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Alt 08.12.2014, 09:17 #11
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Oh lange lange nichts mehr geschrieben.

War dann wegen der Kontermutter wieder in Hildesheim beim Kumpel, wo der Golf schon 4 Wochen in der Garage stand. Er hat dann mit einer Lötpistole die Mutter soweit erhitzt, dass die dann (mit gegenkontern an der Spurstange mit einer großen Gripzange) nach gut einer Stunde sich endlich drehen ließ.

Ein paar Tage später stellte ich fest, dass der Faltenbalg Fahrerseite vom Lenkgetriebe so ziemlich verdreht war. Nach dem entdrillen sah das ganze zwar wieder normal aus, aber der Faltenbalg hatte oben ein Loch. Also stand der Wagen mal wieder, damit kein weiterer Dreck ins Lenkgetriebe kommen kann.
Ich wusste ja, dass der Faltenbalg sich mitdreht, wenn man an der Spurstange dreht. Hatte das aber bei der Spureinstellung nicht erwähnt und nahm das auf meine Kappe. Also zwei neue Faltenbalge bestellt und die für 90€ inkl. neuer Achsvermessung in einer Werkstatt wechseln lassen.

Im Spätsommer wurden meine Freundin und ich zu einem kleinen Treffen ins Sauerland eingeladen. Also den Golf gepackt und auf der Hinfahrt mal geschaut, was der Golf denn so erreicht (was heutzutage garnicht mehr so einfach ist, weil es immer wieder jemanden gibt, der auf die linke Spur zieht). Letztendlich hatte ich den Golf dann mal auf 204 km/h laut GPS. Im nachhinein stellt ich fest, dass dabei die Klima noch an war
Auf der Hinfahrt hatte ich für die 200km über die Hälfte vom Tank verblasen. In Meinerzhagen dann angekommen, bemerkte ich, dass irgendwas bei ~1800 U/Min aus dem vorderen Fahrzeugbereich schepperte. Dachte erst, es wäre die Servopumpe, die das Lied vom Tod singt. Dann kam mir der Gedanke, dass es auch etwas aus dem Motor sein könnte
Am Tag der Abreise nochmal schnell geschaut, wo es denn hier in der Nähe E85-Sprit zu bekommen ist. Laut Internet war die nächste Tanke 20km entfernt. Also dahin gefahren, um dann festzustellen, dass der Pächter mitlerweile gewechselt hatte und E85 nicht mehr geführt wird.
Der Rückweg ging dann also ganz entspannt zurück. Zum einen, wegen dem Scheppern bei bestimmter Drehzahl und auch, weil die Tanknadel sich immer näher dem Ende neigte. Der Sprit reichte aber dann doch noch, um zu meiner Stammtanke zu kommen.
So sah überings die Tanknadel rund 5km vor der Tanke aus.


Das Scheppern kam überings vom Katblech, dass sich gelockert hatte. Also das runtergerissen und seitdem ist wieder Ruhe

Danach ist eigentlich auch nicht mehr viel passiert. Der Golf fährt sich astrein und überwintert jetzt wieder in der Halle.
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