Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 15.06.2009, 00:26 #1
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Standard Getriebeölwechsel bei Automatik

Guten Morgen


Wollte mal fragen, ob es ein großer Akt ist beim Automatik das GEtriebeöl zu wechseln?

Die Gänge schalten unsauber, wenn er kalt ist. Einfach nervig.

Naja, wir dachten eigentlich, dass wir das mal selber übernehmen könnten und hoffen, dass es damit behoben ist. Jetzt sagte mir der Werkstatt Fuzzi dass es wohl beim Automatik nicht so einfach wäre, man spezielles Werkzeug braucht und für einen Laien nicht machbar wäre.

Ist das der Fall, oder können wir das schon machen?


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Alt 15.06.2009, 06:14 #2
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da hat er recht, musst du bei vw machen lassen.
es kommt ne grundölmenge rein, dann muss der tester dran und bei ner bestimmten öltemp. wird dann mit einer speziellen methode gemessen (die mir leider nicht mehr einfällt, is zulang her ). golf 3 hat ja kein getriebeölmesstab.
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Alt 15.06.2009, 09:16 #3
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Warum sollten wir etwas messen,w enn ich das komplette Getriebeölwechseln möchte?
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Alt 15.06.2009, 09:50 #4
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Also wenn der Automatik bei kaltem Getriebe schlecht schaltet, dann solltest du einen Trick anwenden. Einfach bei eingelegtem Fahrbereich und getretener Bremse etwas Gas geben (5-10s). Dann heizt sich das Öl im Wandler schnell auf. Das habe ich auch immer gemacht, als ich noch Automatik fuhr. Optimal schaltet das Getriebe so zwischen 60 und 90°.

Der Ölwechsel ist normalerweise alle 45000km fällig (45, 90, 135, 180.000) und wird von auf Automatik spezialisierten Werkstätten oder vom VW-Händler angeboten. Die Spezialwerkstätten nehmen ungefähr die Hälfte des Geldes vom VW-Händler. Da wird auch ein Filter getauscht. Preis beim VW-Händler um die 200€.

Es wird nicht das komplette Öl gewechselt. Nur ungefähr die Hälfte kommt raus und wieder neu rein. Ein kompletter Wechsel ist nur bei einer Instandsetzung (Bremsbänder, Planetensätze) nötig. Das ist aber nichts für Heimwerker.

Wolfgang
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Alt 15.06.2009, 10:42 #5
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Zitat:
Zitat von VW-Schnecke
Warum sollten wir etwas messen,w enn ich das komplette Getriebeölwechseln möchte?
Naja, messen musst du den korrekten Füllstand nach dem Wechsel. Das wird halt ohne Messstab etwas schwerer .
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Alt 15.06.2009, 10:48 #6
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Übrigens ist die Automatik kein Handschaltgetreibe, das einfach automatisch geschaltet wird. Das sind Wandler und Planetensätze deren Zusammenwirken von einer Elektronik mit diversen Ventilen und Kolben gesteuert wird. Diese betätigen Bremsbänder, die die entsprechenden Teile im Getriebe blockieren und damit die Gänge schalten. DAs ganze Ding ist weitaus schwerer wie ein Schaltgetriebe. Du kannst gleich mal mit 25Kg Zuschlag rechnen.

Wolfgang
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Alt 22.03.2011, 19:44 #7
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Also mein Automatikgolf hat ein Messstab zum ablesen des Getriebeölstandes
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Alt 02.07.2011, 21:35 #8
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Zitat:
Zitat von Hektor Beitrag anzeigen
Also mein Automatikgolf hat ein Messstab zum ablesen des Getriebeölstandes
Ja, mein Golf III Automatik hat den auch. Wieviel darf da eigentlich rein? Ich kenne es von meinem MX-5 Automatik und da wird gesagt das Öl muß bis zu einer bestimmten Kerbe aufgefüllt werden. Ist zuviel drin muß es unbedingt abgelassen werden und ist es zuwenig muß es auf Kerbenhöhe am Messstab aufgefüllt werden.

Aber beim Golf III Automatik sieht das irgendwie verwirrend aus. Keine Kerbe am Messstab aber dafür auf 4 Zentimeter Länge plattgedrückt. Ungefähr so wie auch am Motoröl-Messstab des Golf III.

