Hatte ich doch geschrieben, dass die Diesel das rein mechanisch machen. Schon die Reihenpumpen mit pneumatischer Verstellung von anno 1968 hatten das drin.
Übrigens wird beim Diesel die Kraftstoffförderpumpe den Sprit trotzdem umpumpen. Das was nicht mehr kommt sind die Sachen aus der Druckentlastung und der Leckölleitung. Deswegen sind auch keine Bläschen mehr zu sehen. Die Einspitzpumpe beim Diesel besteht aus zwei Pumpen. Einmal die Kraftstoffförderpumpe, die den Sprit aus dem Tank ansaugt und mit Druck in den Vorratsbereich der Einspritzpumpe fördert und der eigentlichen Einspritzpumpe. Die Förderpumpe fördert etwa die doppelte Menge Sprit, wie der Motor verbraucht. Das mehr geht über die Rücklaufleitung zum Filter und dort vom Thermostat gesteuert entweder in den Vorlauf oder in den Tank. In diese Leitung mündet auch die Leckölleitung von den Einspritzventilen. Dieser Sprit ist wärmer und durch die Mischung wird im Thermostaten am Filter das Versulzen des Hauptfilters und der E-Pumpe verhindert. Diese Stelle am Filter ist etwas kritisch bei Leistung auf dem Motor. Da wird gerne Luft gezogen und dann fehlt die Leistung des Motors.
Geregelt wird nur am Kolben der Einspritzpumpe und zwar durch verdrehen des Kolbens mit der Steuernut (Bosch-Patent von 1936).