In der Tuning-Szene werden zur Tieferlegung meist Sportfahrwerke verbaut. Sportfahrwerke werden im Fachhandel von verschiedenen Herstellern angeboten und bestehen aus einem kompletten Satz Federn und Stoßdämpfern. Das Serienfahrwerk wird in der Werkstatt durch ein geeignetes Sportfahrwerk getauscht. Wer ein Sportfahrwerk fährt, benötigt eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Sondereintragung in die Fahrzeugpapiere. Sportfahrwerke ermöglichen einen sportlicheren Fahrstil und eine verbesserte Kurvensteuerung, sorgen aber mit ihrem kürzeren Federweg auch für weniger Fahrkomfort. Das Fahrzeug liegt „härter“ auf der Straße.
Das Gewindefahrwerk kommt ursprünglich vom Motocross-Sport und wird für Autos direkt aus dem Profi-Motorsport übernommen und ermöglicht eine individuelle Höheneinstellung des Fahrwerkes. Im Gegensatz zum Sportfahrwerk, das etwa als 60/40-Tieferlegung angeboten wird, kann die Bodenfreiheit mit einem Gewindefahrwerk nach Belieben reguliert werden. Gewindefahrwerke ermöglichen ein individuelles Feintuning und machen auch verschiedene Reifengrößen möglich.