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Pantomime12 11.09.2025 18:27

AFT Pleuellager Drehmoment.
 
Hallo Community,

ich fahre einen Golf 3 aus '96 mit dem AFT Motor.
Letztens hatte ich einen Schaden: die Nockenwelle hat sich durch einen Hydro gearbeitet. Auch die anderen Hydros sahen mitgenommen aus. Wir hatten die Vermutung, dass es sich um einen Standschaden handelte- einige der Hydros hatten Pitting. Nachdem der Hydro und die Nockenwelle ausgetauscht waren, hat es kurz später (400km) den Ölfilter verbogen und die Ölfilterdichtung (mitsamt Öl) rausgepustet. Meiner Nachforschungen nach, könnte beides durch eine defekte Ölpumpe verursacht werden.
Die Ölpumpe soll also neu - ein Bekannter meinte, da sollten wir gleich die Pleuellager auf Schäden wegen Ölmangel überprüfen. Jetzt wüsste ich aber gerne, wie ich die nach dem Abnehmen wieder festziehen soll. Orientierung und Reihenfolge sollen natürlich immer gleich bleiben, das weiß ich... Also hier die Fragen:

1. Sind das Dehnschrauben oder mehrfach verwendbare? (meine Vermutung ist mehrfach verwendbar)
2. Mit wie viel Newtonmetern müssen die festgezogen werden? (meine Vermutung ist 30nm + 90 Grad)
3. Ohne Loctite, korrekt?

Vielleicht habt ihr ja auch noch andere fachdienliche Hinweise zur Problemquelle, haut gerne in die Tasten. Ein Werkstattbesuch wäre vielleicht vernünftig- aber wäre ich vernünftig, dann würde ich kein 30 Jahre alten wirtschaftlichen Totalschaden fahren :)

Das ist mein erster Beitrag und ich danke für eure Hilfe. Bitte entschuldigt, wenn ich zu doof war die Antwort zu finden - ich habe viel gesucht. Auch der Etzold will nichts dazu verraten. Gebt mir gerne eine Quelle an, wenn dem so ist :,)

edit: Rechtschreibung

Pantomime12 11.09.2025 19:58

Fotos
 
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Hier mal zwei Fotos, hat im Eröffnungsbeitrag nicht funktioniert.

franz-werner 11.09.2025 22:14

https://volkswagen.erwin-store.com/ spuckt dir gegen den Einwurf kleiner Münzen die original Service Leitfäden usw aus.

Grundsätzlich: Wenn Drehwinkel benötigt -> Schraube neu.

Bei DEM Schaden kannst du auf jeden Fall alles ziehen und prüfen. Irgendwo müssen die Reste des Hydros ja sein.

Welches Öl wurde eigentlich gefahren und funktioniert die Öldruck-Warnleuchte?

Allgemein: Vermutlich kannst du besser nen Tauschmotor kaufen. Der sollte bedeutend billiger als "alles neu" sein. Selbst mit neuen Plastikteilen, Zahnriemen, usw.

Pantomime12 12.09.2025 08:22

Okay ich werde mich mit der Seite mal auseinandersetzen, danke!

Das mit dem Drehwinkel macht Sinn...

Das hätte ich wohl dazusagen sollen: die Reste des Hydros waren im Zylinderkopf. Das Stück in der Mitte war wie ausgestanzt (s. Foto) und viele kleine Splitter waren auch darin. Haben wir alles rausgeholt. Zum Motor durchspülen sind wir bisher aber nicht gekommen.

Gefahren wurde Shell Helix 10w-40, was wir über 4.000 km mit ca. 1 Liter 10w-30 von Mannol aufgefüllt hatten. Die Öldruckleuchte hatte funktioniert, als es uns die Dichtung rausgeschossen hat. Wenn bei der Ölpumpe aber das Überdruckventil kaputt ist, zeigt die Öldrucklampe angeblich aber nichts an.

Der Motor ist erst 99.000 km gelaufen und ich fänd es schade, wenn der so aufn Schrott geht. Genau um zu evaluieren, ob sich ne Reparatur lohnt, will ich mir die Lager ja anschauen :)

Pantomime12 13.09.2025 19:42

Auflösung
 
Dank der Seite habe ich die passenden Daten jetzt:

Pleuellager: 30 nm + 90 Grad ohne Gewindekleber und die Schrauben sind nicht wiederverwenbare Dehnschrauben.

Kurbelwellenlager: 65 nm + 90 Grad ohne Gewindekleber und die Schrauben sind trotz Drehwinkel wiederverwendbar.

Ich werde mal schauen, wie die Lager aussehen. Wenn es gut ausschaut, dann nehm ich lieber die 250€ in die Hand und mache Nockenwelle, Hydros, Ölpumpeund Ölkühler neu. Lieber das, als nen neuen Motor 😅


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