Elektronik Hier gehört alles zum Thema Elektronik rund um den Golf hinein

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Alt 22.11.2009, 23:55 #1
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Standard Spannungskonstanter

Hallo Leute!

Bei meinem Golf 3 Variant spinnt die Temperaturanzeige ein bisschen (zeigt immer viel zu wenig an) und mit dem Handbuch "Jetzt helfe ich mir selbst" habe ich den Fehler mittlerweile auf den Spannungskonstanter im Tacho eingegrenzt. Laut Buch soll die Spannung zwischen Minus und Ausgangsplus bei 9,5 bis 10,5 Volt liegen... bei mir waren es 10,92 Volt und mit laufendem Motor sogar 13. Ich denke, damit bin ich auf jeden Fall außerhalb der Toleranz... die Lötstellen hab ich schon nachgelötet, hat keine Veränderung gebracht.

Frage ist jetzt: Wo bekomme ich so'n Teil her? Unter dem Begriff Spannungskonstanter Golf 3 find ich nicht wirklich etwas Gescheites im Netz, vielleicht muss ich einfach nach etwas anderem suchen bzw. das Teil hat nen anderen Namen...? Wäre nett, wenn ihr mir mal nen Tipp geben könntet, wie ich an sowas rankomme :-)

Danke im Voraus und liebe Grüße

David.


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Alt 23.11.2009, 08:58 #2
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Standard

Du kannst einen normalen Spannungskonstanthalter des Typs 7810 oder wenn der schwer zu bekommen ist einen 7808 oder 7809 und drei bzw. zwei Siliziumdioden (1N4148 oder 1N400x) in Reihe in der Masseleitung einsetzen. Habe ich auch schon so gemacht und hält gut. Kosten je nach Bezugsquelle (Elektronikteilehandel) 1-3€.

Der Fehler deutet aber auf eine unterbrochene Masseleitung des Spannungsreglers hin.

Wenn du den Originalen kaufen willst: VW-Händler, Preis keine Ahnung, sicherlich kaum einstellig.

Wolfgang
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Alt 23.11.2009, 14:09 #3
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Hallo Wolfi,

danke für deine Antwort! Wenn die Masseleitung unterbrochen wäre... könnte ich dann zwischen dem Ausgangsplus und eben dieser Masseleitung eine Spannung messen? Wenn ich richtig informiert bin, müsste ich bei einer unterbrochenen Leitung eine Spannung von 0V messen. Oder versteh ich dich falsch?

Lieben Gruß und danke für deine Bemühungen!

David
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Alt 30.11.2009, 18:03 #4
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Ich buddel dann mal den alten Thread aus...

ich muss gestehen, ich hab den Spannungskonstanter falsch gemessen... am Eingangspol lagen selbstverständlich die gemessenen Spannungen an... am Ausgang waren 10 Volt, wie es sich gehört. irgendwie bin ich im Moment durch den Wind ... naja, der neue Konstanter ist organisiert und hat nur 45 Cent gekostet... ist, denke ich, zu verschmerzen.

Also ich habe mal probehalber vorne am Temperaturfühler den Stecker abgezogen und nen 100-Ohm-Widerstand eingesteckt, was einer Temperatur jenseits der 100 Grad entsprechen dürfte. Meine Anzeige wandert aber trotzdem nicht weiter als 70°C. Den Fühler würde ich daher mal ausschließen (ist auch noch sehr jung, da er beim Fehlerauslesen aus fehlerhaft diagnostiziert wurde). Gibt es irgendeine Möglichkeit, weiter einzugrenzen wo der Fehler liegt oder muss ich mir wirklich ein anderes Kombiinstrument kaufen?

