Tach auch! Wie der Name sagt, hier gehts um den Umstieg von MAG auf MIG. Kleine Vorgeschichte: Ich hab schweiße bislang alles was ich an Schwarzblech hab mit Punktgasgerät und Mischgas. Alles an Weißblech wird - bislang- WIG geschweißt, also kein Acetylen oder UP oder sonstwas exotisches, alles ganz normal.
Jetzt muss ich für ein aktuelles Projekt gleich ein paar Meter auf relativ (2mm) dünnem VA schweißen. Die Bleche sind alle gekantet und miteinander umgefalzt, Verzug durch hohe Temperatur wäre wenn, dann nur minimal. Mit WIG bin ich da trotzdem ne halbe Ewigkeit dran, ausserdem kanns gut sein dass im Hausbau jetzt öfter meterlange Edelstahlbleche anstehen. Meine Mischgasflasche neigt sich dem Ende, jetzt käms praktische gleich ne neue Argon hinzustellen.
Fragen:
1) Reicht es von Mischgas auf Reinargon (ob jetzt 4.6, 4.8 oder 5.0 sei mal dahingestellt, die Bleche krieg ich nicht klinisch rein genug dass das einen so großen Einfluss mehr hätt) umzustellen, oder benötige ich dazu ein neues Schlauchpaket? Es scheiden sich die Geister. Edelstahldraht ist ja sowieso klar.
2) Die Preisunterschiede von 4.6 zu 5.0 sind mir mal relativ egal, da ich eh ne neue Flasche kaufen muss, fällt das nicht stark ins Gewicht. Die Nähte sollen halten. Geht ihr nach Faustformel wie bei MAG vor? 0,8er Draht, 8mm Abstand, 8L/min Gas?
3) Und jetzt kommt ein wenig die Krux an der Sache Bei WIG werden Nähte gern mal zur Reinigung gebeizt, blaue Anläufe sind schön, ziehen aber Korrosion selbst auf superschickem Edelstahl magisch an. Ich nehm dafür ein Beizgerät , das ich hier aber nicht benutzen kann. Lackieren ist ebenfalls nicht. Wie bekommt ihr eure Nähte sauber?