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| Golf Allgemein Allgemeine Themen des Golfs gehören in dieses Forum! |
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| Schwarzfahrer |
Hallo, was empfiehlt sich denn bei der Überarbeitung von Fahrwerksteilen als Oberflächenbeschichtung? (Aggregateträger/Hilfsrahmen, Hinterachskörper, Querlenker, Unterbodenstreben, Hydraulikrohrleitung sind gemeint) Die Bauteile würde ich entrosten lassen (Strahlen im Betrieb) - aber was dann? Zuerst dachte ich daran die Teile pulverbeschichten zu lassen. Ist das wirklich die beste Wahl? Oder besser mit 2K-EP grundieren und mit mattschwarzem Chasislack überlackieren lassen? Was empfiehlt sich für die Leitungen im Motorraum (Kurbelgehäuseentlüftung & Kühlwasser, beides Metallrohre)? Ich möchte anschließend die Bauteile "finalisieren" (Also neue Lager einziehen, neue Bremsrohre verlegen, Clipse für Seilzüge/Letungen etc. ersetzen - sodass ich die dann "nur" 1:1 umschraube. Nutzung ist ganzjährig. | |||
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| | #2 | ||
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| Frischling |
Hallo, ich habe gerade den Tausch des gesamten Fahrwerks mit fast allem fertig. Ich habe mich dabei sehr intensiv mit der Beschichtung beschäftigt und mit vielen Lackierern mit viel Erfahrung unterhalten. Ganz wichtig ist es, was dir auch bekannt ist, die Teile vollständig vom Rost zu entfernen und das geht eigentlich nur mit Sandstrahlen, da mit der Topfbürste den Rost nur in das Metall reinpoliert wird. Ich weiß nicht ob du den Dom auch bearbeiten möchtest, wenn nicht tut mir der kleine Seitensprung leid. Beim Dom hatte ich das Glück und sie waren noch ziemlich gut in Schuss und ich habe sie nur mit einem mobilen Sandstrahlgerät gestrahlt. Dann hat mir ein Lackierer den AZ-Primer von Mipa empfohlen, mit dem ich auch sehr gut zufrieden bin. Dann kam 2k-Chassislack, dann überall wo es erlaubt ist Dichtmittel und zum Schluss noch Wachs. Das Gleiche habe ich mit der Karosserie an den Haltern der Hinterachse gemacht. Die Querlenker musste ich leider ersetzen, da sie vom Rost nicht mehr zu retten waren, da habe ich mich aufgrund des Preises auch gegen die Aufbereitung eines Originales entschieden. Bei der Hinterachse habe ich mich für das Gleiche Prinzip entschieden. Da ist mir aber sehr schnell ein Problem aufgefallen und zwar war es am Dom super, dass der AZ Primer und der Chassislack streichbar ist und an der Hinterachse finde ich es sehr wichtig die Pistole zu verwenden. Diese hat sehr viele Hohlräume und "Winkel" die mit einem Pinsel nicht zu erreichen sind. Die Halter für die Hinterachse habe ich ebenfalls strahlen lassen. Da ich bei dem Sandstrahler auch einen Zylinderkopfdeckel hatte und den unbedingt Pulverbeschichten lassen wollte hat der Strahler einen Fehler zu meinem Vorteil gemacht. Er hat die beiden Halter ebenfalls Pulverbeschichten lassen. Ich persönlich finde das Ergebnis sehr viel besser. Die Teile sehen hochwertiger und robuster aus. Man muss dazu sagen, dass selber lackieren natürlich viel günstiger ist als die Teile Pulverbeschichten zu lassen. Ich glaube, dass die Hohlräume beim Pulverbeschichten besser geschützt werden, als beim Lackieren, da Farbläufer nicht möglich sind. Wenn ich das Ganze noch einmal machen würde, würde ich alle Teile Pulverbeschichten lassen. Eine weitere Idee ist mir nach dem Einbau gekommen, habe mich aber nicht weiter erkundigt. Ich könnte mir vorstellen, dass ein guter Karosseriebauer/Entlacker Zugriff auf eine KTL Bad hat und ein "Kleinteil" wie eine Hinterachse zum Beispiel bei einer ganzen Karosserie mit bearbeiten kann. Wie viel das kostet und ob das möglich ist, würde mich auch sehr interessieren. Wenn man nach dem KTL Bad irgendwie lackiert hält