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Alt 20.07.2016, 22:50 #341
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Wasch mal deine Garage aus, das bringt evtl in Sachen Staub und zur Zeit auch Temperatur, das heißt morgen wird es eh kühler.
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Alt 22.07.2016, 21:18 #342
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Hallo!

Heute bin ich mit dem Einstellen der Spur der Vorderräder fertig geworden. Der letzte Akt bestand darin, die Einstellbereiche der Spurstangen nach Festziehen der Kontermuttern durch Einstreichen mit Wachs vor Korrosion zu schützen:


Wie schon gesagt, wird es zum Einstellen der Spur ein TUT geben. Aber das kann noch etwas dauern.

Dann habe ich noch die Ventileinheit für die Climatronic, die vorgestern von VW Classic Parts gekommen ist, eingebaut. Weil die Befestigungsschraube nicht ganz einfach zugänglich ist, hatte ich Sorge, dass sie mir beim Eindrehversuch aus der Hand fallen und dann in den Tiefen des Armaturenbrettes ihr Unwesen treiben könnte. Deshalb habe ich an ihr einen dünnen Draht befestigt, an dem ich sie notfalls zurückziehen könnte:


Den Draht hatte ich nur mehrmals um die Schraube herumgewickelt, damit er sich später einfach und komplett wieder herausziehen ließ. Aber das Eindrehen der Schraube hat beim ersten Versuch geklappt:


Mit einem Winkel-Kreuzschlitzschraubendreher ließ sie sich problemlos festdrehen.

Dann zuerst der elektrische Anschluss:


Und dann die vier Unterdruckschläuche, die farblich gekennzeichnet sind:


Den Beifahrerairbag und den Handschuhkasten habe ich dann eingebaut, ohne die Climatronic vorher zu testen. Weil ich einfach davon ausgehe, dass es jetzt funktionieren wird.

Jetzt muss ich zur Fertigstellung nur noch zwei Sachen an diesem Auto machen: Die vorderen Kotflügel sind noch abgebaut. Hier möchte ich die rostgefährdeten Bereiche und dasselbe am Auto gründlich reinigen und konservieren, bevor ich sie und dann auch den vorderen Stoßfänger anbaue. Zweitens muss ich noch die Türpinn-LED der Diebstahlwarnanlage (DWA) in die Fahrertür einbauen und die Verkabelung in der Tür entsprechend erweitern.

Genau genommen muss ich auch noch eine dritte Sache machen: Die Heckklappe in die DWA einbinden. Die elektrischen Leitungen dafür liegen schon bis zur linken Schlussleuchte; nur in der Klappe fehlen sie und der Mikroschalter am Schließzylinder noch. Doch das habe ich mir für später irgendwann mal vorgenommen.

Dann kann ich nach 11 Monaten endlich mal wieder mit dem Auto fahren. Eine der ersten Fahrten wird zur DEKRA gehen, weil die HU seit letztem November abgelaufen ist. Die nächste Fahrt wird zur Waschanlage gehen und dann die nächste zum Befüllen der Klimaanlage. Danach wird es sich erweisen, ob die Climatronic komplett funktioniert.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (22.07.2016 um 21:37 Uhr)
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Alt 22.07.2016, 21:34 #343
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Ich drück Dir die Daumen, dass jetzt alles funktioniert 😃
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Teletubby (23.07.2016)
Alt 22.07.2016, 21:43 #344
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Simpel aber clever mit dem Draht
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Teletubby (23.07.2016)
Alt 23.07.2016, 07:35 #345
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Montierst du die Kotflügel mit Karosseriekleber, der Originalität wegen?
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Alt 23.07.2016, 08:18 #346
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Zitat:
Zitat von Schreibtisch Beitrag anzeigen
Montierst du die Kotflügel mit Karosseriekleber, der Originalität wegen?
Richtigen Karosseriekleber habe ich beim Abbau der Kotflügel nicht vorgefunden, sondern nur Dichtmasse an der oberen Auflage der Kotflügel, und hier auch nur im Bereich der Federbeindome. Die habe ich beim Abbau mit einem Messer durchgetrennt.

