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Alt 08.03.2010, 11:38 #1
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Standard Zusatz-Verbrauchsanzeige ohne MFA

Moinsen,

ich würde gerne eine Verbrauchsanzeige haben, habe aber keine MFA und würde mir den Umbau mit Kabel-Geziehe usw auch gerne sparen.
Da ich eh total auf diese Zusatzinstrumente abfahre bin ich auf dieses hier gestoßen: LINK

Da ich bereits ein Instrument aus dieser Serie habe (LINK 2) wäre das natürlich cooler. Ist auch eine Vacuum-Anzeige allerdings mit völlig anderer Skala. Trotzdem als Verbrauchsmesser einsetzbar?

Nun meine Frage(n): Hat jemand sowas schonmal angeschlossen? Wie und wo wirds gemacht? Sind die dinger einigermaßen exakt?

Gibts alternativ eine andere Möglichkeit den Verbrauch im Tacho anzeigen zu lassen, ohne den restlichen MFA-Krempel?

Danke für Eure Antworten


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Alt 08.03.2010, 11:48 #2
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Ich würde jetzt behaupten das geht NICHT!


Das Signal kommt direkt aus dem Motorsteuergerät, das Zusatzinstrument müsste also mit dem Signal klarkommen....

So viel Aufwand ist die Originale MFA auch nicht.....ich werds demnächst auch nachrüsten.
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Alt 08.03.2010, 11:52 #3
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durchlaufzähler an vor und rücklauf, dann kannst ausrechnen wenn du paar kilometer gefahren bist wieviel sprit deiner bruaucht.

Oder Tank Leer fahren, genau 10L Tanken und dann weiter fahren bis er wieder stehen bleibt!
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Alt 08.03.2010, 12:37 #4
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Hallo linus,

eine Verbrauchsanzeige, die auf dem Prinzip der Messung des Unterdrucks im Saugrohr funktioniert (wie das aus Deinem Link) kann nur grobe Anhaltswerte liefern und ist nicht übermäßig genau.

Darum nicht, weil die eingespritzte Kraftstoffmenge auch noch von anderen Faktoren abhängig ist als vom Saugrohr-Unterdruck, z.B. von der Temperatur. Außerdem kann sie nur den Verbrauch in Menge pro Zeiteinheit anzeigen und nicht in Menge pro gefahrenem Kilometer (wie eine originale MFA), weil sie ja z.B. nicht weiß, in welchem Gang Du gerade fährst. Es fehlt ja weiterhin auch jede Verbindung zum Wegstreckenmesser und damit zur gefahrenen Strecke. Wenn man aus der Anzeige dieses Instrumentes auf die verbrauchte Kraftstoffmenge pro 100 Kilometer kommen will, dann müsste das erst kompliziert umgerechnet werden. Und selbst dieses Ergebnis wäre noch recht ungenau.

Es hat schon seine Gründe, dass auf der Skala des Anzeigeinstrumentes nur Druck- (bzw. Unterdruck-) werte zu finden sind und absolut gar keine in Litern o.ä. Ein solches Messinstrument als "Verbrauchsanzeige" zu bezeichnen, finde ich schon sehr mutig, um das Wort "dreist" zu vermeiden. Denn unter einer wirklichen Verbrauchsanzeige stellt sich jeder normale Mensch etwas anderes vor.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 09.03.2010, 23:08 #5
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Moin Leute und danke für die hilfreichen Hinweise! Damit hat sich das Thema Verbrauchsanzeige per Zusatzinstrument wohl erledigt ^^ Naja, mal schauen, vll schieß ich irgendwo mal einen silbernen MFA Tacho, dann muss es doch auf die klassische Weise gehen
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Alt 11.03.2010, 19:53 #6
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Bleibt die Möglichkeit, dir selbst etwas zu löten.

Das Geschwindigkeitssignal hast du ja. Liefert dein Steuergerät ein Verbrauchssignal? Erkennbar an einem weißen oder schwarzen Stecker hinter der Zentralelektrik, der dort ungenutzt herumbaumelt. Die Leitungsfarbe wäre li/ws.

Damit ließe sich eine Digitalanzeige herstellen, die die gleichen Werte wie eine MFA auswerfen würde.

Die Idee mit dem analogen Gerät über die Unterdruckanlage ist etwa so genau, wie ein Wackeldackel als Geschwindigkeitsanzeige. Diese ATU-Lösung würde ich kategorisch ausschließen.
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Alt 11.03.2010, 23:06 #7
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Hallo Agent,

es stellen nicht alle Steuergeräte eine Information zur Verfügung. meines wissen stellt z.B. Magneti Marelli Steuerung kein Signal zur Verfügung. Bei den Monomotronic-Steuerungen ist es meist vorhanden.

Für eine eigene Anzeige muss das Einspritzsignal ggf mit dem Gala-Signal verknüpft werden.

Wolfgang
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Alt 12.03.2010, 12:02 #8
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Hallo Agent und Wolfi, danke für die Tips - das wäre auch ne Möglichkeit. Wenn mein Schnööf weg ist und es in der Halle wieder etwas gemütlicher ist schau ich mal nach, ob ich einen nutzlosen Stecker finde und ein Monomotronic-Steuergerät habe
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Alt 13.03.2010, 08:43 #9
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Ein Alternative zum Umbau auf MFA OBD Bordcomputer Allerdings ist da der Verbrauchanzeigewert auch nur Theoretisch.

