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| Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur |
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| Golf-Tieferleger |
Hallo, seit mehreren Monaten habe ich leichten Kühlmittelverlust. Die meisten Ursachen waren recht schnell gefunden. Aber EIN Kühlmittelverlust hat genervt und war nicht auffindbar. Es war "über Nacht" immer ein ca. 15cm großer Fleck mittig hinter dem vorderen Achsträger (hab Papier unter´s Auto gelegt). Abends vor einstellen in die Garage hab ich dann die Motorhaube geöffnet und es war kein Kühlmittelverlust ersichtlich. Morgens - nach rausfahren aus der Garage - war besagter Fleck da. Nach Öffnen der Motorhaube war aber auch dort keine Spur von Kühlwasser zu sehen. Dieses war für jeden Tag reproduzierbar: abends in den Motorraum reinschauen (alles I.O), morgens immer an der gleichen Stelle den Wasserfleck, dann in den Motorraum reinschauen: kein Anzeichen eines Kühlwasserverlusts! Da ja irgendwie der Kühlmittelverlust "über Nacht" stattfinden muß, hab ich beschlossen das zu überwachen. Ich hab also alle halbe Stunde den Motorraum gesichtet und nach paar Stunden sah ich dann paar Tropfen unterhalb des Flansches am Zylinderkopf. Ich hab dann auch nach mehreren Stunden den Weg gesehen, wo das Kühlwasser entlangläuft, bis es abtropft und einen Fleck verursacht. Die Ursache war also gefunden: Gleich am Montag hab ich dann den Flansch neu bestellt. Als ich dann den "alten Flansch" löse, bot sich "grausiges Bild": ![]() Der Flansch wurde also schon mittels Dichtmasse verbaut. Und nach Reinigen der Dichtfläche am Zylinderkopf wurd´s noch grausiger: extremer Korrosionsfraß auf der Dichtfläche! ![]() Vorbereitet war ich auf sowas nicht, aber der Wagen mußte am nächsten Morgen fahren. Bißchen Hylomar hat ich da und hab´s "dazwischengeschmiert" und den neuen Flansch verbaut. Mit einmal Kühlflüssigkeit nachfüllen hab ich den nächsten Tag überlebt, aber ich hab auch "eingekauft": 2-k-Flüssigmetall und Silikondichtmasse! Ich hab dann also wieder den Flansch abgebaut und dann das Hylomar entfernt - also alles wieder gereinigt. Dann hab ich mir die Korrosionsstellen genauer angeschaut, da ja auch ein "runterschleifen" eine Alternative sein könnte. Paar Korrosionslöcher waren aber über drei Millimeter tief. Ich hab dann diese ganzen Korrosionen so gut wie´s ging herausgekratzt und "von sonstwas" entfernt. Danach hab ich dann "Flüssigmetall" aufgetragen. ![]() Nach mehrfachen Schleifen und Auftragen des Flüssigmetalls sah´s dann so aus: ![]() Eigentlich ist solch eine plane Oberfläche für eine O-Ring ausreichend, aber ich hab trotzdem den Flansch zusätzlich mittels Silikondichtmasse versehen. Seitdem bleibt das Papier unter´m Auto sauber und hat keine rosa Flecken. Gruss. P.S.: Eigentlich passt der Bericht nicht in der Bereich "Werkstatt", aber es ist auch keine Fahrzeugvorstellung. Eine Kolumne könnte es sein, wenn es journalistischer Natur wäre. Geändert von GolfIII GTI (04.03.2015 um 00:21 Uhr) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu GolfIII GTI für den nützlichen Beitrag: | wolfi71 (04.03.2015) |
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