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Golf 3 Elektro Hallo, ich habe in letzter Zeit hier in meiner Institutseigenen Autowerkstatt einen zerlegten Golf 3 GT geortet. Da war schon der ganze Motor draußen und da der so verrostet ist, dachte ich mir dass den jemand schlachtet und die Teile verscherbelt. Heute hab ich den nochmal gesehen und habe unter die Haube geschaut, um zu sehen ob ein paar Teile für mich in Frage kämen. Ich habe gedacht mich trifft der Schlag. Da hat tatsächlich jemand einen Elektromotor an das Getriebe geflanscht. Gerade eben war ich etwas auf facebook unterwegs und bin dann über einen Beitrag eines Studenten gestoßen, der das Projekt "Elektrifizierung des Golf 3" vorstellt. Er suche noch Leute die mitmachen wollen. Im Anhang hat er Bilder davon gezeigt. Den Link dazu möchte ich euch nicht vorenthalten. Ich denke, ich werde mich da mal melden. Viel Spaß mit den Bildern! https://www.dropbox.com/sh/n2p9batwb...kpiGa6CeT_Ha#/ |
Sehr interessantes Projekt. Institutseigene Autowerkstatt? Arbeitest oder studierst du an einer technischen Hochschule? |
Ich arbeite am CERN in Genf. Da haben wir eine große Autowerkstatt mit 4 Hebebühnen zum freien Gebrauch. Bis letztes Jahr war ich auch noch Student :) |
Ich habe gerade mal den Wikipedia Artikel zum CERN überflogen, alle Achtung :-) Solche Projekte finde ich mehr als interessant. Fähigkeiten, Know-How und handwerkliches Geschick in einem Projekt kombiniert umzusetzen ist was feines. Ich studiere Wirtschaftingenieurwesen, leider gibt es hier keine solche intensiven Praxisprojekte in dem Umfang. Dafür hätte ich wohl Maschinenbau oder Fahrzeugtechnik machen müssen. Fahrzeugtechnik interessiert mich sehr, leider war ich damals, als der Studiengang eingeführt wurde (HTW Saarbrücken) schon im 2. oder 3. Semester, also hätte ich die bereits abgeschlossenen Klausuren größtenteils wohl verschenken müssen, wenn ich gewechselt hätte. Aber solche Projekte würden mir auch unheimlich viel Spaß bereiten, gerade in Team-Arbeit, wenn man mehrere Personen mit unterschiedlichen Stärken hat, der eine Konstruktion, der andere das Wirtschaftliche, der andere technische Umsetzung usw... Ich würde mich da auch mal melden und würde mitmachen, wenn es möglich wäre. Macht bestimmt viel Spaß:-) |
Interessantes Projekt, häts hier sowas bei mir, wäre ich sofort dabei :D mich errinert das ganze sehr an den Citystromer. Hat er einfach die komplett Steuerung und technik aus einem Toyota entnommen (sieht aus wie eine Motorabdeckung) oder selbst entwickelt ? spannendes Projekt, würde mich reizen, was dann noch fehlt ist die große Fernbediehnunbg daran :D |
Hat mich auch an den Citystromer erinnert. Sowas gab es auch schon in einer wirklich kleinen Kleinserie von ich glaube 90 Autos im Golf 2 vor 25 Jahren. Der wurde damals an Betreiber von Stromnetzen und ähnliche verteilt. |
Bein golf 2auch schon ? Kannste den citystromer nur I'm golf 3 :D |
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Habe gerade mit dem Hauptverantwortlichen für das Projekt gesprochen. Er ist Tscheche, die basteln halt noch und haben ein gutes Geschick für so Arbeiten. Er macht vieles selbst, weil die meisten nur kurzfristig helfen können. Ihm hat wohl jemand die Motorsteuerung entwickelt und programmiert. Dann hat er mit ein paar anderen die "Schrottkiste" gekauft, den Motor rausgepflückt und passende Teile gefräst. Die Geräte gibts hier, kann man alles benutzen wenn man mag und es beherrscht. Morgen treffe ich mich mit ihm zum Mittagessen. Werde mal sehen wie man da helfen kann. Er braucht noch jemand der ihm eine CAN Bus Schnittstelle integriert :) |