Ich habe vor, die vorderen Kotflügel alle paar Jahre mal abzubauen, um dahinter nach dem Rechten zu sehen. Deshalb werde ich sie nur mit ihren Schrauben befestigen. Nur besonders korrosionsgefährdete Bereiche werde ich vor der Montage der Kotflügel mit Mike Sander´s Korrosionsschutzfett bestreichen. Dazu wird es demnächst hier noch Fotos geben.

Grüße Teletubby
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Alt 23.07.2016, 11:29 #347
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Du könntest ja auch Fettband verwenden an den Auflageflächen.
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Alt 24.07.2016, 19:59 #348
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Für den ursprünglich als Alltagsauto gedachten Golf war Dichtmasse sicher die Beste Wahl.
Für ein Sommer Gelegenheitsauto halte ich Fett für ausreichend. Sollte mal in Jahren Rost ansetzen ists auch besser zu erkennen und freizulegen.
Fettband unter die Anschraubflächen würd ich probieren, kenn ich aber nur für den steg oben. Glaub aber nicht das es die Spaltmaße groß ändert.
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Alt 24.07.2016, 21:22 #349
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Hallo!

Zitat:
Zitat von Rolw Beitrag anzeigen
Für ein Sommer Gelegenheitsauto halte ich Fett für ausreichend. Sollte mal in Jahren Rost ansetzen ists auch besser zu erkennen und freizulegen.
Ich weiß noch nicht so richtig, ob ich Korrosoinsschutzfett oder Hohlraumwachs, beides mit einem Pinsel verarbeitet, verwenden soll.

Weil jede Beschichtung immer nur so gut ist wie ihr Untergrund, habe ich heute erstmal damit begonnen, die zu bearbeitenden Flächen zu reinigen. Heute waren die an der Karosserie dran, morgen sind es die an den vorderen Kotflügeln. Gern hätte mehrere Fotos hochgeladen, aber schon beim zweiten kam die Meldung "Akku leer". Also gibt es erstmal nur eins. Weil die alte Beschichtung nach meiner Vermutung wachsähnlich war, habe ich es mit ganz normalem Benzin, einem harten Pinsel und Küchentüchern versucht, und das hat auch gut geklappt. Erfreulicherweise bin ich auf keinerlei Rost gestoßen:



Zitat:
Zitat von Rolw Beitrag anzeigen
Fettband unter die Anschraubflächen würd ich probieren, kenn ich aber nur für den steg oben. Glaub aber nicht das es die Spaltmaße groß ändert.
Das werde ich wahrscheinlich nicht machen. Erstens sind die oberen Auflageflächen der vorderen Kotflügel nicht übermäßig korrosionsgefährdet, und zweitens ist die dortige Grundierung in einwandfreiem Zustand. Nur an den wenigen Stellen, wo sie durch das Messer beim Schneiden der Dichtmasse beschädigt wurde, werde ich sie mit Fett oder Wachs ausbessern. Momentan geht es mir hauptsächlich um die besonders rostgefährdeten unteren Regionen der vorderen Kotflügel.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (24.07.2016 um 21:36 Uhr)
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Alt 25.07.2016, 21:15 #350
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So, nachdem ich gestern an der Fahrzeugkarosserie die hinteren, unteren Bereiche der vorderen Kotflügel für den nachfolgenen Korrosionsschutz vorbereitet hatte, waren heute die Kotflügel selbst dran.

