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| Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur |
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| | #1 | ||
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| Schrauber |
Dann antworte ich mir mal selbst, das Problem ist längst gelöst, vielleicht hilft es irgendwann mal jemandem, weil ich selbst einzig in einem russischen Forum etwas dazu fand - kann allerdings kein Russisch. Die üblichen Schweisspunkte natürlich aufbohren. Im Beifahrerfußraum, zur Spritzwand hin, sind weitere Schweisspunkte. GANZ fies versteckt befinden sich welche in einem schmalen Tunnel zwischen dem Abdeckblech selbst (der Teil, der die Bühnenaufnahme darstellt) und dem vorderen Teil des Mitteltunnels. Hier geht das Abdeckblech nach oben weg (es bildet quasi einen Canyon wenn man so will), hier sind unter 2cm dickem Unterbodenschutz, Gummiartig, 4 Schweisspunkte versteckt. Nach auftrennen aller Punkte sitzt das blech dennoch stark verklebt ein. Gerade auf der Innenseite, zum Mitteltunnel hin, wurde wirklich nicht an dem spritzbaren, gelben Unterbodenschutz gespart, es ist ein Spalt von mehreren mm zwischen Abdeckblech und Mitteltunnel zu erkennen, hier wurde auf langer Fläche kein Schweisspunkt gesetzt, dafür aber zwischen die Überlappenden Bleche ordentlich U-Schutz eingedrückt. Man kommt sehr schlecht ran, diesen konnte ich mit schmalen Stechbeiteln jedoch entfernen. Ist alles gelöst und das Blech liegt frei, wird das entnehmen dennoch schwierig. Es verklemmt sich mit dem Stegblech und dem Aussenschweller, liegt daran dass dieser Teil zuerst produziert wurde, danach erst das Stegblech und der Schweller beim Herstellprozess eingeschweisst wurden. Entweder mit roher Kraft herausreissen oder gleich bei der Schwellerreparatur mit austrennen. Nach Instandsetzung (ich habe rostige Stellen ausgetrennt, Bleche eingepasst (achtung, 1,5mm Materialstärke) und auf Stoß im Pilgerschrittverfahren verschweißt. Danach Innenseitig Schweißgeundierung (Inox) aufgetragen und das Blech wieder eingesetzt und an den alten Stellen wieder MIG Punktverschweißt, abschliessend 2k EP-Grund, Nahtabdichtung (ich beutze Petec, mit Sika habe ich durch Säurenetzung schlechte Erfahrungen gemacht) und 4 Schichten unterschiedlicher Farbe Brantho Korrux 3in1 aufgetragen. Mehrere Farben deswegen um nachzuvollziehen wo bereits lackiert wurde. Den letzten Schritt bildet die Hohlraumkonservierung mit eigener Mischung Mike Sanders/altöl, der Konsistenz und Kriechfähigkeit zugugte. Das Blech ist an sich selbst komplett mit weißem Hohlraumschutzwachs von Innen beschichtet. Ich war sehr überascht wie viel Wachs an dieser Stelle noch vorhanden war, von Innen sah das Blech, abgesehen von Rost, wie neu aus. Bilder im Anhang. Bild 1: Das betroffene Blech aus Sicht von der B-Saüle in Fahrtrichtung fotografiert. Der Anschluss zum Schweller ist teils nicht mehr vorhanden, das Ablaufloch ist stark verrostet und die Hebebühnenaufnahme eingedrückt. An dieser Stelle wurde zur Verstärkung nach Ausbeulen ein 1mm-Blech ringsherum aufgeschweisst. Bild 2: Der "Canyon", der Mitteltunnel überlappt hier das Anschlussblech 4-5 Schweißpunkte bis oben hin zur höchsten Stelle des Anschlussbleches, gut versteckt. EDIT: Der Teil in Bild 1 unten links, also der Unterboden, der stark korrodiert aussieht, ist in wirklichkeit voller Hohlraumwachs, das den Roststaub des Abdeckbleches mit den 5 Ablauflöchern aufgenommen hat (dieses ist hier schon ausgetrennt, da es ersetzt wurde). Habe mich zuerst selbst erschrocken, nach Abwischen zeigte sich, dass der Unterboden unversehrt war. Die "Hebebühnenaufnahme" ist kaum mehr zu erkennen, sie ist das fleckig verrostete Rechteck mittig des Bildes. Geändert von herr jaegermeister (12.12.2019 um 16:20 Uhr) | ||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu herr jaegermeister für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (13.12.2019) |
| | #2 | |||
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| R.I.P. | | |||
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| | #3 | ||
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| Schrauber |
Vielen Dank! Das ganze ist nicht soo aufwändig wenn man einmal alles vom U-Schutz (ich spreche hier immer von der gelben Steinschlagschutzmasse, nicht von der schwarzen Beschichtung) runter hat und die Schweisspunkte gut sieht. Hier wäre noch zu erwähnen dass es essentiell ist wie das Fahrzeug dabei aufgebockt ist. An der Hebebühnenaufnahme geht nicht, da eben diese herausgetrennt wird. Ich musste einen Punkt finden an dem dir Karosserie nicht durch ihre Eigenlast verwunden wird, da die Gesamtlast ohne das Anschlussblech auf dem Schweller und dem Stegblech liegt, die die Last in die A-Säule ableiten. Der v9rdere Querträger im Dach nimmt nicht mehr viele Kräfte auf, da die einwirkende Kraft direkt in seinem Urpsrung liegt. Damit die Frontscheibe also nicht reisst, habe ich den Wagen hinten auf seiner Achse gerade stehen lassen (Handbremse lösen!) und vorn unter dem vorderen Motorlager angehoben, habe dazu einen Wagenheber baugleich dem Güde grh 510L (im Anhang ein Bild), der erreicht komfortable 510mm Hubhöhe und ist mit 75cm länge und ca. 35cm breite groß genug um nicht zu kippen. Danach Böcke unter die Längsträger vorn im Motorraum und die Last auf alle 3 Punkte verteilen, damit der Vorderwagen gerade steht. Noch dazu habe ich mir die Freiheit genommen und das rostige Ablaufloch viereckig ausgetrennt und auf Stoß mit angepasstem Blech verschweißt -> das Anschlussblech wird am Schluss eh mit Fett bzw. FluidFilm geflutet, hierzu ist an der Vorderseite ein Werksmäßiges Loch, über das sicherlich auch von Werk aus Hohlraumschutz eingebracht wurde, denn dort war wirklich viel Wachs drunter. | ||
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| | #4 | |||
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| Golf-Tieferleger |
Hallo Wie man weiš heben die Werkstätten gerne an den Kanten an. Haben vorne und hinten hinter der Kante vierkant dran geschwesst. | |||
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