Ich bin weiterhin für jede Antwort dankbar

Lieben Gruß, David
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Alt 30.11.2009, 18:29 #5
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Hallo derDavid,

ich habe die Temperaturanzeige meines Kombiinstrumentes (Herstller MotoMeter, Baujahr 1998) mal untersucht. Es verhielt sich folgendermaßen:

Widerstand unendlich: Anzeige steht ganz links (=kalt)
Widerstand ca. 250 Ohm: Zeiger steht auf 70°
Widerstand ca 175 Ohm: Zeiger steht auf 90° (Beginn der 90°-Schwelle)
Widerstand ca. 85 Ohm: Zeiger steht auf 90° (Ende der 90°-Schwelle)
Widerstand ca. 60 Ohm: Zeiger steht auf 110°
Widerstand unter ca. 55 Ohm: Zeiger steht auf 115°

Diese Ergebnisse entsprechen in etwa den Angaben im VW-Fehlersuchprogramm für Kombiinstrumente.

Mein Vorschlag: Schließ doch statt des Festwiderstandes von 100 Ohm mal ein 250 Ohm Poti an, am besten in Reihe geschaltet mit einem Festwiderstand von 47 Ohm (um beim Drehen des Potis über den gesamten Regelbereich keinen Kurzschuss zu haben) und schau nach, welchen Widerstand Du für eine Anzeige von z.B. 110° brauchst.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 01.12.2009, 10:34 #6
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Hallo Teletubby!

So schreibt man sich wieder *g* Ich bin dann gerade mal zum Auto getigert - man, ist das kalt draußen ^^ - und habe mal etwas gebastelt.

Ich hab leider kein Poti da, nur aus der ISDN-Installation ein paar 100-Ohm-Widerstände... die hab ich dann mal parallel geschaltet und hatte immerhin 100, 50 und 33 Ohm.

Bei 100 Ohm ist die Anzeige - wie gehabt - ziemlich genau auf 70°C. Bei 50 Ohm steigt sie auf geschätzte 103 Grad an und bei 33 Ohm hat schließlich die Kühlmitteltemperaturwarnlampe (wie auch immer die genau heißt *g*) geblinkt und die Anzeige stand auf 119 Grad.

Schön wäre ja gewesen, wenn die Differenz der Widerstände, die ich von 70 bis 100 Grad brauche, dieselbe wäre, die es auch bei nem funktionstüchtigen Tacho wären... aber das passt leider nicht, sonst hätte man ja einfach was in Reihe schalten können Aber so hab ich gerade keine Idee. Kann man die Anzeige irgendwie anders wieder zur Vernunft bringen oder soll ich doch mal bei eBay nach nem Tacho Ausschau halten? ^^

Danke jedenfalls für deine Hilfe und lieben Gruß

David
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Alt 01.12.2009, 17:43 #7
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Hallo der David,

das einzige, was mir konkret noch einfällt, ist, dass vielleicht mal das Kombiinstrument auseinander hatte, dabei den Zeiger ab und diesen vielleicht nicht in richtiger Position wieder auf die Welle gesteckt hat.

Bei den Kombiinstrumenten, die ich kenne, kann man die Zeiger von den Wellen abziehen, z.B. dann, wenn man eine andere Skala einbaut.

Wenn Du den Zeiger von der Temperaturanzeige abziehst und etwas rechtsherum verdreht wieder aufsteckst, dann zeigt die Temperaturanzeige über den gesamten Bereich mehr an. Allerdings wird sich das vermutlich auch in der Ruheposition des Zeigers (also bei "Zündung aus") bemerkbar machen.

So etwas würde ich allerdings nur dann ausprobieren, wenn sicher ist, dass der Geber und die gesamte Verkabelung in Ordnung ist. Auch sollte es sicher sein, dass der Zeiger nicht mechanisch irgendwo in seinem Drehbereichg hakt.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 01.12.2009, 19:44 #8
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Hey Teletubby!

Das mit dem Zeiger werde ich gern mal ausprobieren. Aber mal andersrum gefragt... ab welchem Widerstandswert geht denn normalerweise diese Warnleuchte fürs Kühlmittel an? Also mir kam 33 Ohm sehr spät vor, muss ich sagen... aber damit kann ich natürlich auch falsch liegen. Mal sehen, ob ichs morgen schaffe, das Teil zu zerlegen... werde dem auf jeden Fall mal nachgehen Viel kaputtmachen kann ich ja nicht, im Zweifelsfall läufts so oder so auf ein anderes Instrument hinaus... wenns im Sommer mit dem Wohnwagen in die Berge geht, möchte ich schon im Zweifsfall zuverlässig gewarnt werden

Ich melde mich wieder, sobald ich was Neues weiß. Bis dahin danke für deine Hilfe!

der David
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Alt 01.12.2009, 21:21 #9
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Hallo derDavid,

bei meinem Versuchs-Kombiinstrument begann die Temperatur-Warnlampe zu blinken bei einem Widerstand von ca. 55 Ohm und weniger. Der Zeiger stand dann auf 115 Grad.

