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Raven761 01.08.2017 08:35

Vielen Dank für deinen umfassenden Bericht über den Ausbau des Getriebes. Das nimmt einem die Angst, so etwas selbst mal anzupacken. Der Dichtring und die Kupplung müssten bei mir auch mal gewechselt werden. Aber das ist schon ein haufen Arbeit....

Viel Erfolg beim Zusammenbau und weiterhin eine fleißige Tipphand :)

Grüße,
Pascal

GTFahrer 01.08.2017 14:24

Der Trick mit dem nach vorn gedrückten Aggregat war hier nicht anwendbar?

Teletubby 01.08.2017 21:28

Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1827101)
Der Trick mit dem nach vorn gedrückten Aggregat war hier nicht anwendbar?

Beim Getriebeausbau nach VW Reparaturleitfaden wird das Aggregat nicht nur nach vorn gedrückt, sondern gleichzeitig auch zur Beifahrerseite. Dazu muss das hintere rechte Aggregatelager gelöst werden. Dieses Lösen habe ich aber vermieden, weil ich keine Aggregatebrücke habe, die bei der VW-Version verwendet wird. Deshalb habe ich das hintere rechte Lager nur gelockert, aber nicht ganz gelöst, damit der Motor aus Stabilitätsgründen wenigstens noch an einer Stelle mit dem Rest des Autos verbunden bleibt.

Grüße Teletubby

Rennrudi 02.08.2017 09:51

Klasse Arbeit.

Teletubby 02.08.2017 22:15

Hallo!

Um den Zusammenbau vorzubereiten, habe ich gestern und heute ein bisschen Zeit damit verbracht, den Zylinderblock sauberzumachen. Denn, wie ich es schon gesagt hatte: Beim Zusammenbau möchte ich keine schmutzigen Hände bekommen. Und keine Schrauben festdrehen, wobei es knirschende Geräusche gibt. Es mag sich vielleicht beknackt anhören, aber dieses Reinigen mache ich total gerne und finde es total entspannend. Entsprechend viel Mühe gebe ich mir damit. Das war vor 40 Jahren bei VW Käfer-Motoren schon genau so.

Das hat soweit auch ganz gut geklappt. Die Schwungradseite:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501703584.JPG

Die fertige Vorderseite:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501703702.JPG

Mit einem Spiegel habe ich mich dabei gleich auch um die Dichtfläche für die Ölwanne gekümmert:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501703784.JPG

Der Anschlussbereich für den Ölentlüfter und für den Ölfilterhalter. Und die Motornummer, die man jetzt wider lesen kann:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501703869.JPG

Der Anschlussbereich für die Kühlmittelpumpe...
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501703956.JPG

...und für den Zündverteiler:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501704017.JPG


Nur in die Zahnriemenseite habe ich nicht so viel Mühe investiert:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501704253.JPG

Jetzt kommt das, was mir nicht so gut gefällt: Die Dichtfläche für den Zylinderkopf. Die groben Reste der alten Zylinderkopfdichtung habe ich mit einem Spachtel entfernt und dabei darauf geachtet, dass es keine Kratzer gibt. Als nächstes kam Schleifpapier der Körnung 400 zum Einsatz. Als letztes habe ich die Ölkohle von den Kolbenböden und von den oberen Bereichen der Zylinder entfernt. Auf den ersten Blick sieht das gar nicht schlecht aus:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501704544.JPG

http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501704633.JPG

Doch bei genauem Hinsehen werden porenähnliche Vertiefungen um die Kühlmittelkanäle herum sichtbar:
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501704682.JPG

http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501704758.JPG

Diese Vertiefungen sind beim Darüberfühlen mit einem Finger an der Wahrnehmbarkeitsgrenze fühlbar. Ich selbst habe keine Erfahrungen damit. Deshalb frage ich hier mal die erfahrenen Fachleute: Wird das problemlos und dauerhaft dicht? Oder ist das ein Grund, sich Sorgen zu machen?

Grüße Teletubby

wolfi71 03.08.2017 12:03

Das hatte mein ABU auch, das kriegst du nicht weg. Es wird dicht. Aber ich glaube, dass dein Papier zu fein war. Meines Wissens sagt VW mit Schmirgelpapier nicht feiner wie 240 ist das zu entfernen. Es darf nämlich nicht zu glatt sein. Das müsste in dem Thread stehen, in dem ich meine ZKD am ABU gemacht habe.

Hattest du die Kolben zur Reinigung nach oben gefahren? Ich hatte das gemacht.

