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| User entfernt | Danke! Immer wieder gerne. Würd ich auch mal gerne sehen, wenn du fertig bist. Noch eine Anmerkung zum Thema Downsizing: Je kleiner die Motoren werden, desto lauter werden sie (was kompensiert werden muss durch zB Ausgleichswellen) und desto höher werden die Gewichte der Zusatzaggregate und Anbauteile (Turbolader, Ladeluftkühlung, Direkteinspritzung, Start-Stopp-Anlasser...). Downsizing lohnt sich nur, wenn der Rumpfmotor mehr Gewicht einspart, als die Zusatzaggregate Mehrgewicht draufpacken. Das geht nur durch höherfeste Materialen, wie zB Alu-Silizium-Gusswerkstoffe. Der Rumpfmotor hat vor 20 Jahren noch 80-90% des Motorgewichtes ausgemacht, moderne Motoren kommen da auf 60-80%. Auch die zunehmende Elektrifizierung der Motoren (el. Ölpumpe, el. Benzinpumpe, el. Servopumpe etc.) vergrößert die Stromeinspeisung, sprich die Lichtmaschine. Auch zunehmende elektrische Verbraucher vergrößern die Lichtmaschine. Beispiel: vor 20 Jahren hat eine 120A-Lichtmaschine ausgereicht um eine Auto mit Vollausstattung mit Strom zu versorgen. In den nächsten Jahren werden wir auf die 220A-Lichtmaschine in der Oberklasse hinsteuern, wenn kein Hybridantrieb verbaut ist. Mit Hybrid und DCDC-Wandler werden wir mit ca 150-180A auskommen. Somit wird auch eine intelligente Verbrauchersteuerung mittels Energiemanagement (die in der obigen Betrachtung für die Zukunft bereits berücksichtigt ist) zwingend erforderlich, da Hersteller wie Bosch und Magnet Marelli keine größeren Lichtmaschinen im Programm haben. Im LKW-/ Omnibusbereich werden schon bis zu 3 Lichtmaschinen eingesetzt. Die Leistung, die ein Riementrieb zur Verfügung stellen kann, ist durch die Riemenspannung begrenzt und endet grob abgeschätzt auch bei 220A (12V). Noch eine Anmerkung zur Infrastruktur: Die Infrastruktur wird sich ebenfalls in den nächsten 25 Jahre ändern. Durch die umsichgreifende Elektrifizierung der Triebstränge werden auch mehr und mehr "Heimladestationen" benötigt. Vorstellbar wäre in der Zukunft auch eine Kombination aus erneuerbaren Energien zu Hause, die gleichzeitig dein Heim und dein Auto mit Energie versorgen über zB. Blockheizkraftwerke im Keller für Wärme und Strom (siehe VW), Solarzellen aufm Dach für Strom und Tiefenerdwärme für Wärme und Strom. So ist dein Heim und dein Auto autark. Weiterhin plant ein Konsortium eine "Energiefabrik" in der Sahara. Die wollen über Solarölkollektoren auf einer Fläche von 1.000 Quadratkilometern und einem Turbinengenerator Strom herstellen. Der könnte über Unterseekabel oder in Form von Wasserstoff mit Tankschiffen oder Pipelines nach Europa transportiert werden. Zum Thema Tuning in der Zukunft: Für einen Automobilhersteller wird auch in Zukunft die Wirschaftlichkeit entscheidend sein. Somit wird im Tuningbereich immer noch auf höherwertigere Komponenten zurückgegriffen werden können, um ein Auto noch leistungsfähiger, langlebiger, sparsamer etc. zu machen. Die Tuningphilosphie wird sich voraussichtlich ändern. Der Weg geht weg vom Leistungstuning (Schneller, mehr PS...), hin zu sparsamer bei gleicher Leistung. Geändert von spaetbremser (28.01.2010 um 16:03 Uhr) Grund: Mir sind noch wichtige Sachen eingefallen... | ||
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