Golf 1.6 geht stottert & geht während der Fahrt aus, startet nicht immer
Ich habe folgendes Problem:
Ich habe schon seit längerem das Problem, dass mein Golf 3 (1.6, 75PS, BJ 97, Benzin) öfter während der Fahrt anfängt heftig zu stottern. Die Drehzahl geht hoch und runter und dabei ist es schon öfters passiert, dass der Motor ausgeht.
Wenn man Glück hat springt er danach sofort wieder an, kann aber auch sein dass man so 10 Min. warten muss.
Wenn ich eine kurze Strecke fahre und den Wagen kurz abstelle ist es mir auch schon öfters passiert, dass der Wagen danach auch nicht mehr richtig anspringt und ich wieder warten muss.
Das Problem ist wetterunabhängig. Nur seit nen halben Jahr ungefähr hab ich das Gefühl, dass die Tankanzeige spinnt, wenn ich stehe ist sie beispielsweise über rot, wenn ich Gas gebe vorm weißen Strich Normal?
Was kann dass sein? Zündverteiler - Benzinpumpe oder Zündspule?? Bevor ich irgentwas kaufe wollt ich dies mal nachfragen...
Hy hab dass gleiche Problem bei meinem 1,8 mit 90 PS und meinem 2,0 Liter 16V mit 150 Ps.
Motor geht aus die Drezahl flackert und wenn ich voll am Gas stehen bleib kommt eine fette Fehlzündung hinten raus.
Bei mir is dass auch nicht immer, und beim Vw Futzi gibts im Fehlerspeicher keinen Fehler.
Brauche dringend hilfe.
Das oben beschrieben stottern könnte von der zündspule kommen, sprüh mal in den schafft bissel kontaktspray rein und schau dir den stecker an, wenns dann erstmal besser ist weißte das er es war... ansonsten drosselklappensteller? allerdings glaube ich müsste das im fehlerspeicher drin stehen oder?
evtl. habe ich das gleiche Problem wie die Kollegen vorher.
Die Fahrzeugdaten:
Hersteller: Volkswagen VW
Typ und Ausführung: 1HX0 (991), 000 Golf 3, Europaedition
Erstzulassung: 1993
Km-Stand: ca. 136.000 km
Motor: 55kW, 1598 cm³, Benzin/ Otto/ GKat
MKB: ABU
GKB: CHL
Problembeschreibung:
Der Wagen springt aus dem Stand (Parken, kurz und länger) nicht an, bzw. manchmal nach der 2. bis 5. Zündung (Zündet durch, springt aber nicht an). Sollte der Wagen anspringen, so fährt er einwandfrei bis zu einem bestimmten Punkt, den ich nicht definieren kann. Dies kann nach einigen Metern auftreten oder erst nach 80 km Autobahnfahrt.
Die Motordrehzahl fällt rapide ab und der Motor reagiert nicht oder nur stark verzögert auf das Gaspedal. Ich habe das Gefühl, das kein Treibstoff zugeführt wird. Der Motor beginnt zu stottern. Wenn das Gaspedal dann voll durchgedrückt ist (habe mich vorsichtig rangetastet, ohne das eine Reaktion kam), kann es passieren, dass der Motor sein Benzin bekommt und jagt die Drehzahlen nach oben in den roten Bereich. Hier gehen ich natürlich mit dem Gas sofort zurück. Wenn ich nun das Gas ganz wegnehme und nur das Standgas laufen lasse, dann geht der Motor aus, manchmal fängt er sich aber wieder und läuft tadellos bis zum nächsten Zwischenfall weiter, sprich wenige Meter oder so ca. 80 km. Die Reaktion auf das Gaspedal halte ich somit für willkürlich, da sie nicht regelmäßig gleich auftritt. Wenn der Fehler auftritt, so erhöht sich die Kühlwassertemperatur auf ca. 90°C.
Ähnliche Reaktionen hatte der Wagen schon vor einem Jahr. Die Auslesung des Bordcomputer zeigte den Hallgeber an. Nach Löschung des Problemspeichers trat das Problem allerdings wieder auf ohne das ein Fehler gespeichert wurde. Es wurden einige Teile in einer freien Werkstatt gewechselt:
Motoröl 10 W 40 Leichtlauf
Ölfilter
Zündkerzen UX 79
Zündverteilerläufer
Kraftstoffilter
vor kurzem wurden sämtliche Anschlüsse/ Stecker von einer Werkstatt gereinigt
&
ein kleiner viereckiger Kasten (grobe ca. Abmessung 8cm/5cm/3cm) aus einem Gebrauchtbestand gewechselt. (Könnte das der Hallgeber gewesen sein?) Laut Forum wohl eher Zündspule.
Der Wagen lief dann einwandfrei, bis jetzt (2007-07-01) die Probleme in ähnlicher Form auftreten. !Jetzt ist auch kein Fehler gespeichert!