Der rechte im Ausgangszustand:


Etwa zwei Stunden später, innerhalb derer mir wegen fortgesetzt stupider Tätigkeit mindestens 100.000 Gehirnzellen abgestorben sind. Durchgehalten habe ich das nur deshalb, weil überall gesundes und rostfreies Blech zum Vorschein gekommen ist:


Ganz leichten Rost im Anfangsstadium habe ich nur im Bereich der Lasche gefunden, die um die Unterkante des Längsträgers herumgebogen war. Dieser Rost lässt sich problemlos wegschleifen:


Weil dieser Bereich bei abgebautem Kotflügel so gut zugänglich ist, bin ich auch von außen tätig geworden:


Dasselbe beim linken Kotflügel. Vor beginn der Arbeit sah er unten genau so aus wie der rechte. Die groben Verschmutzungen habe ich erstmal vorsichtig mechanisch entfernt:




Danach kamen Benzin, der harte Pinsel und Küchentücher zum Einsatz. Wieder nur minimale Korrosion im Anfangsstadium gefunden:


Ich kann euch sagen: Für eine derartige Tätigkeit braucht man Geduld und Schmerzfreiheit, und man muss den Geruch von Benzin mögen.

Grüße Teletubby





Geändert von Teletubby (26.07.2016 um 08:35 Uhr)
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Alt 31.07.2016, 21:31 #351
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Hallo!

Gestern und heute habe ich etwas gemacht, was ich erst eigentlich gar nicht vorhatte. Aber die Gelegenheit ist gerade sehr günstig, weil die vorderen Kotflügel noch abgebaut sind.

Es geht um das Antennenloch im linken Kotflügel. Das Auto hatte nämlich ursprünglich eine Kotflügelantenne, die ich schon vor über 10 Jahren durch eine originale Dachantenne ausgetauscht hatte. Seitdem ist das Loch im Kotflügel durch einen hässlichen, schwarzen Stopfen verschlossen:


Dieses Loch wollte ich verschließen, und zwar professionell. Mit einem Blech von der Innenseite her. Dabei sollte meine Punktschweißzange, die ich seit 35 Jahren habe und seit 25 Jahren nicht mehr gebraucht hatte, zum Einsatz kommen.

Das Antennenloch von der Innenseite des linken Kotflügels aus gesehen:


Erster Schritt: Arbeitsbereich mit Silikonentferner reinigen:


Nächster Schritt: Späteren Überlappungsbereich der beiden Bleche blank scheifen:


Dasselbe von außen:


Dieses kleine Stück Blech habe ich letzte Woche vom Nachbarn zwei Häuser weiter abgestaubt, der eine kleine Werkstatt betreibt. Das Blech hat mit 0,75 mm genau die richtige Dicke. Es ist gegen Verrosten durch eine Beschichtung geschützt. Ein kleine Stück davon hatte ich vor dem Foto schon ausgesägt:


Das ausgesägte Stück Blech habe ich rundherum sauber entgratet. Und es dann im Bereich des Antennenloches von außen über den Kortlügel gelegt und nur mit den Fingern so gebogen, dass es genau zur Kontur des Kotflügels passt. Durch das Antennenloch habe ich dann selbiges mit einem Filzstift angezeichnet:


Das ist in diesem Fall sehr wichtig: Erst biegen, dann anzeichnen! Nicht umgekehrt!

Mit einem Geodreieck habe ich dann rundherum eine Zugabe von 10 mm für den Überlappungsbereich markiert und dann durchgehend nachgezeichnet:




Das Ganze ausgesägt, gefolgt von der ungeliebten Tätifgkeit, dem Feilen:


Dann das Blech von beiden Seiten blank schleifen. Besonders grob und gründlich von außen, damit die Spachtelmasse später gut haftet:




Anprobe: Passt nach geringfügigem Nachrichten perfekt:


Damit Rost später im Überlappungsbereich der Bleche keine Chance hat, habe ich Kaltzinkfarbe aufgetragen. Wichtig: Die Zinkfarbe muss punktschweißbar sein:






Die Punktschweißzange. Seit 25 Jahren nicht mehr in der Hand gehabt. Ob sie wohl nocht funktioniert?


