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Alt 07.12.2019, 14:22 #1
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Standard Rennauspuff / Straight Pipe

Maaaaahlzeit Golfer


Also vorab, ich fahre bzw momentan fährt da garnix sondern schraube an meinem VR6 für die Rennstrecke.

Ich weiß VR6 und Rennstrecke ist nicht die beste Kombi aber ich liebe einfach diesen Sound und deshalb habe ich überlegt mir eine Straight Pipe zu organisieren oder selbst zu machen sprich -> VSD MSD ESD LEER oooder nur VSD und MSD leer machen. Wie gesagt alles nur für Rennstrecke, nichts für die Straße!

Jetzt meine Frage. Vr6 -> Saugmotor -> Staudruck/Gegendruck ?

Wie verhält der 2.8er sich mit einem (fast) durchgehenden Rohr? Läuft er noch oder geht er quasi auf 60 ps runter und läuft absolut schlecht? Kat und Krümmer sind orignal noch. Also könnte man solch eine Anlage fahren oder fährt hier sogar sowas in der Art?


GRÜßE !


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Alt 07.12.2019, 19:20 #2
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Staudruck? Wen du keinen 2 Takter fährst ist das eine nicht mehr wegzubringende Urban Legend! Im Gegenteil: Umso schneller die Abgase drausen sind umso besser kann man den Brennraum wieder füllen. Aber mit Serienkat und Serienkrümmer bringt dir das ganze garnix aus Krach der auch auf einer Rennstrecke nicht zulässig ist.

Es ist ein absoluter IRRGLAUBE das man auf dem Track machen kann was man will. Wen du Amateurrennen fahren willst gibts eine Technische Abnahme. Und wen das Ding da zu laut ist fliegst du a) aus der Wertung und b) wird deine Nennung im nächsten Jahr eben zurück zu Lück geschickt. Wen du meinst auf der Nordschleifen oder sonstige Rennstrecken an Touristenfahrten heizen zu können sei dir da auch gesagt: Auch die können und WERDEN dir einen Platzverweis bis hin zu Hausverbot auf Lebenszeit verpassen.

JEDE Rennveranstaltung MUSS genemigt sein. Und wens eben dem grünen Karlheinz eben zu laut ist und der solange Theater machter bis man solche Veranstaltungen genauer unter die Lupe nimmt bist fällig und tust alles damit andere solche Veranstaltungen nichtmehr fahren drüfen. Selbst bei Rallyeserien wie in Daun gelten sehr strenge Geräuschrichtlinien die auch ÜBERWACHT werden UND geahndet.

Von daher: Scheissidee die nix ausser Ärger bringt!
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DaTheo (07.12.2019)
Alt 07.12.2019, 20:42 #3
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genauso ist es, ein Viertakter hat nichts von Staudruck, im Gegenteil, je geringer der Druck im Abgassystem desto größer ist der Druckunterschied zwischen Brennraum und Abgassystem, ergo bessere Leerung des Brennraums. Es gibt nur eine Sache woher diese Legende kommt: wenn man übertreibt mit größeren Ventilen und mit dem Weiten der Auslasskanäle kann der große Strömungsdurchmesser dafür sorgen, dass die Strömung zu langsam wird und die Dynamik des Ladungswechsels abnimmt.
Aber in die Richtung willst du ja eh nix ändern.

Über Regeln auf der Strecke weiß ich nichts. Da kann ich nichts zu sagen
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Alt 08.12.2019, 01:13 #4
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Ok danke schonmal, war ja auch nur ein kurzer Gedanke und kein fester Plan aber werde es dann denke mal lassen!

Aber nochmal kurz zum Thema zurück: das Wort was ich eben gesucht habe war Abgasrückstau. Und bei dem Thema kenne ich mich null aus. Manche sagen wenn man ohne Kat (würde ich nie machen) oder quasi "straight pipe" fährt hätte der Sauger fehlenden Abgasrückstau ?! und somit weniger Leistung. Bei Turbomotoren wäre das genau anders da wäre ein gerades Rohr sogar effektiver..

