufsteller
Probier das doch mal aus. Ich glaube den kann man durchmessen. Bzw. die Drosselklappenpotis koennen durchgemessen werden. Hast du die Werte vor dir liegen? Dann koenntest du die Widerstandswerte mit denen am Poti abgleichen. Eventuell wird dieser nicht mehr richtig an das MSTG uebergeben. Der Leerlaufsteller ist eine Spindel die rein und rausgedreht wird. Vielleicht klemmt die mal.

Wenn es ruppig zugeht koennte es an der Einspritzung/Zuendanlage oder dem Benzinfilter liegen. Wenn du jetzt die Zuendanlage bereits durchgetauscht hast, dann koennte man das mal ausschliessen. Wann hast du deinen Benzinfilter das letzte Mal gewechselt? Sind die angeloeteten Kabel der Lambdasonde noch in Ordnung?

Falls du ein PC mit Diagnosegeraet hast, wuerde ich mir mal die Einspritzung bei diesem 2000U/min Haenger anschauen und falls es geht, auch die Drosselklappenposition auslesen.
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Alt 25.09.2012, 16:01 #7
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Hi,

also die"Unterlegscheibe" liegt nicht in dem Einspritzventil sondern nur unter dem Einspritzmodul. Eigentlich ist das eine Venturidüse, ähnlich einem Vergaser aber eben ohne Drosselklappe und Einspritzventil. Durch den Unterdruck der im Venturi entsteht, wird das Gas (Gasförmig) durch Löcher im Innenrand der "Unterlegscheibe" mit der angesaugten Luft vermischt.
Ich denke an diesem Mischer/"Unterlegscheibe" sollte es nicht liegen.
Das ganze sieht ungefähr so aus.


Werte zum Poti durchmessen habe ich leider keine vorliegen. Wo kann ich die denn herbekommen?

Und das "Hängenbleiben" geschieht nur äußerst selten. Und immer denn wenn ich gerade keinen Laptop bei habe. Ansonsten hätte ich das schon mal überprüft.
Ich denke aber das es genauso sein wird/könnte, wie geschrieben, das der LLSteller die DK ein wenig offnet bzw. geöffnet hällt.
Die Frage ist aber warum tut er das???
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Alt 25.09.2012, 16:59 #8
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Hallo Doktor,

Zitat:
Zitat von Dr.Schraube Beitrag anzeigen
Ich denke aber das es genauso sein wird/könnte, wie geschrieben, das der LLSteller die DK ein wenig offnet bzw. geöffnet hällt.
Die Frage ist aber warum tut er das???
das kann ich dir nicht sagen, aber 2000U/min erscheinen mir ein wenig viel fuer den Leerlaufsteller. Der soll die Drosselklappe ja nur ein wenig oeffnen. Die maximale Auslenkung wird wohl sein, wenn an kalten Tagen das fettere Gemisch genug Luft bekommt. Bei mir sind es dann nicht mehr als 1200U/min. Fuer 2000U/min muss man schon ordentlich aufs Gas druecken.
Kann es nicht sein, dass deine Konstruktion Falschluft beguenstigt und die Lambdasonde ein zu mageres Gemisch erkennt, wodurch mehr Kraftstoff eingespritzt wird?

Wenn du das koenntest, wuerde ich erst einmal versuchen den Originalzustand wiederherzustellen, um mir ganz sicher zu sein, dass es nicht daran liegt.

Viele Gruesse
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Alt 26.09.2012, 10:47 #9
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Guten Morgen,

So weit ich mich erinnere ist dieses Hochdrehen in den letzten 2 Monaten 2 mal vorgekommen. In meiner Prioritätenliste steht das jetzt nicht ganz oben. War auch eher als ein Hinweis gedacht.
Wichtig ist mir dieses Niederlastruckeln.

Also das mit der Falschluft habe ich mehrfach überprüft, so das ich jetzt eigentlich davon ausgehen möchte, das es nicht daran liegen kann.
Ich werde es aber trotzdem noch mal überprüfen.

Gruß Johannes
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Alt 01.10.2012, 18:53 #10
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Hallo zusammen.

Ich habe am Wochende noch mal alles genauerstens nach Falschluft abgesucht. Ich habe sogar eine kleine Stelle gefunden. Habe dies dann auch behoben.
Anfänglich dachte ich auch, das es das gewesen wäre. Aber das Ruckeln ist immer noch da.
Jetzt werde ich nochmal die Zündspule durchmessen. Hat ja jemand evtl Werte an die ich mich halten kann?
Gibt es erfahrungen ob man eine gebrauchte Zündspule vom Schrotti nehmen kann?
An sonsten werde ich bei dieser Gelegenheit gleich noch das Masseband zum Motor tauschen.

