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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Dazu gehört, dass die Zeit der Motoren, wie man sie vom Golf 3 kennt, vorbei ist. Und das nicht erst seit gestern: Genau genommen hat dieses auch "Downsizing" genannte Phänomen schon in der Mitte der neunziger Jahre angefangen, als die 1,6 Liter Motoren des Golf 3 mit 101 PS nach und nach die 1,8 Liter abgelöst haben. "Downsizing" bezeichnet einen Trend, neue Autos mit kleineren Motoren mit weniger Hubraum und evtl. auch weniger Zylindern zu produzieren. Nicht um den Kunden zu schaden, sondern einfach deshalb, weil diese Motoren bessere Voraussetzungen für einen niedrigeren Verbrauch, bessere Abgaswerte und einen niedrigeren CO-Ausstoß haben. Die Vorgaben dazu kommen aus der Politik, der UN, der EU und damit von uns allen. Es geht darum, Ressourcen zu schonen, die Umwelt zu schützen und Klimaziele durch die Reduzierung von CO-Ausstoß zu erreichen. Dazu gibt es einen Begriff namens "Flottenverbrauch", der in den USA, speziell Kalifornien, seinen Anfang genommen hat und der zunehmend auch in Europa eine Rolle spielt. Dabei geht es darum, dass die Gesamtzahl der verkauften Fahrzeuge eines Herstellers, auf das einzelne Fahrzeug heruntergerechnet, einen CO-Ausstoß von 130 Gramm pro Kilometer nicht übersteigen darf. Das ist sehr wenig. Für die Zukunft ist sogar eine weitere Reduzierung auf 95 Gramm pro Kilometer geplant. Zum Vergleich dazu: Die CO-Emission pro Kilometer liegt bei meinem roten Golf 3 Variant mit Motor AFT und Automatikgetriebe über 210 Gramm pro Kilometer. Wenn Autohersteller weiterhin großvolumige Geländewagen mit hohem CO-Ausstoß verkaufen wollen, dann dürfen sie das nur dann, wenn sie auch entsprechend viele mit niedrigem Ausstoß verkaufen, damit sie den Flottenverbrauch und damit den auf das einzelne Fahrzeug heruntergerchneten durchschnittlichen Wert nicht übersteigen. Das geht technisch sehr wahrscheinlich nicht ohne Nachteile, auch für die Kunden. Einer davon kann sein, dass die Lebenserwartung der Motoren sinkt. Wenn dann nach eine Laufzeit von z.B. 135.000 Kilometern ein Defekt auftritt, der repariert werden muss, ist das für den Kunden natürlich blöd, weil er dafür Geld ausgeben muss. Aber das ist total harmlos verglichen damit, was eine neue Atmosphäre kosten würde. Für den Schutz der Umwelt, die Schonung von Ressourcen, die Bewahrung der Atmosphäre und die Zukunftsfähigkeit dieses Planeten sind alle verantwortlich. Ausnahmslos alle, auch die, die das nicht wollen. Jedem verlangt das etwas ab. Dieser Beitrag soll sich andeutungsweise damit beschäftigen, was Autokäufer dazu beizutragen haben: Wir werden umdenken müssen. Ich auch. Passt gut, heute dazu in einer Zeitung gelesen: Die Antarktis verliert einer Hochrechnung zufolge zunehmend schneller an Eis. Waren es von 1992 bis 2012 durchschnittlich etwa 76 Milliarden Tonnen pro Jahr, lag das Mittel zwischen 2012 und 2017 bei 219 Milliarden Tonnen jährlich - fast dreimal so viel. Der Grund dafür ist einzig und allein der Klimawandel in Verbindung mit einem viel zu hohen weltweiten CO-Ausstoß. Freundliche Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (13.06.2018 um 22:30 Uhr) | |||
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| Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | b2roots (14.06.2018), Schreibtisch (14.06.2018) |
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