Zusätzlich hätte ich da noch die Frage ob das Automatik-Öl beim Golf dunkler ist. Ich kenne es rötlich gefärbt vom MX-5. Beim Golf sieht es bei mir mehr nach schwarz aus.
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Alt 02.07.2011, 21:44 #9
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Ich habe bei meinem Golf vor kurzem das Öl gwechselt, und es war noch recht hell und roch normal. Da war es 100.000 km im Auto.
Wenn es schwarz ist und auch verbrannt riecht, sagt man in der Regel, dass das Ende nah ist vom Getriebe.
Ob das stimmt, kann ich dir leider nicht sagen.
Ich habe ein 95er Baujahr und habe keinen Meßstab mehr.
Bei Fragen dazu am besten den User Teletubby anschreiben, er hat den Wechsel mit mir zusammen gemacht und hat wirklich Ahnung davon.
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Alt 05.07.2011, 08:16 #10
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Zitat:
Zitat von snakefan Beitrag anzeigen
Ich habe bei meinem Golf vor kurzem das Öl gwechselt, und es war noch recht hell und roch normal. Da war es 100.000 km im Auto.
Wenn es schwarz ist und auch verbrannt riecht, sagt man in der Regel, dass das Ende nah ist vom Getriebe.
Na dann hoffe ich das ich Glück habe. Mein Kurzzeitkennzeichen läuft heute ab und ich bin meinen Winter-Golf nun ca. 350km gefahren. Heute Abend kommen nochmal 30km dazu.

Ich habe nun folgendes gelernt.

Den ATF-Pegel darf man wirklich nur bei warmen und laufendem Motor prüfen. Bei mir ist da ein verdammt großer Unterschied beim Messergebnis drin. Bevor ich hier ins Forum schaute prüfte ich den Automatikölstand bei kaltem und stehenden Motor. Da zeigte der Peilstab mehr als MAX an. Heute morgen habe ich dann nach dem Weg zur Arbeit (ca. 30km) bei laufendem Motor und waagerechtem Hallenboden nochmal getestet. Der Ölstab zeigte NIX!!! an. Erschrocken prüfte ich gerade eben wieder (der Wagen stand jetzt bereits über 2 Std. abgestellt) und der Messstab zeigte mir wieder mehr als MAX an. Leider habe ich keine Wartungsunterlagen oder Serviceberichte zu dem Wagen. Er hat aber 214.000km auf dem Buckel und ich werde das ÖL einfach mal tauschen lassen.

Dann habe ich hier noch gelernt das mein Thermostat sehr wahrscheinlich defekt ist. Der Motor wird nach 30km nicht mal 70°C warm - steht ehr so bei 55°C - 60°C. Stehe ich aber an der Ampel kurz geht die Temperatur auf 85°C hoch (wenn er überhaupt mal so hoch geht) und fällt wieder schnell wenn ich weiterfahre. Beim Abstellen höre ich aber den Ventilator nachlaufen.

Na ja, ab morgen muß ich ja wieder den MX5 nehmen. Ich habe nun Zeit bis Oktober die Mängel zu beheben. Ich dachte mir ich lasse nächsten Monat die Ölwechsel machen (Automatiköl und Motoröl).

Danach dann im nächsten Monat das Thermostat und (falls nötig) die Lambdasonde und werde ihn winterfest machen.

Dann im Oktober (wenn ich ihn mit Saisonkennzeichen wieder fahren darf) den Rest einer großen Inspektion.

Ich danke euch allen für eure Tips. Die 3 Tage hier im Forum haben sich echtr für mich gelohnt.





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Alt 05.07.2011, 17:27 #11
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So, ich habe eben nach den 30km Autobahnfahrt zuhause gleich wieder den Ölstand des Automatikgetriebes gemessen. Es war wieder so wie heute morgen bei warmgefahrenem Motor und bei der Messung laufendem Motor.

Ich kann am Peilstab am unteren Ende ca. 0,5 cm Ölstand ablesen. Das ist natürlich noch weit unter den Toleranzmarken von MIN und MAX.

Kann mir jemand sagen wieviel Ölmenge Toleranz zwischen MIN und MAX bei einem VW Golf 1994er 1,8l 55kw AAM Automatik liegt? Hat vielleicht jemand ein Selbshilfebuch zur Hand und kann nachschauen? Das wäre sehr nett. Ich habe noch keins.

Ich würde gerne 600ml eines reinigenden Additives für Automatikgetriebe dazu auffüllen da der Wagen nur max. nur noch 90km gefahren wird bis das Automatiköl gewechselt wird. Aber diese 90km würde ich gerne das Additiv drin haben bevor der Ölwechsel von einem Getriebefachbetrieb durchgeführt wird.

Reichen bei diesem Ölstand 0,6l oder muß ich da schon in Litern rechnen?

edit *Korrektur*
Ich möchte von diesem Additiv NUR 300ml nachfüllen. Das soll für bis zu 6l-9l Automatiköl reichen.

edit_2
Die Toleranz von MIN bis MAX scheinen 0,3l zu sein.

Geändert von Golf_3_Forum (05.07.2011 um 19:38 Uhr)
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Alt 05.07.2011, 21:40 #12
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Kein Additiv zur Reinigung rein tun. Es kommt beim Wechsel nur ungefähr die Hälfte des Öl raus, also bleibt auch ca die Hälfte des Additivs drin.