Das sind die besten Voraussetzungen, wenn es die Gerätschaften gibt. Zur Not kann man da immer auch mal einen Bediener kurz von seiner Arbeit abhalten und fragen, ob er einem ein benötigtes Teil fertigen kann ;-) Würde mich jedenfalls über Updates zu dem Projekt freuen, ist wirklich interessant. |
Leider kann ich warum auch immer keine meiner Beiträge editieren. @DeinOpa: Hier, hab mal kurz was auf die Schnelle zum Golf 2 (Hybrid) gegoogelt: VW E-Golf und Citystromer |
CERN, Hut ab...da muss man erstmal rein kommen ;-) Oute mich an diese Stelle Off Topicmäßig auch mal als WINGler ;-) Seit drei Jahren fertig, Fahrzeugtechnik kam auch in Frage war mir aber zu speziell, als WINGler kommste eigentlich überall rein, also in jede Industrie. Ende des Jahres fange ich einen Part Time MBA an, dann sollte das Ende der Fahnenstange erstmal erreicht sein.... BTT, überrede den Bauer des E Golf doch einfach sich hier anzumelden, kostet ja nichts und er bekommt die Infos auf direktem Weg ;-) |
Aber ist eigentlich nix neues, gibt schon paar E-Umbauten, auch in Oldtimern. Hatte direkt nen alten Käfer im Sinn der Elektro fährt. Auch im Golf 2, scheinen ne Adapterplatte ans Getriebe gemacht zu haben und die Akku über den E Motor gelagert. Schaltung ist noch drin. z.B. http://www.elektroauto-umrüstung.de/ oder http://www.fleck-elektroauto.de/ oder bekannt als Fiat Umrüster jetzt auch im Käfer ReeVOLT! - Die Zukunft des Stromsparens - Karabag Elektrofahrzeuge |
Die Umrüstlösungen schauen ja recht interressant aus, das einzige was verschwiegen wird ist hier aber der Preis :D Gags den Golf 2 den auch ab Werk als citystromer ? Lg |
Kann man so nicht sagen, gibt's halt nicht pauschal. 7-8k geht's los, je nach Gewicht und Reichweite gern mal mehr. Nicht wirklich nen Schnapper. Insofern ist Eigenbau und Steuerung selbst entwickeln schon ne Alternative. |
Also ich bin selber EAT'ler (elektroniker für automatisieringstechnik) Daher auch das interesse :D Warden hier normale 400 drehstrommotoren verwendet ? Würde such ja anbieten da man eh mit einem umrichter dann die freuquenz für die drehzahl erzeugen könnte bzw müsste ? Einspeisung über den zwichenkreis mit 120V gleichstrom sollte dann auch kein Problem sein. Ich sprech mal mit unserer Firma ob die mir sowas auch sponsern :D |
Also hier ein paar Infos. Haben mich mit dem getroffen und es war sehr interessant. Er plant das Auto in ein paar Wochen zumindest mal ein bisschen bewegen zu koennen. Hab ihn gleich darauf hingewiesen, dass er als erstes die vorderen Radlager neu machen darf, weil er das Auto ohne Antriebswelle bewegt hat :) Ich habe ihm empfohlen, dass er mal alle Fakten aufschreibt und mitteilt, welche Arbeiten zu tun sind. Hier ist ein Auszug: "Some basic (FAQ) parameters: - Used car: VW Golf 3 GT, 1997 - Electric motor: 90kg 3-phase induction beast (half of the size would do, but where is fun in that) - Motor control system: Custom sensorless Field Oriented Control algorithm, running on Texas Instruments microcontroller, high power transistors from Toyota Prius 2 - Range: ~120km (in the worst conditions) with LiFePo4 batteries - Battery monitor system: each cell is constantly monitored, automatic cell balancing during charging - Charging sockets: Can be plugged into pretty much anything (we don't have to stick to just one standard as car manufacturers do) - Communication bus in the car: CAN - Mechanical parts: We have an access to equipped metal workshop, MIG welder,.. - Electrical parts: We have several osciloscopes, spectrum analyzer, soldering, multimeters, etc " - Der Motor ist ein drei-Phasen 20 KW Siemens Motor. Hat er fuer rund 500E aus Deutschland bekommen. - Die Endstufe ist von einem 2011 Unfallprius (sieht man auf den Bildern) fuer 