Irgendwie gerätst du immer an die falschen. Ich hatte auch über die Jahre hinweg es mit Erbsenzählern zu tun, bis ich einfach zur TÜV-Prüfstelle in die Nachbarstadt fuhr.
Dachte immer, da wird doch das gleiche abgezogen: Nö. Weit gefehlt. Nicht nur, dass einer der Prüfer selber alte VAGs fährt (Audi 200, Jetta 2, irgendein Käfer), nee, der ist auch total entspannt und umgänglich.
Auch die zwei anderen stellen sich kein bisschen penibel an. Passt die Lichteinstellung nicht? Korrigieren die es ohne Diskussion vor Ort, die andere Stelle hats aufgeschrieben und schau selber zu, was du tust. Aber auch wenn irgendwas ist, bspw. war mal die Bremsleitung am/im Clip verrostet ... "Das machen Sie doch bestimmt? So wie der Rest aussieht... haben wirs mal nicht gesehen..." (Ich habe das einfach übersehen)
TOP!
Sowas ist mittlerweile vielleicht nicht nen 6er im Lotto, aber auf jeden Fall wie ein volles Rubbellos. Bei vielen Prüfstellen hat man das Gefühl, wenn beim BJ noch eine 19 davorsteht, wird erstmal totgeschrieben, während Neufahrzeuge mit Haubitzenschäden durchkommen. Kann Dir da nur vollends zustimmen. Mein alter Prüfer ging in Rente, da hätt ich heulen können.
Der neue ist sehr Wortkarg und guckt schon immer böse Allerdings: Bei Aussagen wie "wieviel km hätte s denn gern?" und "ach, der MSD, den brauch doch eh keiner. Sowat schreib ich nichma auf (Ruhrpott)". Da fällt einem doch wieder ein Stein vom Herzen.
Gibt gefühlt nur diese 2 extreme. Der Prüfer 100m von meiner Haustüre hat mich FK-Schweller wieder runterreissen lassen, weil sie geachaubt waren und nicht geklebt. In der ABE würde kleben stehen. Wie das dann aufgrund der Folierung dazwischen besser sein soll, war dann nicht sein Fachgebiet.
Der Dortmunder 100km von hier, hat ne geschlagene Stunde lang nach nem Mille Miglia Gutachten für 9J Felgen gesucht. Nur für 10J gefunden, gesagt "ach wenn 10J gehen, dann geht 9J ja locker" und so eingetragen. Sogar mit "Fahrzeughöhe: variabel".