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Alt 13.07.2008, 14:25 #1
schorschi20021988
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schorschi20021988
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Standard Kabelquerschnitte

Servus und guten Tag!

Gibts eigentlich ne Tabelle oder so, wo man nachlesen kann, welche Kabelquerschnitte für welche max. Stromstärke ausgelegt sind? Wenns sowas gibt wäre ich sehr dankbar wenn man das mal eben hier posten kann.

Grüße, Georg


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Alt 13.07.2008, 14:46 #2
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Hier Meister...

Ma schauen obs dir weiterhilft..Klick


Edit: Sorry Falscher Link jetzt isses der Richtige...oO
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Alt 13.07.2008, 14:47 #3
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naja, das ist doch recht einfach: Im Auto sollte der Strom je mm² nicht über 5-6A liegen. Abhängig von der Länge der leitung auch darunter. Die Norm besaggt, dass bei Nennstrom auf der Leitung nicht mehr als 0,8V zwischen Batterie und Verbraucher verloren gehen dürfen. Und das ist verdammt wenig.

Also bei Stömen bis 10A und 1,5m länge kannst du 1,5mm² verwenden, wenn es länger ist solltest du 2,5mm² verwenden. Meß- und Steuerleitungen werden mit Stärken um 0,5mm² ausgeführt, Standlicht etc mit 0,75mm².

Je dicker, desto besser, aber auch desto teurer und schwerer.

Bei dem Link kommt etwas weniger heraus, als eigentlich angedacht ist.

Wolfgang
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Alt 13.07.2008, 14:50 #4
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wenn du dir selber ausrechnen kannst wiviel strom (deine z.B. Anlage) zieht, dann guck doch einfach in verschiedenen onlineshops....da werden doch die leitungen direkt mit der maximalen stromstärke angeboten....Wenn dir das gar nicht hilft müsste ich mal im Tabellenbuch nachschaun wenn keiner hier weiter weiss....
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Alt 17.07.2008, 08:03 #5
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@schorschi: Worum geht's denn? HiFi? Oder einen anderen Verbraucher?
Abgesehen davon wurde hier bisher (fast) nur Mist erzählt!
Strom verhält sich im Auto auch nicht anders, als zu Hause! Von daher reicht bei einer Absicherung mit 15A auch eine Leitung mit 1,5mm² aus! Dabei hat die Kabellänge absolut nichts mit der Absicherung oder dem Querschnitt zu tun (zumindest laut DIN VDE 0100 und bei Kabellängen unter 50 Metern)!
Die Werte, die weiter oben im Link angegeben sind, sind nur Empfehlungen für HiFi-Anlagen, um den Spannungsabfall möglichst gering zu halten! Diese Werte haben aber mit "echter" Elektrik nichts zu tun!

MFG
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Alt 17.07.2008, 08:43 #6
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Zitat:
Zitat von wolfi71
naja, das ist doch recht einfach: Im Auto sollte der Strom je mm² nicht über 5-6A liegen. Abhängig von der Länge der leitung auch darunter. Die Norm besaggt, dass bei Nennstrom auf der Leitung nicht mehr als 0,8V zwischen Batterie und Verbraucher verloren gehen dürfen. Und das ist verdammt wenig.

Also bei Stömen bis 10A und 1,5m länge kannst du 1,5mm² verwenden, wenn es länger ist solltest du 2,5mm² verwenden. Meß- und Steuerleitungen werden mit Stärken um 0,5mm² ausgeführt, Standlicht etc mit 0,75mm².

Je dicker, desto besser, aber auch desto teurer und schwerer.

Bei dem Link kommt etwas weniger heraus, als eigentlich angedacht ist.

Wolfgang
Wo hast Du denn dieses "gefährliche Halbwissen" her?
Das würde ja bedeuten, dass ein Kabel bei 100 Ampere Belastung maximal einen Widerstandswert von 0,008 Ohm pro Meter haben darf! Rein gefühlsmäßig kann das nicht annähernd passen! Werde später meinen Senf dazugeben! Erstmal ist Schlafen angesagt (komme von Nachtschicht, bin also "leicht" übermüdet!

MFG
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Alt 17.07.2008, 09:15 #7
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hallo Bad,

das mit den 0,8V steht in den für PKW geltenden Normen drin. Bei 6V Anlagen sind es nur 0,4V. und bei 24V irgenwo um 1,2V. In der Anlasserleitung darf das sogar etwas mehr sein.

Der nennstrom auf der Leitung ist der Strom, den verbraucher bei normaler Spannung zieht. Die normale Spoannung im Bordnetz ist mit 12V+10% festgelegt. Mit dieser Spannung werden auch die Lampen geprüft und da erreichen die ihre Nennlebensdauer (mal bei Gelegenheit nachmessen, die alten Autos liegen allesamt weit darunter).