200$ + 200$ Versand aus New York. Die Endstufe ist fuer bis zu 50 KW Leistung ausgelegt und kann mit Wasser gekuehlt werden. - Wie oben beschrieben, wird die Endstufe ueber einen eigens entwickelten Code angesteuert. Von Texas Instruments (TI) gibts hierfuer eine eigene Automotive Bibliothek die man kostenlos erhaelt und damit den Mikrocontroller dann betreiben kann. - Es kommt jetzt eine kleine Batterie rein (wird eventuell gesponsert), die fuer knapp 10km Fahrt reichen sollte. Damit sind erste Tests moeglich. - Am Schluss moechte er eine Batterie fuer rund 5000E einkaufen. Da wird er sich noch Gedanken drum machen muessen, besonders was die Ansteuerung angeht. Die Batterie wird eine Spannung von rund 400V haben. Jede Zelle hat ~3.4V. Beim Ladevorgang muss jede Zelle einzeln geladen werden, damit alle am Schluss den gleichen Ladezustand haben. Dabei orientiert man sich an die schwaechste Zelle. Denn die Zellen werden in Serie geschalten. Also kann nur soviel Strom fliessen, wie die schwaechste Zelle bereitstellen kann. Er hat dieses "Balancing" aber in seiner Abschlussarbeit schon umfassend bearbeitet. Fuer ihn also kein Problem und es ging passende Controller die man einkaufen kann. - Fuer die Bremsen wird er das aktuelle Bremssystem beibehalten (Mark20 ABS). Fuer den Unterdruck hat er eine Vakuumpumpe von Volvo genommen. Die hat genug Leistung. - Die Servolenkung koennte etwas komplizierter werden. Fuer den Oeldruck moechte er eine elektrische Servopumpe aus einem 2003er (?) Polo nutzen. Die laeuft aber nur an, wenn sie ein gueltiges CAN Signal vom Steuergeraet erhaelt. Da kein CAN im Golf installiert ist, will er das nachruesten und selbst entwickeln. Die passenden Befehle moechte er aus einem Skoda auslesen und der Pumpe dann zuschicken. Da bin ich mir aber nicht sicher, weil von Audi weiss ich, dass sie zwar gleiche Teile verwenden, teilweise aber unterschiedliche Steuergeraetecodes nutzen. Ich habe ihn darauf hingewiesen, er muss das einfach mal ausprobieren. |
Fiat Punto hat doch auch elektrische Servolenkung ohne CAN. Da kann er doch eigentlich die verwenden?! |
Habe auch mal dran gedacht, meinen Golf Syncro zu hybridisieren. Würde dann die Kardanwelle ausbauen, und einen E-Motor/Generator ans Differenzial hängen. Bei den Fragen zur Lenkung würde ich evtl. derStefan (?) aus dem WolfsburgEdition Forum mal fragen, der baut auch auf Polo Lenkung um. Allerdings hat der durch seinen 20vG60 motor auch CAN Bus. Die Polo Lenkung braucht daneben nur einen Lenkwinkelsensor. Trviallöscung wäre wohl die Servo vom Corsa B Btw. Im CERN würde ich später auch gerne mal arbeiten (studiere Maschinenbau). War 2009 (kurz vorm Abrauchen) und im Mai 2014 im Cern (haben neben Linac4 und LEAR auch den CMS besucht). Als Deutscher soll man da ja ganz gute Chancen haben. Blöderweise kann ich kein Französisch. |
Hochinteressantes Projekt! Danke dass du das hier für alle zum mitlesen online gestellt hast ;) Ich finde die Idee eines Elektro Golf 3 ziemlich geil. :D |
Gabs nicht auch schon früher elektrische Servopumpen weil kein Platz war? Meine evtl. bei Jaguar. Sonst hab ich auch schon gehört das Corsa C elektrolenkungsmotor direkt an Rennsportkisten Hydraulikservo gebastelt wurden. Regelung dürfte ja für den Spezi kein Problem darstellen ;-) Edit: hab noch was gefunden, Mercedes A-Klasse soll lt. Golf 1 Rallyfahrern funktionieren und simpel über 3 Kabel anzuschließen mit +/-/Steuerleitung. Wobei die Steuerleitung nur Strom braucen soll, ist im original an die LiMa gekoppelt, also nur Servo bei Ladestrom. Der golf 1 Treter hats halt über Relais und Schalter im cockpit angesteuert. (Rally Fahrer machens halt gern abschaltbar und simpel, logo wenn man in der Pampa reparieren muss, oder auch gern mal grad ganz abschalten und ohne Servo,Wapu oder Lima fahren...) |