Elektrodenarme gibt es viele verschiedene für die Schweißzange. Verwendet werden sie je nach Anwendungsfall. Für das Verschließen des Antennenloches sollen diese zum Einsatz kommen:


Die Schweißzange mit montierten Elektrodenarmen. Sie werden mit einem 6 mm Inbusschlüssel befestigt. Die Elektroden müssen genau justiert werden, damit sich Schweißpunkte ohne Nacharbeitsbedarf ergeben:


Mit gefaltetem Schleifpapier lassen sich die Elektroden beide gleichzeitig in Form bringen und reinigen:


Diese Punktschweißzange hat einen Timer, der den Schweißstrom (über 7.000 Ampere) nach Ablauf der eingestellten Zeit automatisch unterbricht. Abhängig ist die Einstellung hauptsächlich von der Dicke der zu verschweißenden Bleche. Die Zange kann maximal 2,5 mm + 2,5 mm. Für die hier vorliegende Schweißaufgabe hat sich die Einstellung zwischen 3 und 3,5 auf der Skala des Drehreglers am besten herausgestellt (Frühere Erfahrungswerte; habe früher sehr viel damit gearbeitet):


Mit diesem selbstgebauten Adapter habe ich die für 220 Volt ausgelegte Schweißzange an meine 400 Volt-Steckdose angeschlossen. Denn diese Steckdose ist die einzige, die ich habe, die mit träge auslösenden Schraubsicherungen abgesichert ist. Das ist Voraussetzung für die Schweißzange. Den Adapter, den ich ebenfalls schon sehr lange nicht mehr gebraucht hatte, habe ich extra geöffnet, um nachzusehen, ob er richtig angeschlossen ist. Damit nicht nachher 400 Volt an der Schweißzange ankommen:


Das Abdeckblech habe ich mit einer Schraubzwinge fixiert. Und zwar so, dass der auf dem Foto rechte Bereich, wo ich anfangen wollte, noch gut zugänglich ist:


Die Punktschweißzange funktioniert noch genau so wie ich es in Erinnerung hatte. Hier ist der erste Schweißpunkt:


Danach kann die Schraubzwinge wieder in die Schublade. Hier sind zwei weitere Schweißpunkte:


Jetzt sind sie alle da: Acht Stück hatte ich für sinnvoll gehalten:


Und so sieht das Ganze jetzt von der anderen Seite aus:


Dieses Punktschweißen (Fachbegriff: Widerstands-Punktschweißen) ist genau dasselbe Verfahren, wie es in den Autofabriken überwiegend zum Zusammenbau der Karosserien angewendet wird.

Die Schweißpunkte haben manchmal stellenweise einen deutlich fühlbaren Wulst; dies vor allem dann, wenn die Elektroden nicht genau senkrecht auf dem Blech gestanden haben. Damit diese Wülste das spätere Glätten der Flächen nicht behindern würden, habe ich sie mit einer kleinen Feile geglättet. Außerdem habe ich die jetzt noch zugängliche Kaltzinkfarbe entfernt:


Dann habe ich eine Zweikomponentengrundierung auf Epoxybasis angemischt und das Blech von der Innenseite damit gestrichen:


Ich hatte so viel Grundierung angemischt, dass etwas übrig bleiben würde. Damit habe ich in den rostgefährdeten Bereichen der Kotflügel die Stellen gestrichen, bei denen beim Reinigen letzte Woche die originale Grundierung beschädigt worden ist:


Dasselbe auf der anderen Seite:


Zum Schluss war nun der Außenbereich des Antennenloches dran. Verwendet habe ich einen Zweikomponentenspachtel auf Polyesterbasis. Der lässt sich gut ziehen, härtet schnell aus (ca. 20 Minuten) und ist dann gut schleifbar. Nach dem ersten Spachtelschliff:


Nach dem zweiten Spachtelschliff:


Nach dem dritten Spachtelauftrag:


Und nach dem dritten und letzten Spachtelschliff:


Weg ist das Loch! Man fühlt jetzt praktisch keine Unebenheiten mehr. Das Einzige, was man noch fühlen kann, ist die Rauheit des geschliffenen Spachtels selbst. Die zu glätten wird Aufgabe des als nächstes zur Anwendung kommenden Grundfüllers sein.