Aber da ich es ja eh sein lassen werde ist es ja auch nicht so wichtig
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Alt 08.12.2019, 02:29 #5
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Abgasrückstau = Abgasgegendruck
desto weniger Abgasgegendruck desto besser. Gilt bei Viertaktern bei Saugern und Turbo.
Wer auch immer das gesagt hast was du da mit dem KAT gehört hast, aber das ist Unsinn.
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Alt 08.12.2019, 10:19 #6
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Zitat:
Zitat von RacinggVR Beitrag anzeigen
Manche sagen wenn man ohne Kat (würde ich nie machen) oder quasi "straight pipe" fährt hätte der Sauger fehlenden Abgasrückstau ?! und somit weniger Leistung.
"Manche"....ja manche bei Facaebook.

Kleiner Tip: Ein Fächerkrümmer arbeitet nach dem Venturi Effekt. Durch die gleichen Längen werden die Abgase von 2 Zylindern so über die 2 anderen Rohren geführt das es in den beiden leeren Rohren einen Unterdruck gibt. Dieser Unterdruck führt dazu das beim nächsten mal Ventile öffnen eben das Luft/Benzingemisch schon in die Brennkammer gesaugt wird. Somit wird eine bessere Füllung erreicht. Wen du nun aber "Staudruck" im Auspuffbereich hast wird das ganze immer schlimmer.

Umso besser und Grossvolumiger dieser Effekt ist das der Auspuff schon an den Brennräumen saugt umso mehr "Leistungssteigerung" ist erreichbar. Und das Prinzip des saugens hat nicht nur mit Dämpfern zu tun sondern auch sehr viel mit dem Weg. Schau dir doch nur mal krasse G60 Umbauten an. Hier hat der Ansaugtrackt nachezu keine rechten Winkel. Wegen genau dieser Geschichte.

Strömungsoptimierung ist ne Doktorarbeit.


Zitat:
Bei Turbomotoren wäre das genau anders da wäre ein gerades Rohr sogar effektiver..
Kann man so nicht sagen. Ein Antilag System erreicht das selbe. Aber in der Tat bei Turbomotoren siehts dank der Luftpumpe im Auspuff anders aus.

Fakt ist: Lass den Quatsch bleiben. Wen du das auch nur ansatzweise Ernst nimmst suchst dir einen Auspuffbauer der dir eine Massgeschneiderte Anlage baut die auf Sound und Leistung getrimmt ist. 200 Zellen KAT rein und einen GESCHEITEN Fächer (und keinen TA Bullshit!). Klasse Sound, maximale Leistung und Zugelassen auch bei Rennveranstaltungen.

€dit
Mal zur Aufklährung...Ich fahre (classische) GPL Bergrennen und Rallyes. Entweder hat dein Auto eine Strassenzulassung und alles ist eingetragen, oder dein Wagen hat einen Wagenpass und keine Zulassung im Strassenverkehr. Für einen Wagenpass gibts auch einen "Renntüv". Und der is NOCH schlimmer als der Strassentüv. Wen du kein Gruppe H Auto aufbaust (H wie Hemmungslos, und selbst da gbts Regeln!) solltest du dir DRINGEND mal das DMSB Regelwerk durchlesen und dich auch daran zu halten. Es ist ein absoluter Irrglaube das man im Rennsport "alles" machen kann. Es gibt genügend und noch mehr Regelwerk im Motorsport als im Strassenverkehr.

Geändert von onkel-howdy (08.12.2019 um 10:23 Uhr)
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Alt 09.12.2019, 06:35 #7
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weiteres solltest du beachten, dass leere Dämpfer sicher nicht so gut für den Abgasstrom sind, wie Ersatzrohre, die zu keinen Gasverwirbelungen führen...

Schon alleine für das eigene Wohlbefinden würde ich mind. 1 großen Endschalldämpfer fahren..
dieser kann ja nach dem Absorptionsprinzip aufgebaut sein und ist somit auch rückstaufrei...
wenn dann noch ein VSD zum Einsatz kommt (mit gleichem Schalldämpfer-Aufbau) ist das ganze weitaus angenehmer zu fahren und ist trotzdem strömungsoptimiert für deine Vorhaben

Hier würde ich aber ev. zu einer Eigenbau-Anlage greifen mit Schalldämpfern von Simons, Arlows oder ähnlichen Herstellern...

Lg


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