Lustig...hatte letztens noch die Idee "Motor vom Tesla in Oldschool Käfer pflanzen"...:D Aber Golf 3 ist auch interessant...nur, ist der 3er nicht zu schwer für so ein Vorhaben? Eigentlich sollte ja möglichst wenig Gewicht die Basis sein... |
Der Golf 3 ist als Citystromer ja schon vorhanden gewesen, der hatte Fahrfertig etwa 1500kg... Zitat:
VW Golf VII 1585kg leer. Interessantes Projekt! Aber ja, die Idee ist nicht neu, da gibt es die ersten Umrüster. Wenn denn Elektrische Energie einfacher speicherbar und abrufbar wäre, wäre das auf dauer wohl eine Lösung, den Straßenverkehr zu erhalten... Wobei Wasserstoff im Verbrennungsmotor auch gehen würde, einfacher Lagerbar und Transportabel. Das ist Strom keineswegs. |
Der Golf 3 ist eigentlich noch verhältnismäßig leicht, wenn man sich die Generationen anschaut. Vom 3er zum 4er hat der gut Speck angelegt. Wenn man den 3er als Kassengestell nimmt, bringt der selbst mit Verbrennungsmotor keine Tonne auf die Waage. Durch Ausbau von Motor, Abgas und Kraftstoffanlage geht das dann nochmal rapide runter. Das wirklich sehr schwere sind eben die Batterien... Nur aufgrund dieses Speicherproblems fahren wir heutzutage noch Benzin und Diesel durch die Gegend: Weil es eine hohe Energiedichte hat und gut lagerbar ist. Rechnet man nämlich die Effizienz mit ein, ist Diesel und Benzinkraftstoff weit hinten von der Technologie her. Zitat:
Die Lagerung ist DAS Problem bei Wasserstoff schlechthin. Der diffundiert doch durch alles durch. Daher wären die Tanks auch sehr teuer. |
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Wie geht es mit der Antimaterie vorran? Spaß beiseite...:-lol-: Finde die Arbeit auch Interessant. Ich werde das wohl auch mal verfolgen. |
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Ich nehme nicht mehr am Projekt teil, aber ich bin noch im Emailverteiler drin. Also bekomme ich alle möglichen Infos. Inzwischen hat sich ein stabiles Team gebildet, das gerade alle Aufgaben organisiert. Ein erster Erfolg konnte letztes Wochenende verzeichnet werden: "https://www.youtube.com/watch?v=VXVg...AdWDvSO859SqDA We gradually increased RPMs and reached 4000rpm without any significant vibrations. After that we marked the position of new holes to be drilled. After that I had my family here for a week, so works from my side had to be halted. Now we can continue with this and finish the motor assembly." Denen gehts dadrum gerade eine stabile Motorsteuerung zu programmieren, die den Motor optimal ansteuert und keine Vibrationen hervorruft. Das ist vor allem nötig, weil man eine starre Verbindung zwischen Motor und Getriebe hat. Die Torsionsfedern der Kupplung fallen weg. Ich bin von den ganzen Leuten der einzige der richtig Ahnung von Autos bzw. dem Golf hat. Ich werde versuchen hier und da beratend zur Seite zu stehen. Ich habe mich gerade gefragt, ob es nicht schädlich ist das Getriebe auf den Kopf zu stellen. Sollte es voll gefüllt sein, dann sind alle Zahnräder geschmiert. Wenn nicht, sieht es für den 5. da oben nicht so gut aus. Hoffen wir, dass der Schmierfilm vorhanden ist. |
Ich würd umbedingt ne dämpfende Kupplug zwischen Motor und Getriebe einbaun. Das Drehmoment von anfang an, zerstört, beim Anfahren, entweder das Getriebe oder die Halbachsen... |
Zitat:
Ansonsten koennte man den E-Motor auch so programmieren, dass das Drehmoment beim Anfahren gedrosselt wird. Soweit ich weiss, ist auch nicht sonderlich hoch (< 200 Nm). |
Hier eine Firma in Sachsen, die schon Fahrzeuge nach diesem Prinzip umbaut und erfolgreich verkauft. CITYSAX Im Bestand ist dort auch ein Citystromer. Quelle Citystromer |