Wenns das dann nicht ist, dann wird guter Rat echt teuer.

So weit so aktuell

Gruß Johannes




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Alt 02.10.2012, 10:15 #11
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Zitat:
Zitat von Dr.Schraube Beitrag anzeigen
Jetzt werde ich nochmal die Zündspule durchmessen
Du kannst die Zuendspule nicht durchmessen. Die erzeugt mehrere KV. Eine Zuendspule vom Schrottplatz muss nicht schlecht sein. Untersuche, ob sie rissig ist. Das ist schon ein guter Anhaltspunkt. Ansonsten kannst du dir auch eine Zuendspule fuer 15E auf Ebay bestellen. Tut nicht weh und kann man immer gebrauchen, weil die frueher oder spaeter den Geist aufgibt.
Vielleicht kannst du mal ein Video von dem Ruckeln machen, ich kann mir das naemlich nicht so gut vorstellen.

Gruesse
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Alt 10.10.2012, 18:34 #12
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Hallo zusammen,

vorgestern habe ich mir mal ein wenig Zeit genommen und ein wenig am Golf rumgemessen.

Zu erst habe ich die Zündspule durchgemessen. "Leider" was dort alles in Ordnung, dannach haben ich noch den Hallsensor überprüft, aber auch der war soweit das im Rep. Buch stand O.K.

Danach habe ich mich noch mal der Lambdasonde zugewendet.
Und siehe da:
Bei der Sondenheizung war der Widerstand unendlich under der Durchgang 0. Sprich die Heizung ist hin.
Dann habe ich mitm Oskar mal die Sondenspannung überprüft.
Da kam auch irgend wie nur murks raus. Spannungen von -2V bis +1v.
Ich habe auch ein paar Bilder vom Bildschirm gemacht und hoffe, dass ich es schaffe die euch morgen zu zeigen.

Da komische, als ich mit der Hand ein wenig die Drehzahl angehoben habe, schien es so, als würde die Sonde wieder ordentlich messen. Ok evtl nicht in der eigentlich normalen Amplitude aber wenigstens ein wenig.

Dann habe ich noch die Versorgungsspannung vom Steuergerät sowohl für die Heizung, als auch für die Sonde überprüft, auch da scheint alles o.K. zu sein.

Nun hab ich ne neue Sonde bestellt. Mal sehen ob es das war?

Um die Auswirkungen des ganzen Malörs abschätzen zu können, habe ich mal eine Kerze rausgedreht und kurioser Weise war diese ocker gelb. Aber weder weißlich noch schwarz.

So weit so geforscht.

Gruß Johannes
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Alt 15.10.2012, 09:38 #13
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Hallo,

hier wie versprochen, leider etwas verspätet die Bilder vom Osziloskop.
Gemessen wurde das schwarze und das graue Kabel. Also die Lambdaspannung.

Die Skalierung auf dem Oakar ist 0,5V/ je Kästchen. Die dicke Linie in der Mitte sollte die Nulllinie sein. Die eins links am Rand ist nur die Triggerschwelle. Halt also hier nicht wirklich was zu sagen.

Evtl zieht ihr ja andere schlüsse wie ich, wenn ja, dann lasst es mich wissen.












Und hier auf dem letzten Bild, habe ich mal die Drehzahl per Hand angehoben und versucht konstant zu halten. Dann kann man ab der Hälfte auch ganz gut das pendeln sehen. Frage ist nur, warum das pendelt, wenn ja keine Sonte mit dem MSG verbunden ist.



Gruß Johannes

Geändert von Dr.Schraube (15.10.2012 um 09:43 Uhr)
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Alt 24.10.2012, 22:31 #14
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Guten abend in die Runde.

Der Fehler ist (hoffentlich) gefunden.
Die Zündung war nicht richtig.
Das komische ist, das der Zündverteiler sowas von festgerostet war und ich WEIß, dass seit dem das Auto in der Familie war keiner was an der Zündung gemacht hat.
Trotzdem stand die Zündung auf ca 20° vor OT.
Warum das all die Jahre nicht aufgefallen ist und auch keine merklichen Auswirkungen hatte, ist mir weiterhin rätselhaft. Und warum das jetzt so etrem wurde noch mehr.

Auf jeden Fall ruckelt er jetzt nicht mehr, hat dafür aber auch gefühlt deutlich weniger Leistung und patscht immer beim runter Touren in den Auspuff.
Was ja eigentlich auch nicht so gedacht sein kann.
Woran kann das denn liegen? Irgend wo ein kleines Loch nahe krümmer?
Zündung zu spät eingestellt? (ich habs auf jedenfall so wies im Buch "So wirds gemacht" steht eingestellt)

Evtl. hat ja jemand die ein oder andere Antwort auf meine unwissenheit.

Danke und Gruß
Johannes


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