Und mit den 0,8V hat das nicht mit Metern zu tun. Das giilt für die gesamte Länge der Leitung (incl aller Schalter). Bei den von genannten 100A kommt da trotzdem eine ganz nette Leistung von 80W heraus, die auf der Leitung verbraten werden.

Die Widerstandswerte kannst dir ja mal zu Gemüte führen. Die Scheinwerfer haben bei ca 5A (55/60W) und einer Länge von ungefähr 2m 1,5mm². Die Heckscheibenheizung hat bei ungefähr 10-15A und ca 3,5m Länge eine Stärke von 2,5mm².

Sieh dir einfach mal die Leitungen an, die serienmäßig verbaut sind. Dann kommst ganz schnell dahinter, dass ich nicht so unrecht habe.

Die Ladeleitungen von der Lima zu Batterie/Anlasser hatten früher bei den 35/45/55A Limas meist 2x2,5mm². Nur wenn 55A serienmäßig verbaut war, dann waren da 6mm² drin gewesen. Mein Diesel hatte mit der 45A Lima aber auch 6mm² gehabt. Es gab den aber auch mit stärkeren Limas bis 65A.

Der erste Audi 100 von meinem Vater hatte an der 75A Maschine 2x6mm² angeschlossen gehabt, der zweite 10mm².

Wolfgang
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Alt 17.07.2008, 23:42 #8
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Sorry, aber die von Dir genannte Abhängigkeit des Spannungsabfalls auf der Leitung zur Batteriespannung ist vollkommen unsinnig! Schließlich ist die Leistung, welche die Leitung "ertragen" muss, ausschließlich von Widerstandswert und Stromstärke abhängig! Die Batteriespannung hat damit nichts zu tun! Alles andere ist im wahrsten Sinne des Wortes "brandgefährlich"!
Hier sieht man mal wieder, was "gefährliches Halbwissen" im schlimmsten Fall anrichten kann!
Sei mir nicht böse, aber bitte schreibe nichts, wenn Du keine Ahnung hast!
Vergleichswerte von irgendwelchen Autos machen's auch nicht besser!

Jetzt überlege mal: bei 100A und 0,8V verlieren sich 80Watt! Auf der gesamten Leitungslänge! Bei 5 Metern kein Problem, bei entsprechendem Querschnitt!
Und was passiert bei 0,8V und 100A bei einer Leitung von nur 5cm? In dem Fall ist der Querschnitt fast egal, die Leitung brennt!

MFG

PS: Ich sehe jetzt absichtlich von einer genauen Berechnung anhand von spezifischem Widerstand, Querschnitt und Leitungslänge ab, da "Nichtelektriker" davon nur verwirrt würden!
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Alt 18.07.2008, 09:18 #9
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Hallo Bad,

für 100A ist eine Leitung von mind. 16mm² erforderlich. Das ergibt sich schon aus der Belastbarkeit. Wesentlich über 5A/mm² sollte man beim Auto nicht gehen. Ausnahme leitungen, die wirklich nur kurz belastet sind, wie Anlasser oder Vorglühanlage.

Das hatte ich schon in meinem ersten Posting geschrieben.

Nur für eine saubere Funktion sollte die Leitungslänge mit in die Stärke der Leitung einfliessen. Weil eine Belastung von 10A verursacht an einer 1,5mm² Leitung einen deutlich höhreren Spannungsabfall wie an einer gleich langen 2,5mm². Das dürfte auch dir klar sein.

Deshalb sollte beim Auto wegen des begrenzten Spannungsniveaus eben die Leitungslänge zusätzlich in die Betrachtung eingehen. Z.B. sind die Leitungen vom Lichtschalter zum Abblendschalter und zu den Sicherungen in 2,5mm² ausgeführt und dann von dort zu den Lampen in 1,5mm².

Wenn du auf der Leitung 1V verlierst, dnan ist das im Haushalt nicht viel (ca 0,45%), im Auto sind das mal gleich 8%. Und das ist dann schon ein Problem. Aber auch im Haushalt verwendet man für lange Leitungen mit 16A-Absicherung eine solche von 2,5mm². z.B. vom Sicherungskasten in den Wohnungen zu den Waschmaschinen in der Waschküche. Zumindest habe ich das so gemacht bei meinem Bau.

Du kannst ja mal die Spannungsverlust zwischen dem Schalter vorn und der Heckscheibe messen. Da wirst du draufkommen, dass da einiges auf der Strecke bleibt. Besonders bei unseren alten Mühlen mit ihren teilweise erlahmten und oxidierten Kontakten.