Hallo, der Golf fährt. Bilder bzw. Videos habe ich noch keine, weil die den nachts getested haben. Das KI spinnt rum, weil die alle elektrischen Signale abgekapselt haben. Jetzt haben sie angefangen das Steurgerät zu programmieren. Ich habe die Tipps weitergeleitet und empfohlen für das Anfahren den E-Motor so anzusteuern, dass er eine steigende Drehmomentkurve hat. Damit wird verhindert, dass zuviel Drehmoment von 0 an angelegt wird. |
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Cool. Beeindruckend. Am faszinierendsten aber finden ich die Form der Straßenlaternen :D |
Zitat:
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Das ist ja ein Ding. Vorgestern höre ich zum erstem Mal von einen Elektro-Golf3. Also dem City-Stromer original von VW. Und gestern durfte ich einen Probe-gefahren :) Der Zustand war noch etwas desolat also (noch) nicht wieder voll funktionsfähig. Aber man konnte abschätzen, was man von einen ca. 20Kw E-Motor erwarten kann. Das war natürlich nicht viel. Der originale Tacho wäre bis 120Km/h gegangen. Die Reichweite soll so 70 - 100Km betragen. Da der E-Motor auf ein 5-Gang Getriebe arbeitet, waren die Fahr-Geräusche jetzt nicht sooo viel niedriger gegenüber einem Verbrenner. Aber halt ein Zufall vor dem Herren, mit so einem Auto in Kontakt zu kommen. Grüße Thomas |
Cool, das ist selten. Die Citystromer wurden in Kleinserie gebaut und nicht lang. Die "Elektrifizierung" lief schnell und einfach ab, darum auch das Schaltgetriebe oder die "aufklappbare" Stoßstange fürs Ladegerät. Waren noch die originalen Bleiakkus verbaut? |
Der CityStromer wäre für mich (mit ein wenig Modernisierung auf CCS und neue Akkus) der einzige Golf 3, den ich noch im Berufsverkehr fahren wollen würde. Andererseits auch nicht, ich glaube, die Citystromer hatten keine Klimaanlagen, oder? |
Zitat:
Ein Verbund aus einzelnen Lithium Batterien könnte umsetzbar sein. Und nein, den City Stromer gabs original nicht mit Klima. Der Elektromotor ist ja direkt ans Getriebe geflanscht. Da gibts keine Nebenaggregate. Ich weiß gar nicht, ob der überhaupt Servolenkung hatte. Da hätte man sich am Ecomatic bedienen können. Oder eben das Lenkgetriebe vom ABD ohne Servounterstützug. Und du willst glaube auch heute nicht mehr mit etwas über 20 PS versuchen im Verkehr mitzuschwimmen. Top Speed: 100 km/h. 0 - 50 in 13 sek. |
Ich kann dazu folgendes aus der Konversation mit dem Eigner sagen: - die City-Stromer hatten eine Standheizung - und deshalb auch ein Auspuff-Rohr - (aber evtl. nicht bis ganz hinten, habe jedenfalls keines gesehen). - er hat von Blei-Gel auf Lio umgebaut . und dafür auf italienische Lade-Technik umgebaut, - die auch ans Handy meldet (per Bluetooth) - elektrische Pumpe für den Unterdruck des Bremskraft-Verstärkers (war defekt). - Lenkung hatte offenbar Servo-Unterstützung. Meines weiteren Hörensagens wurden die produzierten 120 Stück hauptsächlich an Behörden abgeben. Und sollen hauptsächlich auf der Insel Usedom im Einsatz gewesen sein. Das gefahrene Exemplar soll einst bei einer Feuerwehr im Einsatz gewesen sein. Grüße Thomas |
Zitat:
Je nachdem wie viel Gewicht durch den Austausch der Bleiakkus eingespart wurde, ist man da doch gar nicht weit weg :D |
Die Geschichte der Citystromer umfasste etwa 180 Golf I, II und III, die zunächst hauptsächlich von den Stadtwerken Hannover betrieben wurden. Etwa 50 davon sollen bei Privatleuten heute noch in Betrieb sein. Die meisten sind auf Lio umgebaut worden. Übrigens wird gerade einer (mit original Bleiakkus) auf Kleinanzeigen angeboten... Preis, na ja...Liebhaberpreis. |
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