Ich habe übrigens nicht vor, den ganzen Kotfügel zu lackieren bzw. lackieren zu lassen, sondern nur den Bereich um das Antennenloch herum. Und dann die Übergänge so nachzuarbeiten, dass man das weder sieht noch fühlt. Bin sehr gespannt, ob das gelingt.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (31.07.2016 um 23:17 Uhr)
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DERChristian (10.08.2016)
Alt 31.07.2016, 22:12 #352
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Wozu hast Du denn eine Punktschweisszange? Hast du mal eine Karosserie aus den tausenden Einzelteilen zusammengetickert?^^
saubere Arbeit, wie immer!
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Alt 31.07.2016, 22:40 #353
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saubere Arbeit, wie immer!
Danke sehr!

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Zitat von Schreibtisch Beitrag anzeigen
Wozu hast Du denn eine Punktschweisszange? Hast du mal eine Karosserie aus den tausenden Einzelteilen zusammengetickert?^^
Ja, genau das habe ich gemacht. Aber es war nicht eine Karosserie, sondern es waren zwei: Ein VW Käfer (1980 bis 1984) und ein VW-Porsche 914-2.0 (1986 bis 1993). Der VW-Porsche war eine recht anspruchsvolle Aufgabe, weil er ein offenes Auto ist. Da ist die Bodengruppe für die gesamte Stabilität zuständig. Ich habe die gesamte Karosserie aus einzelnen Teilen zusammengebaut. Bei Gelegenheit werde ich hier mal ein paar Fotos einstellen.

Wenn man viel mit der Punktschweißzange arbeitet, braucht man kein Fitness-Studio mehr. Denn das Teil wiegt über 10 Kilogramm. Nach dem Anbringen des Windschutzscheibenrahmens am VW-Porsche war ich über 14 Tage lahmgelegt, weil ich mir durch die ständige Überlastung eine sehr schmerzhafte Gelenkkapselentzündung in der Schulter zugezogen hatte. Ich konnte mir nur noch mit größten Schwierigkeiten ein T-Shirt anziehen. Behandelt wurde das vom Orthopäden mit Spritzen in die Schulter.

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Alt 31.07.2016, 23:35 #354
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Ach, das waren die Restaurationszeiträume!

Das kann ich mir vorstellen, dass die Zange ein gewisses Gewicht hat.
Saubere arbeit. Ich hätte es vielleich noch vorher verzinnt, aber das sieht alles sehr gut aus bei Dir.

Viel Erfolg bei den nacharbeiten!
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Teletubby (01.08.2016)
Alt 01.08.2016, 09:37 #355
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Zitat:
Zitat von Dr.Gramot Beitrag anzeigen
Ich hätte es vielleich noch vorher verzinnt...
Vom Verzinnen habe ich schon viel gehört, habe es aber selbst noch nie gemacht. Und habe deshalb keinerlei Erfahrung damit.

Mit Spachteln, Lackieren und der Oberflächenbearbeitung von Stahlblech habe ich früher so manche Panne erlebt. Irgendwann habe ich dann die Information bekommen, dass es von der Firma Glasurit eine dicke Mappe gab mit Titel "Die Fahrzeuglackierung", in der hochprofessionelle Arbeitsverfahren beschrieben sind. Daran habe ich mich von da an bei allen Arbeiten wie Spachteln, Grundieren, Füllern, Lackieren etc. immer streng gehalten und nur die vorgeschlagenen Materialien verwendet. Und damit nur beste Erfahrungen gemacht. Verzinnen kommt dort an keiner Stelle vor. Deshalb habe ich dafür bisher keine Notwendigkeit gesehen.

