Der Querschnitt hat natürlich nichts mit der Haftung zutun. Vielleicht habe ich mich da etwas schlecht ausgedrückt... gemeint war: Vergleiche ich die Reifen 175/65R14 und 185/60R14 ergeben sich in der Haftung keine Unterschiede (weil die Reifenbreite ja egal ist). Allerdings ist der Querschnitt beim breiteren geringer, damit walkt der Reifen in Kurven etwas weniger ==> besseres Fahrverhalten. Das ist 1. nur meine Theorie und 2. warscheinlich kaum zu spüren. Aber es muss auch einen Grund geben , warum breitere Reifen "besser" sein sollen. Für mich liegt die Erklärung im kleineren Querschnitt.
Der Querschnitt hat natürlich nichts mit der Haftung zutun. Vielleicht habe ich mich da etwas schlecht ausgedrückt... gemeint war: Vergleiche ich die Reifen 175/65R14 und 185/60R14 ergeben sich in der Haftung keine Unterschiede (weil die Reifenbreite ja egal ist).
Wie nun, egal oder gleich?
Zitat:
Zitat von Liebi
Allerdings ist der Querschnitt beim breiteren geringer, damit walkt der Reifen in Kurven etwas weniger ==> besseres Fahrverhalten.
Theoretisch soweit richtig, aber da spielen noch mehr Faktoren mit.
Zitat:
Zitat von Liebi
Das ist 1. nur meine Theorie und 2. warscheinlich kaum zu spüren. Aber es muss auch einen Grund geben , warum breitere Reifen "besser" sein sollen. Für mich liegt die Erklärung im kleineren Querschnitt.
Wie gesagt, alles theoretisch, prügel mal einen Golf mit 175er-Bereifung und einen mit 195er-Bereifung durch eine Kurve!
Der 175er fängt viel eher an zu schieben, zu jammern.
Der 195er schiebt den Grenzbereich hinaus, aber Du wirst mehr Lenkarbeit haben - der Breite sucht eben die Spurrillen.
Wie gesagt, alles nur selbst erlebte Theorie!
Abhängig ist das ganze ja auch vom Fahrwerk. Und ehrlich, Breitreifen auf einem ausgelutschten O-Fahrwerk auch mit nur 50.000km kann nur einen negativen Effekt bringen.
Es sind nicht nur die Reifen, da ist sicherlich ein "Testsieger" besser wie ein "cam-chan-pfui"!!!
Denn ohne vernünftiges Fahrwerk (oder intakte Stoßdämpfer) ist das ganze nur als Verschlechterung zu sehen.
Nach meiner Auffassung verbessert sich das Fahrverhalten, wenn am Reifen eine größere Haftung zur Straße vorhanden ist. Die Formel zur Haftreibung besteht aber nur aus Haftbeiwert und (Gewiechts)-kraft. Demnach ist die Reifenbreite vollkommen unerheblich auf das Fahrverhalten. Das einzige was eine Veränderung bringen würde, ist der geringe Querschnitt. In deinem Fall sollte der Unterschied aber so gut wie nicht zu spüren sein.
MfG
Reibungskoeffizient und Gewichtskraft ist nur die Basis die man im Physikunterricht in der Schule lernt. Beim Reifen spielen mit Sicherheit deutlich mehr Faktoren eine Rolle.
Ein schmaler Reifen muss die Kraft auf weniger Profil verteilen, wodurch dieses stärker belastet wird und sich stärker verformt. Durch die Verformung ändert sich wiederum die Haftung.
Solange keiner von uns Reifenentwickler ist raten wir wohl alle einfach weiter.
Zitat:
Zitat von Liebi
Der Querschnitt hat natürlich nichts mit der Haftung zutun. Vielleicht habe ich mich da etwas schlecht ausgedrückt... gemeint war: Vergleiche ich die Reifen 175/65R14 und 185/60R14 ergeben sich in der Haftung keine Unterschiede (weil die Reifenbreite ja egal ist). Allerdings ist der Querschnitt beim breiteren geringer, damit walkt der Reifen in Kurven etwas weniger ==> besseres Fahrverhalten. Das ist 1. nur meine Theorie und 2. warscheinlich kaum zu spüren. Aber es muss auch einen Grund geben , warum breitere Reifen "besser" sein sollen. Für mich liegt die Erklärung im kleineren Querschnitt.
MfG
Der Wert /60 ist ja prozentual, das heißt der 185/60 hat 11,1cm Flankenhöhe, der 175/65 hat 11,37cm. ganze 2,7mm Unterschied. Soviel zur Theorie.
Die Walkbewegung macht das Einlenken schwammiger. Aber wie du schon sagst, ist es bei diesen beiden Reifen egal, da der Unterschied zu gering ist.