Ich dachte erst an den Benzinfilter, der sah nämlich schon ziemlich alt aus, hat die Werkstatt wohl doch nicht gewechselt, darum habe ich dieses getan, aber das Problem besteht weiterhin.
Mein Hauptproblem ist ja, dass die in der Werkstatt nie das Problem haben und mir erzählen, mit dem Wagen sei alles in Ordnung...
Ich freue mich auf hilfreiche Informationen.
Habe den Hinweis auf die Benzinpumpe bekommen, die kann man wohl überprüfen, wenn man zu zweit unterwegs ist und der eine sich auf die Rückbank begibt. Den Sitz über dem Tank hochklappen und lauschen, ob die Pumpe beim Zünden arbeitet.
Das konnte ich leider noch nicht bei mir ausprobieren.
2007-07-17
Hallgeber im Austausch (Werklohn + Material) kostet bei mir in einer freien Werkstatt um die €190,-.
Werde morgen mal eine VAG-Werkstatt anfahren.
Die VAG-Werkstatt konnte mir auch nicht wirklich helfen. Alleine die Fehlersuche währe zu unwirtschaftlich.
2007-07-26
Am Zündverteiler mit dem Hallgeber befindet sich ein Masseband, welches mit einer Klammer gesichert ist. Diese kann man mit runterdrücke lösen und ist auch auf den Bildern unten zu erkennen. Wenn man Glück hat, braucht man nur den Stecker und die Dose säubern und mit Kontaktspray einsprühen. Den Tipp habe ich von einem Bekannten, der auch das Problem hatte. Bei Ihm hat es geholfen, werde es mal ausprobieren.
2007-07-27
Hat leider nicht geholfen. Ich werde dann wohl mal das Ersatzteil einbauen.
2007-08-01
Mein Wagen ist jetzt stolzer Besitzer eines neuen Zündverteilers.
Im Anhang sieht man den alten ausgebaut und in beide Bestandteile zerlegt. Der Dichtring ist wohl kaputt, da Motoröl in die Verteilerkappe gekommen ist. Das Öl kann man noch unten an dem Metall erkennen, wo die Spannschrauben drankommen. Die Kontakte in der Verteilerkappe waren auch leicht korrodiert und Öl hat die anliegenden Zündkabel verklebt, diese habe ich aber gereinigt. Daneben findet man ein Bild von meinem Motorraum und einer Detailansicht des eingebauten Zündverteilers, in dem der Hallgeber eingebaut ist.
Beim Ein- und Ausbauen muß der 1. Zylinder zwingend in der OT Position stehen. Bei mir befindet sich an der linken Seite am Motor eine schwarze Abdeckung für einen Zahnriemen, welche mit 4 Klammern gesichert ist. Am oberen Rad gibt es einen kleinen Punkt als Markierung, welcher mit einem Pfeil, der sich unter dem Zahnriemenrad am Kunststoff befindet, in Deckung gebracht wird. Das Rad dreht sich einfach, wenn ein hoher Gang eingelegt ist und man den Wagen schiebt. Danach nur die beiden Klammern am Zündverteiler lösen und die beiden Inbusschrauben lösen, das Ersatzteil austauschen und das ganze rückwärts. Das Ersatzteil hat mich €155,- im Austausch gekostet. (Bekommt man gebraucht evtl deutlich günstiger, aber was ist, wenn das Gebrauchtteil genau den gleichen Fehler hat?)
Ich berichte dann, wenn er wieder läuft und was es gewesen ist.
Bitte beachtet, ich bin kein Kfz.-Fachmann und um meine Angaben handelt es sich um laienhafte Aussagen.
...Stotternder Motor und schweres Anspringen, das kenn ich doch...
Eine Ursache könnte das "Ralais für Motorsteuergeät" sein (steht eine 109 drauf bei anderen VW Modellen auch 30 oder 288).
Wenn mann das Relais abzieht und öffnet (Kappe entfernen) erkennt man daß der eigendliche "Ralaisblock" auf eine Leiterplatte gelötet ist und wenn mann sich diese Lötstellen genauer ansieht könnte es sein, daß sich das Reais locker gerüttelt hat-> kann auch nur ein ringförmiger Riss im Lötauge sein den man erst mit ner Lupe sieht !
Lösung: Lötstellen vom Reais "nachlöten" also etwas Flussmittel(CORBAR) oder gleich Zinn mit Flussmittel drauf und dann Lötkolben kurz dranhalten bis Zinn wieder schön verlaufen ist. Dann Kappe wieder drauf und wieder an seinen Platz stecken.
-> Achtung Nicht wundern: durch das Abziehen des Ralais wird das Motorsteuergerät in einen "Grundzustand" versetzt. Kann also bei den ersten Anlasversuchen noch etwas wiederspenstig sein.
EDIT: bei einigen anderen VW Modellen gibt es das Problem auch, insbesonder bei TDI modellen.