Grüße Teletubby
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Alt 01.08.2016, 17:52 #356
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Hallo Teletubby,

ich habe zum Verzinnen erst Zinga (96% Zink) genommen Wo dieses Leer war und nicht grad nicht lieferbar, habe ich mir das Zinklammenspray LZ3000 (99,5% Zink) geholt.

Jeweils beim KSD-Depot.

Ersteres wird per Pinsel aufgestrichen, zweites wie im Namen schon ist ein Spray.
So ist die Verarbeitung bzw. auch Handhabung sehr einfach, finde ich.

Gruß
G3GL90PS
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Alt 01.08.2016, 18:15 #357
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benjamin: Das ist aber beides Rostschutz, keine Oberflächenverschönerungsmethode.

Mannfred: Zinnen ist im Karosseriebau recht weit verbreitet, zumindest bei denen, die ich kennengelernt habe. Dort verwendet man richtiges Zinn und "lötet" sich das auf die Metalloberfläche. Da das nur dann hält, wenn die Oberfläche optimal vorbereitet und rostfrei ist, gewährleistet das auch eine rostfreie Oberfläche (klickmich). Es hat den Vorteil, dass es kein Wasser zieht (Grundeigenschaft von Spachtel, Spachtel darf auch niemals nass geschliffen werden und sollte auch nicht in feuchten Umgebungen gelagert werden). Nur die feinsten Dellen werden dann noch mit feinspachtel geglättet, da Spachtel am besten gar nicht und wenn, dann nur so dünn, wie nötig, aufgetragen wird. Es reißt nicht, es nimmt die natürlichen Schwingungen im Blech mit und hat keine störenden Eigenschaften. Spachtel reißt dann oft.
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Baui (03.08.2016), Teletubby (01.08.2016)
Alt 03.08.2016, 13:34 #358
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Verzinnen, das mit den Zinnstangen, breiiger Verarbeitung und einem Lappen mit Rindertalg als Flußittel, hot Fingers. So habe ich in der Ausbildung mal Bleimuffen und Stahlwellmantelkabel gelötet. Zuerst wurde das Stahlwellkabel aber verzinnt mit so einem flüssigen Zinn, das würde bei der Autokarosse auch einsetzen.
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Alt 03.08.2016, 15:12 #359
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Also das Antennenloch ist ja top geworden, Punktschweißen ist immer schön weil kein Materialzusatz erfolgt, man muss also nachher nix planschleifen.

Hätte nicht gedacht das an der Stelle Platz dazu ist.
An die schwere Zange kann ich mich auch noch erinnern, damals als ich mal KFZ Lehrling war...
Mein Meister hat nur verzinnt, Spachteln ist was für den Maler hieß es immer ;-)
Ist halt richtig verbunden, da gibt's kaum Rissgefahr wie beim Spachteln.

Ist eigentlich kein Hexenwerk, im Groben ne Gas-Lötpistole, Mittelchen zur Oberflächenvorbereitung, ne Stange Zinn und getränkte Holzklötze zum begradigen.
Dann grob mit ner Feile drüber und schleifen.
Wie schon gesagt beim KSD zu bekommen, Anleitung sicher auch, die haben ja für alles tolle Dateien.
Der Rest ist Geduld und Übung. Hab damals auch zuerst nen Antennenloch und Heckklappenembleme in der Waagerechte geübt. Die Kunst sind eher senkrechte Stellen, wo am Anfang das heiße Zinn einfach wegtropft. lol
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Alt 03.08.2016, 20:49 #360
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Hallo!

Zitat:
Zitat von Rolw Beitrag anzeigen
Punktschweißen ist immer schön weil kein Materialzusatz erfolgt, man muss also nachher nix planschleifen.l
Ja. Vor allem aber auch deshalb, weil die beiden (oder ggf. auch drei) Bleche genau im richtigen Moment kräftig aufeinandergedrückt werden.

Außerdem ist es ja so, dass die allermeisten Blechteile eines Autos so konstruiert sind, dass sie durch das Punktschweißen zusammengesetzt werden.

Grüße Teletubby






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