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| Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur |
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| | #12 | ||
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| Gast | Zitat:
guter Gedanke. Pfusch hat da nichts zu suchen, denn der Bereich gehört zur Knautschzone des Fahrzeugs. Also wer da nur mit Kosmetik vertuscht, gräbt sich im Falle eines Unfalles quasi selbst sein Grab. Das muss ordentlich ausgetrennt und ein neues Blech ordentlich eingeschweisst werden. Zitat:
grösseren Blödsinn kann man gar nicht verzapfen, ok, nur mit Kosmetik, U-Schutz überkleistern, GFK usw. Warum? Nun ein wenig Metallkunde vorausgesetzt, erkennt man schnell, das Edelstahl, wie der Name schon sagt, edlerer Stahl ist, als normales Blech welches eine einfache Stahllegierung ist, Edelstahl dagegen Cr, MN usw. Nun neigt Edelstahl zwar grundsätzlich später zum Rosten als normaler Stahl, weshalb da erstmal an den Schweissstellen der Rost sich auf den Bereich konzentriert, der vom alten Blech da ist. Also erst rostet das Blech an der Schweissnaht, dann die Schweissnaht und zum Schluss das Edelstahlblech. Da nun ein unedles Metall eher rostet als ein Edles ist das nachvollziehbar. Zumal beim Schweissvorgang zwei unterschiedliche Materialzusammensetzungen im Schmelzverfahren miteinander verbunden werden sollen. Das fungiert nur bedingt. Mat hat zwar ein Verfahren entwickelt Alu mit Stahl zu verschweissen, aber selbst das erfordert aufwändigste technik, die dem laien nicht zur verfügung stehen. Da der grundstoff in Edelstahl und normalem Stahl eisen ist, fungiert der Schweissvorgang zwar als solches, jedoch nicht mit der gewünschten festigkeit. Gabs irgendwann in Chemie in der Schule mal ein Thema. Ebenso in Physik, Kathode, Anode usw. Wenn man gleichwertige Bleche verschweisst, rosten, so unglaublich das klingt, die Verbindungen langsamer. Das ist der Grund, warum Bleche verzinkt werden, den der Zink ist das unedlere Metall und löst sich auf um das Stahlblech zu schützen. Stichwort Opferanode Dabei kommen wir gleich zu dem Punkt, wo viele glauben, verzinktes Blech hält ewig. Falsch, wenn der Zink aufgebraucht ist, gehts an den Stahl. Klar das ein Auto ohne Beschädigung der Schutzschicht (Lack) über dem Zink länger lebt. Aber es soll schon durchgerostete Audis geben, deren Schutzschicht über dem Zink beschädigt war. Im Übrigen werden heutige Fahrzeuge wenn überhaupt, dann nur noch teilverzinkt, auch bei Audi. Kostenrduktion = Gewinnmaximierung. Weiterhin ist vielen unbekannt, das selbst Edelstahl rosten kann. Sobald der Edelstahl mit sogenanntem Schwarzstahl (herkömlicher Stahl) in Verbindung kommt, beginnt eine elektrochemische Reaktion. Als langzeittest, man nehme eine normalen Stahlnagel, werfe den in einen Edelstahlwarmwassrboiler und schae in 10 Jahren mal nach was passiert. Das ist der grund, warum in Firmen, welche edelstahl verarbeiten, die Verwendung von Funkenerosiven (Flex, Brennschneider usw.)Werkzeugen an Normalstahl verboten ist. Der Flexstaub, welcher ja aus überwiegend erhitztem Stahlstaub, welcher schneller rostet, besteht, lagert sich auf dem Edelstahl ab und dieser beginnt ebenfalls zu rosten. Er enthält ja auch den Grundstoff Fe = Eisen. Und Eisen rostet = eisenoxid. Unterstrichene wörter enthalten Hyperinks zum Thema. Also in der Kurzform, Rost sauber raustrennen, mit normalem Stahlblech sanieren und dann ordenlichen Korrosionsschutz aufbauen. KEIN Edelstahlblech zur Sanierung verwenden. Da kann man dann auch gleich mit GfK auf dem Rost rumflicken. | ||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (11.02.2012) |
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