Ich hab schon oft mit Ben geschrieben, ich glaube, eines der generellen Probleme bei ihm ist, dass er nicht zu Hause laden kann. Persönlich glaube ich, dass die ganzen Punkte weniger nervig wären, wenn man zu Hause laden kann.
Das ist absolut richtig. Das elende Kackfass, was ich aktuell fahre (2025er Cupra Formentor VZ eHybrid, müsste die 272PS Systemleistung sein, absolut keine Empfehlung) schafft im Winter 80, im Sommer 100-120km rein elektrisch mit 20 oder 22kwh (ich meine, offiziell angeben wären 20, CCS sind 22, an der Wallbox 23,5kwh). Ich lade aber auch zu Hause. Vorteil: Der hat eine Standheizung, kratzen muss ich nicht und in ein kaltes Auto steige ich nicht mehr sein. Und im Sommer ist es gleich angenehm kühl.
Ja, ich lade den oft, teilweise täglich. Teilweise mehrmals täglich. Voll ist er mit 11kw nach 2h auch.
Ich hab den auch schon rein elektrisch im Sommer vom Büro nach Hause bewegt (170km Autobahn, 30km Landstraße), einmal Zwischenladen bei EWE Go nach 156km, muss ohnehin nach 3h Stau mal zur Getränkerückgabe. Aber der lädt ohnehin schon eher langsam (voll ist es nach 45min, im Winter sind dann 50% drin) und ist dazu auch noch unangenehm durstig. Die 35l "Reservekanister" reichen für 300km und ich tanke selten mit mehr als 20km Restreichweite. Mit vollem Akku sind es dann 400km. Im Alltag dann alle 1600-2000km mal tatsächlich Tanken müssen ist dafür dann eine Wohltat.
Die erste ID.3 Generation hatte noch sehr langsames laden und wirklich grausige Reichweiten. Mit dem ID.4 meiner Eltern kommt man schon gut voran, der hat den 77kwh Akku, 135kw Ladeleistung sind aber auch da schon nicht mehr "Stand der Technik". Aber immerhin 350-400km sind da durchaus drin.
Wenn ich dann noch bedenke, dass ich im Urlaub mit dem ADAC Clubmobil Tiguan Allspace auch alle ~350-400km 55l Super bunkern war (Ironie daran: Ich sitze in dem Formal größeren Auto wie ein "Affe auf Schleifstein")... Gut, das war mit kleinem Wohnwagen... Aber das nervt auch.