wenn man das so betrachtet, was der Kilometermillionär aus deinem PN-Link macht, so mache ich wohl alles richtig.
Die Werkstätten sind voll gerade, erstens gibt es eine Menge Unfälle und zweitens gibt es genug geistig Verwirrte, die meinen, dass man Kulanz kriegt, wenn man fleißig sein Geld in die Werkstatt trägt. Das was man da evtl kriegt, hat man vorher 5fach hingetragen. Und wenn ich dran denke, dass da bei einigen Motoren mal eben die Kettenräder verschlissen sind, weil mieses Material (St37), und Mercedes dann großzügig 50% auf das Material gibt (Preis ab Werk 1250€!), dann muss ich mich wirklich fragen, wo der Glaube herkommt. Das ist bei VW aber nicht besser, reihenweise verrecken bei Audi die Getriebe. Eine Kollegin hat nun im A6 mit 110.000km das dritte Getriebe drin und neulich durfte ich einen 8 Jahre alten A6 nach Dresden fahren. Der strandete bei uns mit Getriebeschaden bei 150.000km. Preis ab Werkstatt über 8000,-€. Aber der Besitzer hat dann auf Kanzleipapier einen netten Brief an Audi geschrieben und durchblicken lassen, dass man unter Anwälten schon mal über die Erfahrungen mit den Autos redet. Daraufhin hat sich Audi bereit erklärt mal kurz 6000€ zu übernehmen. Das Audi war immer in der Wartung bei denen gewesen, aber zuerst wurde Kulanz rigeros abgelehnt.
Auch von BMW kenne ich so nette Sachen. Bei uns in der Firma waren bei den 3ern reihenweise die Vorderachsen ausgeschlagen. Kilometerstände so ca 70-90.000km. Zuerst wollte BMW nicht, aber dann drohte das Flottenmanagement mit der Ausflottung der BMW. Daraufhin hat BMW bei denen, die schon über zwei Jahre alt waren, 100% übernommen. Den Rest mussten die eh blechen. Und wenn fast alle Fahrzeuge diesen Fehler zeigen, gehe ich nicht von fehlerhafter Behandlung aus. Normalkunden wurden zur Ader gelassen.