Obwohl ich die Mutter abgeschraubt habe, ist es unmöglich die Schraube aus der Halterung rauszubekommen. Habe schon mit einem Hammer ordentlich darauf eingeschlagen, sie bewegt sich keinen Mikrometer.
Das ist aber letztendlich der einzige Weg. So habe ich bisher noch jede dieser Klemmschrauben herausbekommen. Schlagen - kräftiger Drehversuch - ölen - schlagen, kräftiger Drehversuch - ölen usw.. Wenn die Schraube sich erstmal bewegt hat, und wenn es auch nur minimal ist, hat sie verloren. Denn ab diesem Moment hat das Öl die Chance, auch in die Bereiche zu gelangen, die das Festsitzen verursachen. Und dort Wunder zu bewirken.
Zitat:
Zitat von MirKesBre
Dann auch die Aufnahme des Traggelenks in der Radnarbe etwas spreizen...
Zitat:
Zitat von herr jaegermeister
Genau so, nur das Spreizen kann nach hinten losgehen, da Guss
Ganz genau. VW verbietet es deshalb ausdrücklich, den Schlitz bzw. die Bohrung für das Traggelenk im Radlagergehäuse aufzuweiten. Ega wie.
Wenn die Schraube draußen war, habe ich das Achsgelenk wie auf folgenden Fotos erkennbar gut herausbekommen. Ich hatte dabei das Glück, schon im ersten Anlauf eine Trenngabel gekauft zu haben, die für die Verhältnisse der Basisachse des Golf 3 genau und optimal passt. Nur auf den Abstand der beiden Zinken der Trenngabel hatte ich geachtet, nachdem ich vorher den Durchmesser des Gelenkbolzens eines alten, aber aufbewahrten Gelenks gemessen hatte. Weil die Gummimanschette des Gelenks bei dieser Art von Ausbau unweigerlich beschädigt wird, muss es danach auf jeden Fall erneuert werden: