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| Elektronik Hier gehört alles zum Thema Elektronik rund um den Golf hinein |
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| | #1 | |||
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| Helfersyndrom |
Der Stromdieb darf nicht zu klein sein für eine Leitung, denn sonst trennt der die Leitung und nicht nur die Isolierung durch. Deshalb gibt es diese Dinger in versch. Größen. Im Auto sind nur die roten und die blauen gebräuchlich. Deshalb sollte man die roten für 0,75-1,0 verwenden und die blauen für 1,5-2,5mm². Natürlich hat Agent recht mit dem Löten. Beim Löten von Litzen treten mehrere Probleme auf: Das Lot kriecht an den Litzen entlang und verfestigt dadurch die Litze in einem Bereich. Dadurch entsteht ein Übergang hart auf weich. Eine Knickstelle. Da wird die Leitung irgendwann brechen. Und im Auto bewegen die Leitungen sich ja ständig. Crimpen, Klemmen mit Einschränkungen Schrauben (mit Adernhülsen) das geht alles. Wolfgang | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu wolfi71 für den nützlichen Beitrag: | CoXxX92 (19.01.2010) |
| | #2 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Eure Vorbehalte bezüglich Lötverbindungen an Litzen in Autos verwundern mich außerordentlich. Ich verlöte seit Jahrzehnten häufig Kabelschuhe nach dem Verpressen. Es hat damit noch nicht ein einzige Mal Schwierigkeiten gegeben. Serienmäßige Lötverbindungen an Litzen ab Werk gibt es jede Menge. Als Beispiel nenne ich nur die Leitungen des Scheibenwischermotors (Litzen!), die an den Anschlussfahnen des Motors ganz normal weich verlötet sind. In früheren Zeiten gab es davon noch viel mehr, aber ich habe nicht ein einziges Mal von häufig auftretenden Problemen damit und deswegen gehört. Der Hauptgrund, warum das heutzutage weniger gemacht wird, hat weniger mit der Haltbarkeit zu tun, sondern mit den Kosten: Löten dauert länger, lässt sich schlechter vollautomatisch machen und erfordert von den Mitarbeitern eine höhere Qualifikation als Quetschen oder Crimpen. Ganz anders ist es zu Beispiel mit dem Löten an Litzen, wenn diese danach unter einer Schraube festgeklemmt werden, zum Beispiel in einem Stecker. Denn durch den Druck der Schraube entwickelt das Lötzinn, mit dem die Litzenenden vorher verzinnt worden sind, einen Schwund mit der Folge, dass die Schraube sich lockert und so Kontaktschwierigkeiten entstehen. Freundliche Grüße Teletubby | |||
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| | #3 | |||
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| GonZy Support |
Ich mach' das nicht gerne, aber ich muss widersprechen. Genau darüber wird derzeit an meiner Hochschule geforscht. Nach dem derzeitgen Forschungsstand ist davon grundsätzlich abzuraten. Mir ist auch klar, dass es ohne Weichlöten nicht geht - man denke nur an Steuergeräte oder Relais. Aber hier will ich noch einmal deutlich trennen: Eine Lötfahne verhält sich völlig anders, als zwei flexible Aderleitungen, die zusammengelötet wurden. Keine einzige Spleißstelle wird gelötet - das ist einfach unsaubere Arbeit. Saubere Crimpungen enthalten auch eine Zugentlastung, weshalb Weichlot hier keine Verbesserung mit sich bringt. Weichlöten ist gerade zwischen zwei mehradrigen Drahtlitzen (wie es hier der Fall wäre) fehlgeleiteter Aufwand. | |||
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