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| R.I.P. |
Die Klimaanlage in meinem roten Variant funktioniert wieder! Nachdem ich vorige Woche etwas daran gemacht habe, habe ich sie heute beim Bosch-Dienst neu befüllen lassen. Ich konnte darauf warten. Es hat etwa eine Stunde lang gedauert und EUR 99,98 gekostet. Eigentlich wollten sie 116 Euro haben, aber ich konnte noch einen kleine Rabatt aushandeln. Jetzt funktioniert die Anlage wieder tadellos. Folgendes habe ich bei dieser Sache gelernt: 1. Die Anlage hat in einem Zeitraum von etwa neun Jahren etwa 87 Prozent ihres Kältemittels verloren (von ursprünglich 800 Gramm auf 100 Gramm, die beim Entleeren vor knapp zwei Wochen noch abgesaugt werden konnten; das soll so ganz normal sein); 2. Wenn man die Klimaanlage einschaltet, sie aber erst nach einiger Zeit (z.B. 15 Minuten) zu kühlen beginnt, kann das wie bei mir voriges Jahr an einem zu geringen Inhalt an Kältemittel liegen; 3. Wenn die Klimaanlage gar nicht mehr kühlt, obwohl die Magentkupplung des Kompressors beim Einschalten hörbar klackt, kann das ebenfalls an zu wenig Kältemittel liegen. Der Doppeldruckschalter der Anlage schaltet erst später ab, wenn so gut wie gar kein Kältemittel mehr vorhanden ist. Wenn die Magnetkupplung beim Einschalten der Anlage klackt, heißt das in keiner Weise, dass noch genug Kältemittel vorhanden ist; 4. Wenn die Anlage nicht kühlt, sollte man es vermeiden, sie über längere Zeit einzuschalten, weil der Tranport des Öles in der Anlage nicht mehr wie gewollt stattfindet. Vorige Woche habe ich unter anderem die zwei Dichtringe an den beiden Leitungsanschlüssen am Kompressor erneuert. Diese zwei Anschlüsse sind mit einer gemeinsamen Innensechskantschraube M10 befestigt, die genau zwischen den beiden Leitungen liegt. Deshalb ist dort recht wenig Platz, so dass der Einsatz einer üblichen 1/2 Zoll Stecknuss mit einem 8 mm Sechkant für Innensechskantschrauben nicht funktioniert. Mit folgender Kombination aus Werkzeugen konnte ich die Schraube letztendlich erreichen, losdrehen und später wieder festziehen: Das sind im Einzelnen (von links nach rechts): 1. Ein 8 mm Sechskantstab, Länge knapp 90 mm. Ihn habe ich erstellt, indem ich von einem normalen, abgewinkelten Innensechskantschlüssel mit einem Winkelschleifer den abgewinkelten Teil abgetrennt und dann die Schnittränder entgratet habe; 2. Eine Sechkant-Stecknuss 8 mm mit 1/4 Zoll Antrieb; 3. Eine 1/4 Zoll Verlängerung mit einer Gesamtlänge von ca. 100 mm; 4. Eine 1/4 Zoll Ratsche Beim Lösen der genannten Schraube sollte man keine Experimente machen und erst dann kräftig drehen, wenn sicher ist, dass der Sechkant des Werkzeuges tief genug im Innensechskant der Schraube steckt. Wenn dieser Innenssechskant erstmal beschädigt ist und das Werkzeug durchdreht, muss zum Lösen der Schraube u.U. der ganze Kompressor ausgebaut werden. Freundliche Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (18.08.2014 um 14:20 Uhr) | |||
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