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| Wissbegieriger |
Ich versteh dich da schon voll und ganz, Dustin. Mein Vater, zu DDR- Zeiten Schlosser gelernt, anschließend eigene KFZ- Werkstatt gehabt, fettet seine Radschrauben auch immer leicht mit Graphidfett ein. So habe ich es von ihm beigebracht bekommen, so hat er nie ein Rad verloren, so hat meine Mutter nie ein Rad verloren, so hab ich nie ein Rad verloren. Als dann zu Beginn meiner Ausbildung (BMW Niederlassung, KfB-Mechaniker, FR Karosserieinstandhaltung) die ersten Radwechsel anstanden, wurde mir beigebracht, dass die Schrauben nicht einzufetten sind, also hab ich das auch an unseren Privatautos so gemacht, da von meinem Arbeitgeber so vorgegeben und an Millionen Autos bewährt. Auch ohne eingefettete Schrauben ist nichts passiert. In der Berufsschule (in Sachsen KFZ- technische Grundstufe, Lernfeld 2) wurde mir sämtliche Theorie zu Gewinden ganz in Ruhe erklärt, inklusive Zugfestigkeit, Drehmoment und allem, was dazu gehört, erklärt bekommen und beim Nachdenken darüber fiel mir auf, dass es wirklich keinen Sinn macht, eine Radschraube einzufetten oder -ölen. Übrigens kenne ich niemanden, der schonmal ein Rad verloren hat, möchte aber auch weder dafür verantwortlich sein, dass es jemanden passiert, noch selbst eins verlieren. | |||
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