Da der Stab recht flach sitzt, ist der Unterschied nicht sehr groß. Bei meinen alten Passats war der Bereich ca 3cm groß und der Unterschied waren schlappe 0,2l. Daher auch der große Unterschied zwischen kalt und warm

Es muss übrigens der Fahrbereich N eingelegt sein bei der Messung. Das kommt noch zum waagrechten Abstellen, dem laufenden Motor und dem betriebswarmen Getriebe hinzu.
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Alt 05.07.2011, 21:49 #13
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Bringts das denn, wenn man nur die hälfte Wechselt?
Ich finde, das ist dann eher der effekt als wenn man in Saure Milch frische kippt.
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Alt 05.07.2011, 21:57 #14
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Zitat:
Zitat von .arwn00R Beitrag anzeigen
Bringts das denn, wenn man nur die hälfte Wechselt?.
Das geht leider nicht anders. Beim Ablassen der ATF (Automatic Transmission Fluid) bleibt ein großer Teil im Drehmomentwandler. Diesen Teil bekommt man ohne Demontage des Wandlers nicht heraus.

Ich würde auch kein Additiv in die ATF schütten.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 05.07.2011, 22:13 #15
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Um es klar zu sagen: Wandlerausbau ist eine Schweinearbeit. Dazu muss natürlich erstmal das Getriebe raus.

im Wandler verbleibt sogar fast die gesamte Füllmenge. Das sind mindestens 2,5l.
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Alt 05.07.2011, 22:39 #16
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He ho,

ich fragte mich gerade ob ich meinem Getriebe nicht mal ein anders Oel rein machen sollte, zwecks der hoeheren Belastung. Aber vermutlich ist das schnuppe wa?

Oder habt ihr mir da eine Empfehlung welches ich fuer das CCM nehmen koennte?

LG
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Alt 06.07.2011, 06:44 #17
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Hallo CRS,

nach meiner Teileliste ist das Getriebe "CCM" ein Fünfgang-Schaltgetriebe, das mit den 2,8 Liter Motoren mit 128 kW = 174 PS verbaut wurde.

VW schreibt für die Schaltgetriebe des Golf 3 vollsynthetisches Getriebeöl des Viskosität SAE75W90 vor, das die VW-Norm VW 501.50 erfüllt. Bei VW hat es die Teilenummer G50 (= G 005 000).

Ich glaube nicht, dass Du Deinem Getriebe einen Gefallen tust, wenn Du etwas anderes einfüllst.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 06.07.2011, 08:22 #18
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@CRS: du könntest evtl der höheren Belastung dadurch Rechnung tragen, dass du den Wechselintervall verkürzst. Ich würde mal sagen, dass da dann 60-80.000km genug sind. Normal sagt ja VW Wechsel nicht erforderlich da Lebendauerfüllung, aber wie Nordhesse mal so schön sagte: Lebensdauerfüllung bedeutet nicht, dass das Getriebe mit einem Wechsel nicht länger hält.

Ledigleich bei den tropfenden 084/085er Getrieben der kleinen ABD-/ABU-Motoren kommt man um den Wechsel rum, weil denen muss man alle 30.000km eh einen Liter Stoff gönnen.

Geändert von wolfi71 (06.07.2011 um 08:23 Uhr)
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Alt 06.07.2011, 16:29 #19
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Zitat:
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Kein Additiv zur Reinigung rein tun. Es kommt beim Wechsel nur ungefähr die Hälfte des Öl raus, also bleibt auch ca die Hälfte des Additivs drin.
Ah sorry, ich vergaß zu erwähnen dass ich da mehr an eine Automatikgetriebe-Spüllung gedacht hatte. Ich habe zwar noch keinen Termin bei der Firma (die einzige in meiner Nähe die ich fand)

Autogas-Klimatechnik Peter Böhmer
In der Krause 66-68
52249 Eschweiler
0 24 03 / 94 41 86

Aber eine Spüllung ziehe ich für den Golf III in Betracht. Ich hatte ihn ja nun 5 Tage zum probefahren und er überzeugte mich vollends. Er hat eine Spüllung verdient. Glaube das kostet so um die 250€.

Übrigens hier mein Fazit zum Golf 3 den ich heute morgen im MX-5 Forum schrieb:

Erfahrungsbericht nach 5 Tagen und ca. einer leergefahrenen Tankfüllung.

Ich bin zum FAN und gleichzeitig Verräter meines Miatas geworden.

