Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 28.07.2014, 12:07 #1
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alles_Blech alles_Blech ist offline
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Idee Hohlraumversiegelung komplett, was muss beachtet werden? Versteckte Hohlräume?

Hallo liebe Gemeinde,

ich habe mir einen Golf 3 mit 40.000 originalen Kilometern zugelegt. Der Wagen ist meiner Meinung nach absolut rostfrei, bis auf einen 20 Cent größen Rostfleck im Steinschlagbereich am Kotflügel links. [ Unterboden, Türunterkanten etc. rostfrei]
Nun ich habe als aller erstes die Innenkotflügel vorne rausgenommen und den Dreck der letzten 20 Jahre hinter den Kotflügeln weggenommen/ausgewaschen.
So und nun möchte ich gerne den ganzen Wagen von oben bis unten konservieren.
Gibt es einen Versiegelungsplan oder so ? Ich meine so etwas mal gelesen zu haben in der Oldtimer Markt etc..
Weil ich bin mir sicher es gibt irgendwo versteckte Hohlräume die man so nicht sieht oder kennt.
Und wie soll ich die Tür konservieren? Denn wenn ich die Tür "vollpumpe" mit Mike Sanders Fett sind doch die Ablauflöcher zu?

Am besten Ihr schreibt mal eure Erfahrungen Tipps und Kniffe hier drunter wie ich es am besten angehen kann, weil ich habe damit noch null Erfahrung.

Danke und lieben Gruß
Patrick


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Alt 28.07.2014, 15:25 #2
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Hallo alles_Blech,
Glückwunsch zu deinem "neuen" Golf! Rostschutz- bzw. Konservierungskonzepte gibt es wie Sand am Meer.
Schau doch mal hier:
Der Rostschutztest | www.oldtimer-markt.de
und hier:
Korrosionsschutz-Depot: Fachhandel fr Rostschutz und Fahrzeugrestaurierung
Gruß
Pjotr56
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alles_Blech (29.07.2014)
Alt 28.07.2014, 15:38 #3
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Eigentlich ist der Golf hohlraumversiegelt. Dazu wurde ein Wachs verwendet, mit dem die Hohlräume bei heißer Kariosse geflutet wurden. Es ist nur so, dass wenn da bestimmte Deppen den Falz am Kotflügel für andere als den Wagenheber im Kofferraum verwenden, der sich umlegt und innen das reißt.

Du solltest bei allen Arbeiten in der Sache das ganze möglichst warm verarbeiten. Und am besten nimmst du Material, das auch schon ab Werk verwendet wurde. Das dürfte sich am wenigsten mit dem bereits eingesetzten Material beißen und so der Korrossion Vorschub leisten. Das ist nämlich das große Risiko dabei.

Und mal ehrlich, was dir Leute sagen, die einen Mercedes aus 1968-1971 schützen, das sollte dir egal sein. Da sind nämlich die Hohlräume innen nur vom Farbnebel der Grundierung etc geschützt.

Ich hatte mal den C-Kadett meiner Schwester die Tür offen, das Auto war damals gerade 8 Wochen alt. Da war innen in der Tür und der Seitenverkleidung das blanke Blech, nur von Farbnebel geschützt, aber schon verrostet. Das Auto wurde 2 Jahre später verkauft. Ich möchte nciht wissen, wie es da drin aussah.

Oder mein Golf Bj Juni 1976, eine Rostbeule ohne Ende, trotz einer nach 200km durchgeführten Hohlraumversiegelung. Der musste 1982 verschrottet werden.

Geändert von wolfi71 (28.07.2014 um 16:12 Uhr)
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alles_Blech (29.07.2014)
Alt 29.07.2014, 10:31 #4
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Okay, danke für die Antworten habe mich jetzt mal ein wenig darüber informiert. Bei den meisten Fetten muss eine Sprühpistole vorhanden sein wenn ich mich nicht verlesen habe.
[ Mike Sanders ]
Ich habe aber weder einen Kompressor, eine dafür vorgesehene Düse etc. Sollte ich dann z.B auf Produkte aus Sprühdosen zurückgreifen? Natürlich vorher alles sauber abkleben, dass kein Fett auf den Lack kommen könnte/kann.

Sorry für diese "dummen Fragen" , aber ich werde hier erschlagen an Auswahl und weiß nicht was das beste Preis/Leistungverhältnis für einen ist, der keine Sonde/Düse zu Verfügung hat...

Hauptsächlich möchte ich folgende Teile konservieren:

-Schweller
-Türen
-Heckklappe
-Kotflügel
-Unterboden

Möchte auch keinen Dienstleister haben, der alles für mich macht.
Grob wollte ich maximal 300-400 Euro ausgeben.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß
Patrick
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Alt 29.07.2014, 10:43 #5
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Für 400,- bekommst doch schon ne prof. Versiegelung oder? Für das Budget kannst du dir auch bald nen kleinen Kompressor und ne Pistole samt Fett holen. Kompressor braucht man eh immer . Die Fußräume solltest du auch noch wachsen und hinter den Rückleuchten rein in die Radläufe. Auch die Längsträger im Motorraum würde ich gleich mitmachen. Die Frage ist halt, ob das Zeug aus der Sprühdose die Haltbarkeit hat wie das normal verarbeitete, ich kann es mir nicht vorstellen. Vor allem bei dem Preis für die Dosen würde das auch recht teuer werden. Erkundige dich doch mal ob es bei euch in der Nähe eine Mietwerkstatt gibt wo du es machen kannst, dann brauchst du keinen Kompressor kaufen.

Gruß
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alles_Blech (29.07.2014)
Alt 29.07.2014, 10:50 #6
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Ja, die 400 Euro sind das absolut maximale. Als Student möchte man dann doch gerne unter 400 Euro bleiben und deshalb wollt ich das gerne selber machen.
Ich bezweifle nämlich auch, dass das Zeug aus der Sprühdose wirklich so gut ist...
Wenn ich mir das Fett, sagen wir mal von Mike Sanders, kaufen würde und auch noch einen Heißluftfön und erwärme damit die Schweller und streiche dann das Fett rein, habe ich nicht wirklich was davon oder? Weil es würde ja theoretisch das Fett nur am Boden des Schwellers "umherlaufen" und nicht den gesamten Schweller bedecken. Oder wie macht Ihr das so die keinen Kompressor haben?

LG
Patrick
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Alt 29.07.2014, 11:32 #7
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ohne kompressor und passender pistole mit heisem fett aber auch diversen wachsen keine chance das richtig gut hinzubekommen, wie willst du denn in die weiter hinten gelegegenen hohlräume
da gibt es düsen mit 3 m länge, um den kompletten schweller einzunebeln, dann past das

für 400 euro würde ich mir eine gute landwerkstatt suchen, für den preis machen die einiges
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alles_Blech (29.07.2014)
Alt 29.07.2014, 12:51 #8
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Nimm Timemax, die Produkte müssen vorher nicht erwärmt werden.
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