Zum Widerstand einer Leitung ist auch für Nichtfachleute soviel klar, dass das vom Material, von der Stärke der Leitung (Querschnitt) und deren Länge abhängt. Faustregel, je länger eine Leitung bei gleichem Querschnitt ist, desto höher der Widerstand. Je Dicker eine Leitung bei gleicher Länge, des kleiner der Widerstand, je besser das Material leitet, desto geringer ist bei gleicher Länge und Dicke(Querschnitt) der Widerstand. Z.B. hat eine Leitung aus Eisen (Stahl liegt noch schlechter) bei gleicher Länger und Stärke einen etwa fünfmal so hohen Widerstand wie die gleiche Leitung aus Kupfer.

Der beste elektrische Leiter ist Silber mit κ 62, gefolgt von Kupfer mit 56 (reines geglühtes Kupfer hat 58). Z.B. liegt, das für Leitungen für Lautsprecher in High-End Hifi-Anlagen etc angepriesene, Gold mit 45,2 deutlich hinten.

Nur setzt niemand in einem Auto Leitungen aus reinem Silber ein. Das kann niemand bezahlen und macht auch keinen Sinn. Schon der Rückleiter wird ja da großenteils eingespart und durch die Karosserie ersetzt. Das wäre auch mal intereessant zu untersuchen, denn so stark ist die auch nicht und zusätzlich wirkt der Stromfluß leicht korrosiv (Feuchtigkeit, unterschiedliche Legierungen).

Wolfgang
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Alt 19.07.2008, 13:11 #10
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Hallo!

Es geht darum, dass ich unter anderem bei mir im Kofferraum so ein Leuchtschild einbauen möchte. Dazu sollen noch 2 Kathoden eingebaut werden. Ich bin am überlegen, ob ich mir den Strom von der Kofferraumleuchte ab sappen kann oder aber ob ich mir den Saft irgendwoanders hole und das dann per Relais oder so steuere. Außerdem hätt mich das auch aus Prinzip schon mal interessiert...falls man später auch noch auf andere Ideen kommt. ;-)

Grüße, Georg

PS.: Was kann man denn jetzt sagen? Für welche Stromstärken braucht man welche Querschnitte ungefähr?




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Alt 19.07.2008, 20:46 #11
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Mahlzeit!
Für Stromstärken bis ca. 15A kannst Du problemlos eine Leitung mit 1,5mm² benutzen! Bis 20A reichen 2,5mm² aus!
Den von Wolfi angegebenen Wert von ca. 5A pro mm² kannst Du getrost vergessen! Bei recht dünnen Leitungen besteht so zwar keine Gefahr, bei sehr großem Leiterquerschnitt wird's aber gefährlich, da mit steigendem Querschnitt die Maximalbelastbarkeit pro mm² sinkt! Aber das sieht man ja auch bei den beiden von mir angegebenen Werten!
Schließlich wird beim Vergrößern des Querschnitts die Oberfläche nicht in gleichem Maße vergrößert, weshalb die Fähigkeit, Wärme abzuleiten nicht mehr ausreichend gegeben ist!
Einen Richtwert kann schonmal folgende Tabelle liefern: http://www.helukabel.de/pdf/german/t...ASTBARKEIT.pdf
Im Auto sollte man den Kabel allerdings tatsächlich etwas (nicht viel) weniger zumuten, da sie meist in Bündeln verlegt sind!

Man stelle sich jetzt mal vor, man würde ein Kabel nach der "Faustregel" 5A pro mm² belasten! Wenn man dann bspw. von einem 150mm²-Kabel ausgeht wären das 750 Ampere! Also in etwa das doppelte der Nennbelastung laut DIN VDE 0100!!! Ein Brand wäre also vorprogrammiert!
Deshalb sollte man mit sog. "Faustregeln" immer sehr vorsichtig umgehen!

MFG
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Alt 19.07.2008, 21:12 #12
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Nur mal so zur Anmerkung. Bei uns auf der Lok (BR 111) haben wir am Trafo Kabel von 75qm² und da fliessen dauerhaft 15-16KV durch. Mit einer hoechstlast von maximal 420A.
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Alt 19.07.2008, 21:22 #13
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Zitat von Crs
Nur mal so zur Anmerkung. Bei uns auf der Lok (BR 111) haben wir am Trafo Kabel von 75qm² und da fliessen dauerhaft 15-16KV durch. Mit einer hoechstlast von maximal 420A.

je höher die spannung ist je kleiner der querschnitt. Deshalb hat man bei den strommasten die so draußen rumstehen bis zu 750 000V anstehen. Wenn man das "nur" mit 10 000V machen würde dann müsste man einen viel viel größeren querschnitt nehmen. was mit mehrkosten verbunden wäre.

BadGolf hat recht.

kannst die kathoden ruhig mit an der lampe anschließen das hab ich bei mir auch.
nimm dafür keine stromdiebe zum abzwacken. da hast du zwar kontakt, aber nicht so guten und bei höherer belastung besteht brandgefahr


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