Ist der S-Kontakt geschaltet, liegt darauf Batteriespannung an. Das stellt ein Potential dar (12V+).
Ist der S-Kontakt abgeschaltet, ist es ein Nullpotential, was nicht mit einer Masse gleichzusetzen ist. Funktioniert nicht.
Anders ausgedrückt:
Ist der S-Kontakt geschlossen, wirken 12V+ in Ladungsrichtung von 12V+. Es passiert also wieder nichts.
Das ist, als würdest du eine Lampe mit beiden Polen auf den Pluspol binden und verlangen, dass die Lampe glüht.
Ist der S-Kontakt nicht geschaltet, besteht kein geschlossener Stromkreis => es passiert nichts.
Nun, es ging ja doch. Und ich weiß nun warum.
Sobald der Schlüssel steckt, liegt am S-Kontakt +12V an. Ein Potential. Jetzt kann die LED nicht blinken, weil sie Über Kathode und Anode +12V erfährt.
Wird der Schlüssel abgezogen, liegt keine Spannung mehr auf dem S-Kontakt. Ein Nullpotential. Das Ding ist nun: Die Kathode (-) bekommt über den eigenen Innenwiderstand der am S-Kontakt angeklemmten Verbraucher Masse. So hat es mir mein Vater erklärt. Jetzt hängen am S-Kontakt nicht wahnsinng viele Verbraucher, es ist mehr eine Steuerleitung (Dies erklärt das Schwache leuchten der LED). Verwendet man stattdessen Klemme 15 (Zündplus), so sind hier viel mehr Verbraucher angeschlossen, wie z.B. Benzinpumpe, Lüftung etc., diese ganzen Verbraucher haben genügend Innenwiderstand. Sie bilden über ihren Pluspol hin zum Massepol eine Leitung. Diese führt unweigerlich nach Masse.
Falls das jetzt nicht verständlich war, kann ich eine Zeichnung nachliefern.
Mein eigentliches Problem besteht übrigens nicht mehr. Ich habe die LED an Dauerplus und Zündplus angeschlossen Ich hätte auch den P-Kontakt nehmen können, hatte aber bereits einen Schnellverbinder am Dauerplus gesetzt. Vielen Dank für die Hilfestellungen.