das für immer. Ein Lackierer hatte mir bezüglich Grundierung noch hinzugefügt, dass wenn man die Achse strahlen lässt, sie regelmäßig mit Wachs bearbeitet und allgemein pflegt, ist es egal, ob es spezielle Grundierung, 2K-EP, AZ Primer oder sonst was ist, hält sie nochmal 30 Jahre. Also vielleicht macht man sich als Liebhaber viel mehr Gedanken, als man sich eigentlich machen müsste. Ich habe die Hinterachse im ausgebauten Zustand mit Wachs getränkt . War beim Einbau zwar eine kleine Sauerei, aber im eingebauten Zustand kann man nicht so gut alles erreichen und sehen ob man alles gut erwischt hat.Wenn du noch Fragen hast, bezüglich ersetzen von Schrauben etc. kann ich gerne weiterhelfen. Liebe Grüße Jan | ||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Dominger für den nützlichen Beitrag: | GTFahrer (28.08.2023) |
| | #3 | |||
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| Forenabhängiger |
Ich habe bei meiner Restauration vorallem mit Chassilack gearbeitet, da dieser gerade im Fahrwerksbereich aufgrund der Steinschläge deutlich besser geeignet ist als eine harte Pulverbewchichtung. Ich habe selbst, da ich genug Wartezeit bei der Restauration hatte, noch zusätzlich Owatrol Öl in den Lack gegeben (Brantho Korrux) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu 90.MusicForLife für den nützlichen Beitrag: | GTFahrer (28.08.2023) |
| | #4 | |||
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| Schwarzfahrer |
Danke für die Meldungen. Bin noch immer etwas unschlüssig, was ich da machen soll. Grundsätzlich stehe ich einer klassischen Lackierung aber nicht ablehnend gegenüber. Mein Lackierer schlug vor mit einer 2K-EP Grundierung zu grundieren, danach einen 2K Chassislack aus dem LKF/NFZ-Bereich. | |||
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| | #5 | ||
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| Golfumbauinteressierter |
Von Owatrol würde ich abraten. Alle die großen Versprechen sind überwiegend Quatsch. Ich habe über 30 Jahre negative Erfahrungen mit dem Zeug. 2-K EP hat sich als solideste Grundierung herausgestellt, bei perfekt entrosteten Teilen. Ein ganz großer Vorteil bei EP, man kann mit Polyesterspachtel drauf gehen. Polyester auf Metall ist dagegen selten Langzeitbeständig. Früher oder später kommen Blasen hoch. Wenn man nicht strahlen kann und nur mit Drahtbürste entrostet, sind moderne 2in1 Lacke ("direkt auf Rost") erstaunlich gut. Gibt es oft bei Aldi und Lidl sehr günstig als "Metallschutzlack. Verwende ich gerne am Unterboden bei Gebrauchsfahrzeugen, wo es optisch nicht auf den letzten Schliff ankommt. Hält super das Zeug, riecht aber unangenehm und macht Kopfschmerzen. Nur mit echt guter Belüftung verwenden. | ||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Golferrari für den nützlichen Beitrag: | Matthias1987 (17.09.2023) |
| | #6 | ||
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| ¼-Meile-Fahrer |
Aufgrund der Erfahrungen mit Felgen würde ich mittlerweile immer zum Pulvern greifen bei Fahrwerksteilen. Dadurch wird einfach eins wesentlich widerstandsfähigere Oberfläche erzeugt. | ||
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| | #7 | |||
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| Schwarzfahrer |
Die Entscheidung wurde mir sowieso abgenommen. Hatte einen recht passablen Hilfsrahmen beschafft und zum Entlackungs-/Strahlbetrieb gebracht. Auftrag war den zu strahlen, mehr nicht. Naja, ging iwas schief in der Kommunikation intern. Man hat den gleich mit anderem Zeug zum Pulvern weitergegeben. Halb so wild, ich hoffe jetzt nur, dass das ordentlich gemacht wurde. Sonst habe ich in paar Jahren wieder das Thema an der Backe. Geändert von GTFahrer (18.09.2023 um 11:06 Uhr) | |||
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