Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 17.05.2013, 18:01 #1
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Standard Rostbehandlung Schwellerfalz, kleinere Stellen

Hallo zusammen,

ich möchte mich mit dem Rost am Golf auseinandersetzen. Viel sichtbaren Rost hat mein 96er Europe nicht, aber es muss was getan werden. Es sind meine ersten Schritte im Bereich Rostbehandlung.

Roststellen nach Priorität:
1. Schweller UBS beschädigt (falsch angehoben ) [Bild 1 Ansicht von unten]
2. Ecke Hintertür Fahrerseite [Bild 2]
3. kleinere Rostblasen/Steinschläge und oberflächlicher Streifschaden am Radlauf hinten [Bild 3 und 4]


Ursache bei allen Stellen ist der Vorbesitzer bzw. dessen Werkstätten.

Werkzeug:
- Hebebühne
- Brantho Korrux, Owatrol (Verträglichkeit geprüft)
- Pinsel, Rolle, Isopropanol, CSD-Scheiben

Problem ist ich hab keine Erfahrung mit Karosseriearbeiten. Es geht mir mehr um Rostschutz als um Optik. Für die grau markierten Roststellen habe ich noch kein passendes Werkzeug.

Mein Plan für den Schweller:
- schauen wie weit der Unterbodenschutz abgelöst oder unterrostet ist
- UBS auf ganzer Länge in Streifenform abtragen
- Rost grob abtragen
- auf Oberflächtenrost Owatrol entsprechend Anleitung auftragen
- auf Streifen Korrux 2fach auftragen

Hat jemand dazu Anregungen und Erfahrung?
Meiner Meinung nach ist der Schweller nur äußerlich rostig weil der USB abplatzt, und ich hoffe um einen klassischen Lackaufbau herumzukommen. Außerdem erhoffe ich mir von hellem Korrox eine gute Kontrollmöglichkeit.

Für die grau markierten Roststellen würde ich mich auch über Materialvorschläge freuen. Reinigen, entfetten, Unilack auftragen bekomme ich noch hin. Aber welche Schleifmittel ich zum planen des Unilacks und um später den Klarlack zu bearbeiten bräuchte weiß ich nicht. Eine Poliermaschine habe ich nicht zur Verfügung. Und eine n Profi das machen zu lassen wäre nicht ökonomisch.


Gruß,
daniela
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Alt 17.05.2013, 21:05 #2
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Hallo!

Nach meiner Erfahrung muss vor einem Neuaufbau des Lackes der Rost vollständig entfernt werden, wenn er nicht wiederkommen soll. Ein bisschen mit der Drahtbürste bearbeiten reicht nicht aus.

Früher habe ich das immer per Sandstahlen gemacht; damit funktioniert es. Die Arbeit ist aber recht aufwändig und unangenehm. Mit einem Winkelschleifer kann man den Rost auch bearbeiten. Man muss dann aber so tief schleifen, dass auch die letzte Rostpore weg ist. Das ist bei dünnem Karosserieblech nicht ganz einfach.

Um mich vor einem derartigen Riesenaufwand herumzudrücken, mache ich es in den letzten Jahren immer so, dass ich z.b. mit einem Schraubendreher den groben Rost entferne und dann die ganze Problemstelle einfette, und zwar mit grauem MoS2-Fett. Das sieht im Außenbereich zwar nicht schön aus, bremst oder verhindert aber das Weiterrosten. Und zwar über Jahre.

Bei Kratzern wie auf Deinem Bild des hinteren Radlaufes ist, wo noch kein Rost ist, ist das alles weniger problematisch. Hier reicht es, die Schadstelle mit Schleifpapier so lange auszuschleifen, bis man die Kratzer mit dem Finger beim Drüber-Fühlen nicht mehr wahrnimmt. Und dann den Lack mit Grundierung, wenn bis auf Blech durchgeschliffen wurde, oder sonst mit Füller und Lack neu aufzubauen.

Merke: Jede Unebenheit, die man vor dem endgültigen Lackauftrag fühlen kann, die kann man hinterher auch sehen.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 17.05.2013, 22:30 #3
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Danke für die Tipps!

Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Um mich vor einem derartigen Riesenaufwand herumzudrücken, mache ich es in den letzten Jahren immer so, dass ich z.b. mit einem Schraubendreher den groben Rost entferne und dann die ganze Problemstelle einfette, und zwar mit grauem MoS2-Fett. Das sieht im Außenbereich zwar nicht schön aus, bremst oder verhindert aber das Weiterrosten. Und zwar über Jahre.
Wenn ich richtig liege, geht es mir um sowas in der Art. Pragmatischen Rostschutz. Meine Intuition sagt mir aber irgendwie, dass Fett dort nicht hält und ich es auch garnicht gescheit unter den angelösten UBS bekomme. Für Hohlräume ist es sicherlich super.

