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| Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur |
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| | #1 | ||
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| Beginner |
Hallo an Alle ich würde gerne euren Rat wegen einigen Karosserieschäden an unserem GOlf3 1.8L. 4-Türer. Vor allem geht es mir um die Konturen an den beiden Radkästen (Siehe Bilder). Ich habe (vor Jahren) einige Dellen und Schäden repariert. Das ist aber lange her und ich habe lange keine Karosserieschäden mehr gemacht sondern eigentlich meistens Motoren und Fahrwerk. Naja, ist ja Sparen angesagt :-) Muss also selber Hand anlegen. Ich denke ich muss einfach wieder reinkommen in die Karosseriearbeiten aber zutrauen tue ich mir das auf jeden Fall. Zu meinen Fragen. Wie auf den Bildern zu sehen, werde ich wohl die Radius-Konturen der Radkästens wieder herstellen müssen das dieser ja stellenweise stark verbogen ist. Wenn es sich vermeiden lässt möchte ich keine Bleche einschweißen, um so mehr, da nichts durchgerostet ist. De Rost auf den Bildern ist zum Glück nur oberflächlich Die Dellen sind zum Glück nicht all zu tief und einiges wollte ich versuchen von Innen heraus zurück zu drücken um so wenig wie möglich Spachtelmasse auftragen zu müssen. Ich würde normalerweise so vorgehen: Zuerst soweit wie möglich zurückdrücken und danach; 1. Anschleifen (Trocken-Grobschliff) und wo nötig Rost Entfernen und Rostschutzmaßnahmen soweit erforderlich. 2. Rostschutz-Primer 3. Spachtelmasse auftragen und Konturen bilden (2K Polyester Universal) 4. Anschleifen/Konturen formen 5. Dünn nachspachteln (2K Polyester Feinspachtel) 6. Anschleifen (Mittel+fein, trocken) 7. Grundlack/Filler 8. Schwarzer Mattlack dünn als Kontrolleschicht (macht meistens Fehlstellen gut sichtbar) 9. leichter Feinschliff (trocken) 10. Nassschliff 11. Entfetten 12. Basislack (Farblack) 13. Klarlack 14. Politur (nach Durchtrocknung 3-6 Tage) 15. Hartwachs-Versiegelung Was meint Ihr dazu? Gibt es eine bessere Methode? Ich kann zwar Schweißen (Brief) und habe alles dafür da, aber ich wollte das vermeiden und vor allem auch nicht ganze Kaross.-Bauteile komplett lackieren sondern die Rep.-Stellen ausnebeln wenn das geht. Für eure Meinungen und Tipps wäre ich dankbar. PS: Gearbeitet wird einer Garage/Werkstatt und zum Glück nicht draußen bei dem schlechtem Wetter. Schönen Gruß Geändert von mike2010 (06.07.2014 um 23:38 Uhr) Grund: Nachtrage | ||
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| | #2 | |||
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| angemeldeter Händler |
Hallo, leih Dir einen Spotter, damit du das Blech vernünftig ziehen kannst. Statt grob zu Spachteln, verzinnen, schau mal hier Mfg Meister Lott | |||
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| | #3 | |||
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| Beginner |
Würde dir auch eher verzinnen empfehlen, steht bei mir demnächst auch auf der Agenda! | |||
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| | #4 | ||
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| Beginner |
Hallo, erstmal vielen Dank an Alle für eure Tipps. Habe mir die Info von Meister Lot´s Link angesehen. Schöner Artikel und sehr detailreich. Da ist offensichtlich ein wahrer Fachmann am Werk. Mir ist aber nicht klar, was ich mit verzinnen (außer natürlich Rostschutz) hinsichtlich der Konturen der Radhaus-Radien, erreichen würde? Oder übersehe ich da etwas? Es geht mir erstmal darum wie ich die Radienformen im Verlauf der Radkasten wieder vernünftig herstellen kann ohne Zentimeter dick spachteln oder Bleche einschweißen zu müssen. Das mit dem Spotter ist mir klar, habe ich auch schon öfter mal gemacht aber das reicht glaube ich nicht aus, um die dellen und Knicke welche -wie in meinem Fall- genau im Konturverlauf des Radkasten-Radius sitzen und diesen sogar verzogen haben. Wie auf dem Bild zu sehen (Beifahrerseite), haben die Dellen und Knicke das Blech nicht nur nach innen gedrückt, sondern auch nach oben hin verzogen und ist die Kontur des Radius entsprechend mit verformt. Genau darauf bezieht sich meine Frage. Wie kann man das fachgerecht wieder herstellen ohne zu schweißen oder dicke Spachtelmassen? Gruß | ||
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| | #5 | |||
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| ¼-Meile-Fahrer |
Der Vorteil von Zinn liegt darin, dass du höhere, stabile Schichtdicken als mit Spachtel aufbauen kannst. Im Idealfall (bei richtiger Verarbeitung des Zinns) kann es darunter auch nicht rosten, wie dies manchaml unter Spachtel geschieht. Gibt auch einen neuen Spachtel (Name vergessen) der ähnliche Eigenschaften wie Zinn besitzen soll. | |||
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| | #6 | ||
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| Beginner |
hallo, hier ein kurzes update. Bei näherer Betrachtung des Schadens sah ich, dass das Blech teilweise doch stark nach Innen verzogen war. Das würde dann bedeuten das jede Menge Spachtelmasse nötig wäre. Also habe ich beschlossen erstmal zu versuchen das Blech einigermaßen wieder in Form zu bringen. Und zwar indem ich es an den entsprechenden Stellen ziehe mit einem Gleithammer. Ich hatte darüber schon einige Videos gesehen aber nie wirklich damit beschäftigt. Da ich solch ein Werkzeug nicht besitze habe ich mir selber was gebastelt. Und zwar ein Paar Stücke Rundmaterial aus Kunststoff (ca. 30mm lang und 24mm Durchmesser) und diese mit M12 Gewindestücke versehen (Siehe Foto). Diese Kunststoffpfosten habe ich dann mit Heißkleber in der Mitte der Dellen geklebt. (Blech vorher leicht anwärmen und alles gut entfetten). Dann eine Gewindestange M12 mit darüber eine schweres Rohr (Gleitgewicht) und am anderen Ende eine M12 Gewindehülse die auf den Gewindestücke der Pfosten passt. De Rest ist offensichtlich. Gewindestange mit de Hülse an den Pfosten schrauben und dann mit Gefühl ein Paar mal kräftig das Gewicht zurückziehen. Nach einigen Wiederholungen habe ich alle dellen zu 70-80% raus bekommen und das Blech einigermaßen wieder gerade. Der Rest wurde dann gespachtelt und trocknet jetzt. Morgen geht’s weiter. Gruss | ||
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| | #7 | |||
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| Forenseele |
spachteln sollte man nur im geringst möglichen dicken. mehr als 1mm auf keinen fall. und nass werden darf spachtel auch niemals. | |||
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| | #8 | ||
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| Gast |
Hey Mike, hast du vielleicht noch ein paar mehr Bilder und eine bessere Beschreibung für absolute layen im Karosseriebau? Habe deine Beschreibung leider nicht wirklich verstanden... Zitat:
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