Ich habe ja beide Bremsanlagen mit der 239er Bremse. Der ABU hat die massive und der AEE die innenbelüftete Scheibe. Evtl werde ich den ABU auf die Innenblüftete version umstellen mit den 15,7mm Belägen.
Zitat:
Zitat von golf3gt94
Ich hatte ein ähnliches Verhalten der Bremse beim TDI.
Ich finde es eine Frechheit von VW beim 90PS TDI mit 200Nm Drehmoment vorne eine unbelüftete 256mm Bremse und hinten Trommeln zu verbauen! Selbst bei meinem GT war das so obwohl jeder 90PS Benziner GT vorne innenbelüftet und hinten Scheibe hat!
Was bei mir sehr geholfen hat war der Umbau auf innenbelüftet mit den breiteren Sattelträgern.
Inzwischen fahre ich G60 und Scheibe hinten und bin restlos zufrieden.
Das stimmt so schon mal nicht. Es gibt auch 90PS Golf mit 239er massiv-Scheibe vorn und der Variant hat bei allen Ausführungen hinten Trommeln.
Das stimmt so schon mal nicht. Es gibt auch 90PS Golf mit 239er massiv-Scheibe vorn und der Variant hat bei allen Ausführungen hinten Trommeln.
Ich hatte ja auch geschrieben bei jedem Benziner GT! Die GT Ausstattung beinhaltet bei den Benzinern immer Scheibe hinten. Nur bei den Dieseln leider nicht.
Die Sattelhalter hatte ich für kleines Geld vom Schrottplatz besorgt.
Ich hatte ja auch geschrieben bei jedem Benziner GT! Die GT Ausstattung beinhaltet bei den Benzinern immer Scheibe hinten. Nur bei den Dieseln leider nicht.
So ein Quatsch.
Nur der GT Spezial hat Scheiben hinten und da auch nur die Limo. Der Vari hat, außer der Vr6 Syncro, immer Trommeln hinten und auch der normale GT hat Trommeln hinten.
Im Übrigen sind Trommeln an der Hinterachse ideal, da sie generell mehr Bremsleistung (größere Auflagefläche = mehr Reibung = mehr Verzögerung) haben. Problem ist nur die Wärmeabfuhr und das macht bei der Hinterachse nicht viel aus, da diese beim Bremsen entlastet wird.
Im Übrigen sind Trommeln an der Hinterachse ideal, da sie generell mehr Bremsleistung (größere Auflagefläche = mehr Reibung = mehr Verzögerung) haben.
Die größere Bremsleistung von Trommelbremsen hat ihre Ursache nicht in einer größeren Belagfläche, sondern darin, dass durch die auflaufende Bremsbacke ein Servoeffekt eintritt, den es bei Scheibenbremsen nicht gibt. Bei Autos aus den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde dieser Effekt sogar dadurch ausgenutzt, dass es zwei auflaufende Bremsbacken pro Radbremse gab; dies erfoderte aber zwei Radbemszylinder pro Rad (z.B. beim Ford Transit). Etwas problematisch war das bei Rückwärtsfahrt, weil es dann zwei ablaufende Bremsbacken mit entsprechend reduzierter Bremsleistung gab.
Die größere Belagfläche der Trommelbremsen führt allenfalls zu einer verlängerten Lebensdauer der Beläge. Die auflaufende Bremsbacke nutzt dabei immer stärker ab als die ablaufende. Beim Golf 3 ist die in Richtung vorn liegende Bremsbacke die auflaufende (bei Vorwärtsfahrt).
Zitat:
Zitat von VR-Mel
Erstmal hat der Golf 3 hinten sowieso kaum Bremswirkung, da er vorne bremst und hinten nur um das Ausbrechen zu vermeiden. Kann den genauen Prozentsatz nun nich sagen, schätze der wird hinten nur ca 10%Bremsen, der Rest geschieht vorne.
Man spricht aufgrund der sich verändernden Gewichtsverteilung vorn - hinten beim Bremsen (genannt: "Dynamische Achslastverlagerung") von einer Bremsverteilung vorn - hinten von durchschnittlich 75 Prozent zu 25 Prozent. Je stärker die Bremsung ist, um so stärker ist auch der Effekt der dynamischen Achslastverlagerung.