Kann jemand sagen ob und wie lang Owatrol + Branthux an so einer Stelle hält? Ist ja von der Wirkweise her wie das Fett, nur halt mit Branthux als Steinschlagschutz drauf. Zur Not spiel ich das Versuchskaninchen.

Was Du über die sichtbaren Lackflächen schreibst macht wirklich keine Lust drauf die zu bearbeiten. Dafür geht man dann vielleicht doch besser zum Profi. Aber Steinschläge und die Rostblase würd ich gern selber machen, deshalb interessiert mich das mit den Schleifmitteln.


Gruß,
daniela
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Alt 17.05.2013, 22:45 #4
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Ist der Rostbefall bei dem mittleren Bild an der B-Säule?

Da hatte ich bei meinem AEE auch Rostbefall.

Ich ging bei mir folgendermaßen vor.

Den gröbsten Rost entfernen mit 180er und 120er Schleifpapier.
Stelle säubern mit Bremsenreiniger, dann kam für 24 Stunden ein Rostumwandler drauf.
Nach 12 Stunden feuchtete ich den Rostumwandler nochmals an und nach 24 Stunden rieb ich ihn mit Wasser ab.
Danach kam die erste Schicht Zinkstaubspray drauf. Diese Schicht lies ich eine Stunde trocknen und danach kam die Grundierung drauf.
Die Grundierung lies ich ca. 12 Stunden trocknen und dann kam der Lack drauf.

Fertig.


Bilder dazu sind in meinem Showroom.
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Alt 17.05.2013, 23:24 #5
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Danke für den Tip!

Zitat:
Zitat von Wolf247 Beitrag anzeigen
Ist der Rostbefall bei dem mittleren Bild an der B-Säule?
Genau, der ist fahrerseitig an der hinteren Tür.

Zitat:
Zitat von Wolf247 Beitrag anzeigen
Bilder dazu sind in meinem Showroom.
Ich hab mir das durchgelesen, schöne Arbeit. Hoffentlich hälts ne Weile! Mal schauen wie es geschliffen dann aussieht. Aber wie bist Du an der hinteren Tür gescheit zum Schleifen rangekommen? Oder hast Du die dazu rausgenommen?


Gruß,
daniela
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Wolf247 (17.05.2013)
Alt 17.05.2013, 23:27 #6
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Zitat:
Zitat von cosmopol_b Beitrag anzeigen
Genau, der ist fahrerseitig an der hinteren Tür.
Eine sehr bescheidenen Stelle.

Zitat:
Zitat von cosmopol_b Beitrag anzeigen
Aber wie bist Du an der hinteren Tür gescheit zum Schleifen rangekommen? Oder hast Du die dazu rausgenommen?
Die Stelle hatte ich schon einmal behandelt. Aber ich hab das ganze einfach nochmal runtergeschliffen. Es geht einfacher wenn man die Tür dazu öffnet. Dann kommt man auch in die Ecke darunter und um die Kante drumherum.
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Alt 17.05.2013, 23:42 #7
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Zitat:
Zitat von Wolf247 Beitrag anzeigen
Es geht einfacher wenn man die Tür dazu öffnet. Dann kommt man auch in die Ecke darunter und um die Kante drumherum.
Ok dann mach ich das so, wenn ich noch bis nächste Woche dazu komme mir das Zeug zu besorgen. Also Flashrot, Zink, Grundierung und Schleifpapier.

Die Aktion startet nächstes Wochenende. Hab 2 Tage dafür, mal gucken ob ich neben den Schwellerkanten die oben grau markierten Roststellen noch angehen kann.


Gruß,
daniela
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Alt 18.05.2013, 01:04 #8
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Zwei Tage ist ein wenig eng. Ich hab dafür 3 Tage gebraucht. Das Fertan bzw. der Rostumwandler musste bei mir mind. 24 Stunden wirken.

Schleifpapier brauchst du 120er, 180er und 400er Körnung.

Guck bitte das du Flashrot von Multona kriegt, das hat am wenigstens Farbabweichung zu unserem Lack.
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Alt 18.05.2013, 08:11 #9
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Vielen Dank für die Tipps Marius!

Zitat:
Zitat von Wolf247 Beitrag anzeigen
Zwei Tage ist ein wenig eng. Ich hab dafür 3 Tage gebraucht. Das Fertan bzw. der Rostumwandler musste bei mir mind. 24 Stunden wirken.
Allright, dann wird bei der Wochenendaktion nur der Schweller und evtl. noch Steinschläge gemacht. Für die anderen Arbeiten brauch ich ja nicht zwingend ne Bühne sondern nur irgendeine Halle. Also mache ich Tür und Radlauf später im Sommer.