Ich persönlich verstehe nicht warum es so schwer ist ne MFA zu konstruieren. Eigentlich brauch es nur die Daten Einspritzmenge, Geschwindigkeit .
Einspritzdauer mal Drehzahl gleich-> Einspritzmenge mal Geschwindigkeit -> Momentanverbrauch. Aber bis auf den Bausatz wie oben im Link hab ich noch nichts gefunden was mit unsernen Gölfen kompatibel ist. Für OBD2 gibs Bordcomputer wie Sand am Meer.
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Alt 13.03.2010, 09:32 #10
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Zitat:
Zitat von Hausmeister1984 Beitrag anzeigen
Einspritzdauer mal Drehzahl gleich-> Einspritzmenge
Hallo!

Einspritzdauer mal Drehzahl ergibt nach den Regeln der Mathematik kein Ergebnis mit der Dimension Volumen (= Menge), sondern eine dimensionslose Zahl, die, vereinfacht ausgedrückt, etwas darüber aussagt, wieviel Prozent der Zeit (einer Sekunde, Minute o.ä.) die Düse geöffnet ist. Um auf die zugehörige Menge zu kommen, müsste noch bekannt sein, wieviel Kraftstoff pro Zeiteinheit eingespritzt wird. Dazu wären Kenntnisse über den freien Querschnitt einer offenen Einspritzdüse und über den insgesamt wirkenden Druck vonnöten. Der insgesamt wirkende Druck ergibt sich aus dem Kraftstoffdruck am Eingang der Düse plus dem in diesem Moment herrschenden Saugrohr-Unterdruck.

Dieses Ergebnis müsste noch mal zwei genommen werden. Denn es sind vier Zylinder vorhanden, bei denen diese Vorgänge passieren. Gleichzeitig wird aber bei jedem Zylinder nur bei jeder zweiten Kurbelwellenumdrehung eingespritzt. Mal vier geteilt durch zwei ergibt insgesamt Summa Summarum mal zwei.

Dieses Ergebnis müsste dann noch sinnvoll mathematisch mit der Geschwindigkeit verknüpft werden.

Dieser Rechenweg gilt aber nur für einen Vierzylindermotor mit Zylinder-Einzeleinspritzung. Bei Monomotronic sind die Verhältnisse wieder anders.

Wem das zu kompliziert ist (ich gehöre dazu!), der baut vielleicht doch besser eine originale Multifunktionsanzeige nachträglich ein.

Freundliche Grüße
Teletubby




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Alt 13.03.2010, 11:57 #11
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Hallo Teletubby ,
Zitat:
Einspritzdauer mal Drehzahl ergibt nach den Regeln der Mathematik kein Ergebnis mit der Dimension Volumen (= Menge), sondern eine dimensionslose Zahl, die, vereinfacht ausgedrückt, etwas darüber aussagt, wieviel Prozent der Zeit (einer Sekunde, Minute o.ä.) die Düse geöffnet ist. Um auf die zugehörige Menge zu kommen, müsste noch bekannt sein, wieviel Kraftstoff pro Zeiteinheit eingespritzt wird.
Die rechneriche Einspritzmenge(errechnet aus speziefichen Einspritzdurchsatz und Einspritzzeit) im Verhältnis zur Geschwindigkeit
so müsste es heissen.

Zitat:
Bei Monomotronic sind die Verhältnisse wieder anders.
Von der Monomotronic ging ich bei meiner überlegung aus . Da spielt der Saugrohrunterdruck ja keine so große Rolle als wie beim MPI (Haste recht).

das die Menge pro Zeiteinheit als fester Wert herschen Muss ist ja klar....

Mann müsste nur wissen wieviel Kraftstoff pro m.sec eingespritz wird .
Dieser Wert müsste dann mit der Drehzahl multipliziert den Momentanverbrauch in Litern/Zeit ergeben.
Dazu dann die Geschwindigkeit und man kann den Wert in L/100KM errechnen.

Gruß Andre
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Alt 15.03.2010, 16:57 #12
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Nun ja, so einfach ist es dann auch nicht, da sich die Einspritzmenge nicht linear zur Öffnungszeit verhält.
t1 = Öffnung des Ventils
t2 = Einspritzdauer
t3 = Schliessung des Ventils

t1+t3 sind relativ stabil und immer vorhanden, t2 ist variabel.


Die Fläche unter der Kurve entspricht dem eingespritzen Volumen
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Alt 15.03.2010, 17:33 #13
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Hallo spaetbremser,

ich habe an der Richtigkeit des Inhaltes Deines Beitrages nicht die geringsten Zweifel. Dadurch wird die Berechnung noch komplizierter.

Stimmt: V/t mal t = Volumen durch Zeit mal Zeit ergibt Volumen.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 15.03.2010, 19:24 #14
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okay alles zurück !!! daran hatte ich auch schon gedacht (trägheit).

Gruß Andre


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