Wenn man diesen Versuch mit der Warnlampe bei ausgebautem Kombiinstrument macht, muss aber der Pin 2 der Anschlussbuchse auf Masse gelegt werden, weil sonst die Temperatur-Warnlampe schon vorher blinkt. Sie ist nämlich auch für "Kühlmittel-Mangel". Durch das vorstehend beschriebene Auf-Masse-Legen wird dem Kombiinstrument vorgegaukelt, dass genügend Kühlflüssigkeit da ist. Die Warnlampe reagiert dann nur noch auf die Temperatur.

Ich habe damals über die Versuche mit dem Kombiinstrument Buch geführt, so dass ich die wichtigen Erfahrungswerte heute schön von einem Blatt Papier ablesen kann.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 06.12.2009, 17:02 #10
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Du beschäftigst dich echt viel mit den Instrumenten, oder? Ist ja Wahnsinn... bin gerade über nen anderen Thread gestolpert, in dem es um die Versorgung des Tachos mit einer Rechteckspannung ging... und wer antwortet? Teletubby natürlich

Aaaalso ich befürchte, mein KI wird einfach ausgemustert. Ich habe den Zeiger vom Temperaturanzeigeinstrument runter gehabt, der lässt sich allerdings nur in einer bestimmten Position wieder aufsetzen und das schien auch alles wohl zu passen... also ich hatte nicht den Eindruck, dass die Anzeige gewaltsam verdreht wurde oder so. Naja, ist ein alter Motometer-Tacho und ich nehme an, irgendwas ist mit dem Bimetall im Instrument oder so... ich kanns nicht genau sagen, da hört dann mein sparsames Fachwissen endgültig auf und deshalb hab ich mir bei eBay gerade ein anderes KI geschossen.

Ich hab auch, um endgültig sicherzugehen, die Leitung vom Temperaturgeber zum KI durchgemessen und auch die WIderstände direkt am KI angeschlossen (habe die Tests immer direkt im Auto mit der Originalleitung zum Temperaturgeber durchgeführt), aber es hat alles nichts gebracht und daher denke ich so langsam, es ist einfach ein hoffnungsloser Fall ^^

Naja, ich melde mich dann einfach die Tage nochmal, aber danke soweit für deine Bemühungen!

Lieben Gruß

David




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Alt 06.12.2009, 20:10 #11
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Die Temperaturfühler haben auch so ihre Toleranzen. Also wenn die Tendenz der Temperatur stimmt, dnan ist das schon okay. So richtíg genau ist das eh nicht. Also ob das 10° mehr oder weniger anzeigt, das kannst du eh vergessen.

Wolfgang
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Alt 06.12.2009, 23:34 #12
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Hallo Wolfi

Das ist mir schon klar, mehr erwarte ich auch von keinem Instrument... aber mir statt über 100°C Kühlmitteltemperatur (Widerstand etwa 100 Ohm) 70 anzuzeigen empfinde ich dann schon als zu starke Abweichung, um es als "kleine Messtoleranz" zu verbuchen

David

Geändert von derDavid (07.12.2009 um 08:24 Uhr)
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Alt 07.12.2009, 09:56 #13
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Hallo der David,

wenn Du Dir ein anderes Kombiinstrument beschaffst, dann achte drauf, dass es dieselbe Ersatzteilenummer hat. Denn es gibt zig verschiedene. Sie sind abhängig davon, welche Motor-Getriebe-Kombination Dein Auto hat.

Es sollte aber auf alle Fälle zum Motor mit den Motorkennbuchstaben gehören, den Du in Deinem Auto verbaut hast.

Grüße
Teletubby


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