Auf die Stellen würd ich bis dahin Owatrol draufmachen, ähnlich Manfreds Fett, wenn da nichts dagegen spricht. Ist es dazu ratsam, die Rostblase an der einen Tür (auf Bild 4) dafür zu öffnen?


Gruß,
daniela
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Alt 18.05.2013, 09:00 #10
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Schau mal hier rein das wird da gut beschrieben und ist auch gleich ein Fachhandel.

>>>KLICK<<<

das werd ich meine Sachen auch bestellen.




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Alt 18.05.2013, 09:31 #11
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Hi Dieter, genau von da hab ich meine Verarbeitungshinweise für das Öl und den Chassislack. Trotzdem hab ich weder dort, noch mit Suchmaschine jemanden gefunden, der genau das Gleiche vorhat wie ich. Außer einen Caddy, wo der komplette Unterboden so gemacht wurde


Gruß,
daniela
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Alt 18.05.2013, 09:40 #12
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Frag mal Amazing, der hatte seine Sachen auch dort gekauft.
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Alt 18.05.2013, 10:24 #13
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Das ist der der im Motorraum Staub wischt und Wassertropfen-Fotographie als zweites Standbein betreibt, oder? Der hat bestimmt genug zu tun.

Aber Du hast Recht, er hat mit Brantho Teile im Motorraum gemacht, vorher allerdings komplett entrostet und mit Zinkspray grundiert. Owatrol hat er, wie ich das lese, bei seinem Unterboden zugunsten Sanders-Fett wegfallen lassen. Empfohlen hat ers aber durchaus in Zusammenhang mit Brantho.

Wie beim Korrosionsschutz-Depot beschrieben, also: Komplett Owatrol auf den Unterboden, dann 2 Schichten Brantho, ohne den UBS abzutragen und ohne komplettes Entrosten, hab ich bisher bei niemandem im Forum gefunden.


Gruß,
daniela
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Alt 18.05.2013, 14:38 #14
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Hey,

also ich habe es bei meinem Golf so gemacht (Schwellerfalz, Radläufe): Sanders Fett im Backofen auf 100°C erhitzt, dann mit einem Pinsel auf o.g. Stellen geschmiert. Die Schwellerfalz habe ich dann manuell nochmal mit Sanders Fett eingeschmiert. Da Zeug ist so zäh, das geht nicht mal mit 'nem Kärcher ab. Und für Stellen im Motorraum ist es wahrscheinlich perfekt: Dort wird es gut warm, und das Fett kann überall hin kriechen. Zuvor hatte ich Versuche mit Fluid Film unternommen, das geht aber zu leicht ab.
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Alt 27.05.2013, 13:38 #15
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Standard Nicht schön...

Hallo zusammen,

2 Tagen waren wirklich zu wenig ohne Sonne und bei niedrigen Temparaturen.

Gemacht habe ich:
1. Rostecke an Tür behandelt
2. Schwellerkanten abgeschliffen und mit Korrux gepinselt
3. mich um die Kotflügel gekümmert (s.u.)


Türecke war einfach. Rostblasen aufgeschliffen, sodass überall Owatrol ran kann. Das was bisher damit behandelt war, rostet auch seit Monaten nicht mehr weiter. Kann dann irgendwann lackiert werden:


Bei den Schwellern ergab sich an (durch Werkstätten) angeschlagenen Stellen oft folgendes Bild am UBS:


Der Schutz ist also unten abgeplatzt, der Rost zieht sich dann unterm UBS hoch.
Abschleifen ist mit CSD übrigens nicht möglich, da zu viele Konturen in der Kante drin sind. Ging nur mit Zopfbürste, was aber für nen klassischen Lackaufbau nicht empfohlen wird, da Rostpartikel einbrennen können.

Fertig siehts so aus:

Ich erhoffe mir, so schnell sehen zu können, ob da was nachrostet.

Die Kotflügel waren ein Graus! Dort gibt es mehrere Probleme:
1. Steinschläge --> Unterrostung
2. Schmutzfänger scheuern --> Unterrostung (siehe Bild im Anhang, rote Markierungen)
3. Spannungsrisse im UBS --> Unterrostung

Der Rost ist da bei mir zwar noch oberflächlicher als an den Schwellerkanten, aber die Stelle am Übergang zum Schweller scheint beim Golf wirklich sehr problematisch zu sein. Und schwer zu behandeln, da man außen, innen und vor allem an den Kanten einen adäquaten Schutz aufbringen muss.