Heute morgen bin ich wieder mit dem Miata zur Arbeit gefahren. Das war geil. Irgendwie war gleich wieder der Fahrspaß da. Du trittst auf das Gas und spürst endlich wieder das da dann auch was kommt. Der Miata klebt viel besser am Gas als der 75PS Automatik-Golf. Und im ersten Kreisverkehr dann wieder die Überraschung wie gut der Miata doch da durch geht. Hach, ich hätte jubeln können. Ich hätte schon viel früher mal den Miata für 5 Tage wegstellen sollen und gegen ein schwaches Auto tauschen sollen. Es machte heute morgen soviel Spaß wie schon lange nicht mehr im Miata. Irgendwie hatte ich den Spaß in den letzten 4 Jahren Dauer-Miata wohl schon als "normal" hingenommen und mir wurde dann heute morgen nochmal nach langer Zeit bewusst wie toll der Kleine wirklich ist. Ja, das ist Fahrspaß pur.

Dann gehe ich auf die Autobahn, der Kleine geht ab, Freude kommt wieder auf, bis .... ja bis ich die Warnleuchten vom Stauende am Autobahnkreuz sehe. Ich bremse auch ab und reihe mich mit Warnblionkanlage hinten an. Eigentlich war ja alles wie immer morgens um die Zeit. Aber nein, mir fehlte etwas und ich dachte an den Golf. Der Golf war ja sowas von super im Stop & Go. Ich hatte im Stau nicht so das Gefühl in einem Maßanzug eingeklemmt zu sein wie im Miata. Nein, im Golf war richtig viel Platz um mich herum im Innenraum. Irgendwie fühlte sich das alles viel freier an. Die Rundumsicht wenn ich im Stau einfach mal so durch die Gegend blickte fehlte mir. Ich hatte im Golf auch nicht so das Gefühl von den anderen im Stau "erdrückt" zu werden. Nein, der Golf stand irgendwie wie der grosse Bruder des Miata im Stau. Die Sitzposition viel höher, mehr Rundumsicht, mehr Innenfreiheit... er schrie förmlich die anderen an: "Da kommt mal her wenn ihr was wollt. Ich habe ein breites Kreutz!"

Und dann fehlte mir die super Ruhe im Golf. Irgendwie war es beim Golf beruhigender im Innenraum. Vielleicht auch im Stau stressfreier durch den vorbildlich leisen Motor. Da kommt ja, selbst beim fahren, fast nix von im Innenraum an.

Ich weiß echt nicht bei welchem Wagen ich sagen würde: "Der ist definitiv besser"

Aber ich bin jetzt auf einem Kompromisstrip. Ich werde den Golf ja im Winter genug probefahren können. Wenn er da wirklich gut abschneiden sollte wird er sofort im April verkauft.

Nicht aus Unzufriedenheit - nein, sondern viel mehr aus Anerkennung. Denn dann werde ich mir einen Golf III mit Vollausstattung holen gehen und den das ganze Jahr als Auto für das Pendeln zwischen Arbeitsplatz und Wohnort nutzen. Der Golf hatte mich im frühmorgendlichen Stau wirklich überzeugt.

Aber als Ganzjahreswagen will ich einen mit Schiebedach, Klima und allem sonstigen "Brauch-ich-eigentlich-nicht"-Dingen.

Den Miata werde ich weiterhin dann nur ab April bis Oktober nutzen. Und ich hoffe wirklich.... er gibt mir dann bei jeder Ausfahrt wieder das gleiche geile Gefühl wie heute morgen nach 5 Tagen Fahrpause. Da kann ich nicht genug von kriegen. Der Miata ist einfach super.

Golf III - hat mich bisher schwer überzeugt.

Ich glaube ein langsamer Golf III als Pendlerwagen gepaart mit einem leistungsstarken Miata für den Fahrspaß ist eine gute Mischung.


Ich persönlich fahre noch einen 1996er Miata m-edition mit 131PS (kenne aus dem Internet lediglich nur 3 weitere 96er m-edition Fahrer in Deutschland).
http://www.golf3.de/direktupload/i/o...1309980162.jpg
Der Golf III ist ein 1,8l Automatik mit 75PS.

Geändert von Golf_3_Forum (06.07.2011 um 21:23 Uhr)
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Alt 07.07.2011, 17:24 #20
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Hallo CRS,

nach meiner Teileliste ist das Getriebe "CCM" ein Fünfgang-Schaltgetriebe, das mit den 2,8 Liter Motoren mit 128 kW = 174 PS verbaut wurde.

VW schreibt für die Schaltgetriebe des Golf 3 vollsynthetisches Getriebeöl des Viskosität SAE75W90 vor, das die VW-Norm VW 501.50 erfüllt. Bei VW hat es die Teilenummer G50 (= G 005 000).

Ich glaube nicht, dass Du Deinem Getriebe einen Gefallen tust, wenn Du etwas anderes einfüllst.

Freundliche Grüße
Teletubby
Also hab gestern noch Getriebeoel gekauft. Die korrekte VAG Nummer lautet G 060 726 A2.
Das G50 ist nicht fuer das CCM.






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