Denn obwohl diese größeren Aggregate pro Saugrohr einspritzen, und nicht zentral, so werden doch zum Beispiel bei der Digifant alle Einspritzdüsen simultan angesteuert. Heißt, einige Zylinder erhalten ein "älteres Gemisch" was ein bisschen mehr Zeit hatte zu verdampfen, und andere ein "jüngeres" wo nicht so viel Zeit zum verdampfen übrig war. Nicht wie heutzutage, wo jeder Zylinder einzeln ausgewertet und korrigiert, und bedüst wird. Somit ist der theoretische Vorteil einer multipoint-injection gegenüber der Mono-Motronic schonmal um Welten schmaler, und man darf nicht vergessen: Je mehr das eingespritzte Benzin an Strecke zurück legen muss, um so besser kann es verdampfen. Also soooo fortschrittlich sind diese Anlagen nicht, nur weil sie Multipoint haben. Es ist halt Äpfel mit Birnen vergleichen.
Ich stimme deinem Text insgesamt zu, aber bei der Passage muss ich mal reingrätschen.
Der Motor um den es hier hauotsächlich geht, ist ein AGG mit Simos Einspritzanlage.
Deren großer Vorteil gegenüber der Digifant des 2E ist die Zylinderselektive Einspritzung und Klopfregelung.
Außerdem erfasst er den Lastzustand über einen Luftmassenmesser statt Lufmengenmesser.
Die Simos 2L verbrauchen im Schnitt aber auch ca. 1l weniger als der 2e
Ich stimme deinem Text insgesamt zu, aber bei der Passage muss ich mal reingrätschen.
Der Motor um den es hier hauotsächlich geht, ist ein AGG mit Simos Einspritzanlage.
Deren großer Vorteil gegenüber der Digifant des 2E ist die Zylinderselektive Einspritzung und Klopfregelung.
Außerdem erfasst er den Lastzustand über einen Luftmassenmesser statt Lufmengenmesser.
Die Simos 2L verbrauchen im Schnitt aber auch ca. 1l weniger als der 2e
Dann habe ich das irgendwie falsch verstanden. Ich war im Schreibfluss irgendwie beim 2E... Warum auch immer. Gut die Simos sind ja auch deutlich weiterentwickelter. Alleine in den späten 80ern und über die 90er ist ja MASSIV viel passiert in Sachen Motorelektronik, weil halt die ganze Halbleitertechnik immer besser und billiger geworden ist. Alleine der Unterschied vor und nach 1995 für die 75PS Klasse. Der AAM ist 'n ruhiger, drehmomentfreudiger>(im Rahmen seiner Klasse) vor sich hin gluckernder Motor, der einen zum entspannten tieftourigen cruisen verleitet. Der AEE ist halt auch bedingt mit seiner kürzeren Übersetzung im Getriebe hibbeliger aufgekratzer Saugrohreinspritzer. Hat beides vom Spaßfaktor seine Vorzüge.
Alleine der Unterschied die beide zu fahren. Fahre ich mein Cabrio mit AAM ist der mehr so der Buttler "Sie möchten Vollgas sir? Selbstverständlich, sie werden mich nicht bemerken, sie haben zwar gerade nur 1300 Umdrehungen, aber sie bekommen trotzdem ihr Drehmoment, ohne Diskussionen, einen Moment sir!". Fahre ich den AEE von meinem Kumpel (Garagenwagen von 'ner Rentnerin geschenkt bekommen, Dragongreen, echter Glücksgriff, mit 80´000 Km, alles heile dran, null Rost, alle Kunststoffe tiefschwarz,) ist der Motor so "was 100? geht das nicht schneller, los tritt drauf, ich will arbeiten! Was du gibst nur 20% Gas, jetzt reicht es, tritt endlich drauf!" Wobei ich ja eher zu den ruhigeren Fahrern gehöre. Wenn ich mal irgendwo was modernes leihweise fahren muss, macht mir das einfach keinen Spaß. Dieses "unter 4000 Umdrehungen kommt nichts", durch das ganze Downsizing macht einfach keinen Spaß. Den meisten Spaß hatte ich aber immer noch, als ich mal bei der Firma von 'nem Kumpel in der nächtlichen Logistik für 14 Tage notfallmäßig ausgeholfen habe, und die alten LT 2. Genreation, die bei ihm zu Hauf vorhanden sind, und von einem eigens beschäftigten Mechaniker instand gehalten werden, mit voller Ladung und Turbodiesel durch den Harz geheizt habe. Die Karren haben meistens schon die Million überschritten, oder stehen kurz davor, und schon mindestens den zweiten Motor drin. Alles irgendwie kaputt, aber irgendwie doch so heile, dass es fahrbar ist.
Geändert von Professorexabyte (25.05.2021 um 07:04 Uhr)