Ich hab dann:
- außen Lack, Rost und UBS abgetragen, Korrux aufgebracht
- innen UBS abgetragen und mit Owatrol versiegelt

Wer Lack und UBS an diesen Stellen neu aufbauen will, müsste die Kotflügel abnehmen. An den Zwischenraum zwischen Scheller und Kotflügel kommt man sonst nicht ran. Am Beifahrer-Kotflügel war nichts.


Hier sieht man an den hügeligen Stellen sehr schön, wie weit der Rost gekrochen ist. Vorher hat man außen garnichts gesehen. Fies!

Irgendwie schon deprimierend, wenns von außen erstmal gut aussieht aber drunter dann Rost zum Vorschein kommt. Und jetzt hab ich ne hellgraue Fläche am roten Auto, wunderschön Was noch ansteht ist die zweite Schicht Korrux, sonst ist der Steinschlagschutz nicht gegeben. Hab mich während der Arbeiten echt gefragt ob ich ihn nicht besser verkaufen und nen rostfreien Golfi suchen sollte. Wahrscheinlich gibts sowas aber garnicht. Und da nichts durchrostet ist, sollte ich mich wohl auch nicht beschweren. Mir ging jedoch vieles durch den Kopf dabei, vielleicht kennt ihr das ja.


Gruß,
daniela
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Alt 27.05.2013, 17:43 #16
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Zitat:
Zitat von cosmopol_b Beitrag anzeigen
Irgendwie schon deprimierend, wenns von außen erstmal gut aussieht aber drunter dann Rost zum Vorschein kommt.
Das ist normal.
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Alt 28.05.2013, 15:13 #17
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Ja das ist leider normal, an der Tür ists ja auch nicht besser.
Die geht übrigens in Minuten raus, Türfeststeller abschrauben, Madenschrauben aus den Schanieren drehen und Kabelverbindung losdrehen, rausheben, fertig.

Hab die Stelle auch gerad sandgestrahlt und grundiert. Dann kamen nur noch Regentage oder ich hatt keine Zeit.
Für die glatte Oberfläche hilft wohl nur Spachtel, hab schon Grundierfüller von KSD probiert, aber ist zu grobporig.

Bei KSD (Link) gibts auch farbigen Brantho Lack, dann ists wenigstens schonmal grob die Farbe und beißt nich ganz so.
Owatrol schmier ich auf so Stellen wie verrostete Servoleitung, oder solche Karo-Stellen bis mal Zeit ist dranzugehen. Überlackiert hab ich noch nie.
Aber von Presto gibts ja auch so´n BOB 2 Phasen Grundierzeug, das erste ist von der Konsistenz auch eher wie nen Kleber der den Rost nur versiegelt.
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Alt 29.05.2013, 08:49 #18
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Das mit dem farbigen Brantho wäre eine gute Idee, zumal man bei Zweitfarbe rot dann Durchschläge gut erkennen würde, weil das grau wieder durchkommt.

Wenn Du deine Tür gespachtelt hast, kannst Du ja vielleicht Bilder einstellen, würde mich schon interessieren wie das so ausschaut.

Über den optischen Makel bin ich mittlerweile hinweg Rostschutz geht vor; und falls ich Zeit und Geld dafür aufbringen möchte kommt halt nen gescheiter Lackaufbau dran. In 3 Monaten werd ich mal schreiben wie es mit dem Weiterrrosten aussieht.


Der Tipp mit der Tür ist mir neu, ich glaub auch da gibts verschiedene Versionen der Scharniere. Ich schau mir das bei Gelegenheit mal genauer an. Weiß jemand mehr darüber?


Gruß,
daniela
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Alt 29.05.2013, 09:27 #19
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Hallo!

Zitat:
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Der Tipp mit der Tür ist mir neu, ich glaub auch da gibts verschiedene Versionen der Scharniere. Ich schau mir das bei Gelegenheit mal genauer an. Weiß jemand mehr darüber?
Ja, richtig, es gibt zwei unterschiedliche Ausführungen der Türscharniere, und zwar abhängig davon, wann und in welchem Werk das Auto gebaut worden ist.

Version 1 hat keine Madenschraube, nach deren Lösen man die Tür aushängen kann. Hier müssen zum Ausbau von Türen die Scharniere abgeschraubt werden. Bei Version 2 ist es wegend er Madenschraube einfacher. Hier muss auch nach dem Wiedereinhängen der Tür nichts eingestellt werden.

Ein Foto der Ausführung "mit Madenschrauben".

Nach Herausdrehen der Madenschrauben und Lösen des Türstoppers und Abzeihen der elektrischen Steckverbindung (wenn vorhanden) kann die Tür nach oben ausgehängt werden. Zum Schutz des Lackes sollte gefährdete Bereiche abgeklebt werden.

Freundliche Grüße
Teletubby



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