Wer eine Batterie kauft, sollte eine holen, die Stopfen zum öffnen hat. Dann kann man nämlich Wasser nachfüllen. Leider ist es Zufall, wenn man eine solche erwischt im Sonderangebot, wenn die vorhandene gerade den Geist aufgibt.
Die teuren "Markenbatterien" halten, wenn überhaupt, genau drei Tage und zwei Stunden länger wie die billigen.
Wolfgang
Was heißt "Wasser" nachfüllen??? Destilirtes und normales Wasser gefrieren im Winter,welches Wasser meinst du??
Schau mal auf's Datum .. die Beiträge sind fast 2 Monate alt - wer weiß, ob die noch technisch korrekt sind,
Genau. Beinahe täglich werden ja schließlich neue Jubelbotschaften eines wissenschaftlichen Durchbruchs in der Starterbatterie-Forschung vermeldet.
Zitat:
Zitat von lukas2007
Was heißt "Wasser" nachfüllen??? Destilirtes und normales Wasser gefrieren im Winter,welches Wasser meinst du??
"Wasser" nachfüllen bedeutet in der Tat "Wasser" nachfüllen. Richtig ist auch die Annahme, dass Wasser im Winter gefriert. Aber mit einem anständigen Schuß Batteriesäure ist diese Gefahr gebannt.
Hier wird kein Geheimkode gesprochen. Es ist tatsächlich Wasser gemeint. Destilliertes Wasser bietet sich an, da es keine Fremdstoffe einbringt, wie bsp. Leitungswasser.
Wenn die Beschaffung über Drogerie, Bau- oder Supermarkt scheitert, frag' in der Apotheke nach DiHydrogenMonoxid.
Das geht (zur Not) auch.
Was heißt "Wasser" nachfüllen??? Destilirtes und normales Wasser gefrieren im Winter,welches Wasser meinst du??
Also in der "Batterie", technisch richtiger Akku und noch besser als Sekundärelement bezeichnet, befindet sich in unseren Autos in der Ausführung als Bleiakku. Dieser benötigt einen Elektrolyten. Das ist Schwefelsäusre und die ist verdünnt. Diese Verdünnung geschieht mit Wasser, technisch H²O. Batteiesäure gefriert bei einer entladenen Batterie, Säuredichte 1,12kg/l, bei ca. -7° und geladen, Säuredichte 1,28kg/l, bei ca -27°. Freies Wasser ist in den Batterien nicht vorhanden, zumindest nicht wenn die Batterie nach dem Nachfüllen bewegt wurde. Noch als Hinweis: Batterien für die Tropen haben eine etwas geringere Säuredichte (mehr Wasser). Das tut der Lebensdauer gut, verringert jedoch die Kaltstartleistung und den Frostschutz (vollgeladen, Säuredichte 1,18kg/l, -12°).
Beim Betrieb der Batterie wird diese geladen und entladen. Bei der Ladung entstehen sofern die Spannung über 2,4V/Zelle ansteigt Gase (Wasserstoff und Sauerstoff) an den Platten. Diese werden ins freie abgeführt und sind hochexplosiv (Knallgas). Zusätzlich verdunstet durch die Temperaturen im Motorraum Wasser aus der Batterie. Alle Batterien haben deswegen Lüftungsöffnungen und verlieren im Laufe des Betriebes Wasser. Manche Hersteller bauen Katalysatoren ein, die das Knallgas auf chemischem Wege kalt wieder in Wasser verwandeln und der Batterie zuführen.
Ich habe die Batterien mit Öffnungen zum Nachfüllen und Messen lieber.
Nur der Vollständigkeit halber: Es gibt auch Nickel-Cadmium-Akkus, auch in offener Bauform, die werden z.B. für (fahrbare) Netzersatzanlagen etc. eingesetzt. Auch hier muss der Stand des Elektrolyten, in diesem Fall Natronlauge mittels destilliertem Wasser reguliert werden. In unseren Golf können diese nicht eingesetzt werden, da die gesamte Ladetechnik nicht dafür ausgelegt ist. Sie hätten 10Zellen und wären deutlich teurer, deswegen erfolgt kein Einsatz im Massenmarkt.
Anstelle des destilliertem Wassers kann auch demineralisiertes (ionengetauschtes) Wasser eingesetzt werden (Bügeleisenwasser).