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Alt 30.08.2014, 11:13 #14
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Zitat:
Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Mein Standardmaß für Bremsbeläge ist eine sechsstellige Kilometerleistung.

Weshalb ich da dran denke ist folgendes: Ich müsste das rechte Radlager machen, die Scheiben sind fertig und die Beläge kommen jetzt auch. Dann steht ein Wechsel der Bremsflüssigkeit an und die Stoßdämpfer können nach 250.000km auch mal dran glauben. Da ist der Mehraufwand überschaubar.
sechstellige Kilometerleistung bei den Bremsen? Hinten bei den Trommeln ja, vorne halte ich das für übertirieben.
Scheiben und Beläge kosten von ATE für die 239er Bremse um die 80€ und bei mir haben die über 60 tkm gehalten. Ich rechne jetzt einfach mal mit 60tkm glatt gegen und komme dann auf Kosten von 13,33€ für Scheiben und Beläge je 10 tkm. Dieses Preis-/Leistungsverhältnis darfst du gerne mal bei anderen Fahrzeugen suchen.

Und der Mehraufwand ist trotzdem einiges:
- Alle Bremsleitungen neu
- Änderungen an der Hinterachse
- die ganze Elektrik
- Spur einstellen nach Radlagergehäusetausch

Ich will dir das Projekt absolut nicht schlecht reden und befüworte es sogar, aber die Argumentation is halt schlecht


Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Es gibt auch noch Hauptbremszylinder mit einem Innendurchmesser von 23,81 mm. Die wurden bei allen Golf 3 mit ABS Mark 20 ab 75 PS verbaut. Also bei denen, die nicht die ganz kleinen Radbremszylinder der hinteren Trommelbremsen haben.
Laut den Unterlagen trifft das mit dem 23,81mm HBZ nur bei Fahrzeugen mit 256er oder 280er/288er Bremsscheibe vorn zu. Also nicht bei allen Golf 3 ab 75PS.
Ich werde aber mal nachschauen, welcher HBZ bei meinem AEE verbaut ist, wenn ich da das nächste Mal dran arbeite. Aus meiner Erfahrung glaube ich aber auch, dass ich nur den kleinen HBZ verbaut habe, denn ich bin auch schon einen 96er AEE ohne ABS gefahren und dort war der Bremspedalweg nicht länger, was man ja bei über 3mm weniger Durchmesser und gleicher Bremse (bis auf die Radbremszylinder hinten) wohl merken dürfte.

Was hälst du von folgendem Plan, Wolfgang:
1. Einbau der Elektrik und Änderung der Hinterachse auf ABS Technik und große Radbremszylinder
2. Einbau des Hydraulikblocks mit großem HBZ, BKV und der 256er Anlage vorn incl Erneuerung aller Bremsleitungen.

Dann kannste gleich bei Schritt 2 auch alles anschließen und die Technik sollte funktionieren. Bis dahin kannst du ja den Regler an der Hinterachse in Betrieb lassen und dann einfach totlegen. Die Leitungen müssen dann ja eh neu sobald die Hydraulikeinheit drin ist.
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