Teletubby 03.08.2017 14:37

Hallo Wolfgang,

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1827215)
Das hatte mein ABU auch, das kriegst du nicht weg. Es wird dicht.

Herzlichen Dank! Das ist genau das, was ich hören wollte. Habe nämlich wenig Sehnsucht, den Zylinderblock auch noch ganz herauszuholen und zu zerlegen, um ihn nacharbeiten zu lassen.


Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1827215)
Aber ich glaube, dass dein Papier zu fein war. Meines Wissens sagt VW mit Schmirgelpapier nicht feiner wie 240 ist das zu entfernen. Es darf nämlich nicht zu glatt sein.

Der einzige VW Motor-Reparaturleitfaden, in dem ich etwas darüber gefunden habe, ist der des Motors ABF. Dort steht wörtlich im Abschnitt 15-7: "Säubern Sie nun vorsichtig die Dichtflächen von Zylinderkopf und Zylinderblock. Achten Sie dabei darauf, dass keine langgezogenen Riefen oder Kratzer entstehen (bei der Verwendung von Schleifpapier darf die Körnung nicht unter 100 liegen)."

Das verstehe ich so, dass das Schleifpapier zwar feiner sein darf, aber nicht grober. Schleifpapier 400 ist eindeutig feiner als solches der Körnung 100. Darüber hinaus sind die ursprünglichen Fräs- bzw. Schleifspuren der Herstellung größtenteils noch da, weil ich mit dem Schleifpapier nicht so lange geschliffen habe, bis sie alle eingeebnet waren. Sondern nur so lange, bis die Reste der alten Dichtung komplett weg waren. Das habe ich immer nur in kleinen Bereichen gemacht und dann die Fläche mit dem Staubsauger abgesaugt, damit möglichst nichts in die Kanäle fällt.


Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1827215)
Hattest du die Kolben zur Reinigung nach oben gefahren? Ich hatte das gemacht.

Ja sicher habe ich das gemacht. Dazu hatte ich extra die Kupplungsdruckplatte nochmal provisorisch an die Kurbelwelle geschraubt, um sie drehen zu können.

Weitere Meinungen zum selben Thema sind Willkommen!

Grüße Teletubby

Mustang80 03.08.2017 14:43

Mal wieder sehr schön dokumentierte Arbeit von dir. Im Gegensatz zu dir bin ich nicht so ein Fan von solchen Reinigungsarbeiten und lass es meistens einfach so (abgesehen von wirklich starken Verschmutzungen).



Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1827217)
Ja sicher habe ich das gemacht. Dazu hatte ich extra die Kupplungsdruckplatte nochmal provisorisch an die Kurbelwelle geschraubt, um sie drehen zu können.

Das hättest du aber auch deutlich einfacher mit einem Ringschlüssel an der Zentralschraube des Zahnriemenrades machen können ;)

Rennrudi 03.08.2017 15:51

Hi,

habe ja auch bereits an verschiedenen Fahrzeugen die ZKD´s gemacht, und so manche Dichtflächen sahen nicht besser aus.
Aber die waren hinterher alle dicht. Wichtig ist eben, dass die Fläche frei von alten Dichtungsrückständen ist, was ja aber bei dir der Fall ist. Da kann man ja schon von essen :)
Normalerweise ist das in dem Zustand noch nicht nötig, den Block planschleifen zu lassen, oder Silikon HT zu benutzen (wobei ich persönlich finde, dass an der ZKD, Silikon HT schon pfusch ist).

Teletubby 03.08.2017 22:48

Hallo!

Danke für die beiden bisherigen Stellungnahmen zum Zustand der Dichtfläche des Zylinderblocks. Ich hoffe, dass noch mehr kommen.


Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1827217)
Ja sicher habe ich das gemacht. Dazu hatte ich extra die Kupplungsdruckplatte nochmal provisorisch an die Kurbelwelle geschraubt, um sie drehen zu können.

Zitat:

Zitat von Mustang80 (Beitrag 1827218)
Das hättest du aber auch deutlich einfacher mit einem Ringschlüssel an der Zentralschraube des Zahnriemenrades machen können ;)

Stimmt, das hätte ich machen können. Diese Möglichkeit ist mir natürlich auch bekannt, und sonst mache ich es so auch. Aber dieses Mal wäre es nicht einfacher gewesen, weil ich dazu aus der Gargage in den Keller hätte gehen müssen, um einen Ringschlüssel der Größe 19 zu holen. Die Kupplungsdruckplatte und die alten Schrauben lagen aber in der Garage und in meiner Reichweite :-)

Grüße Teletubby

wolfi71 04.08.2017 08:46

Da wird nicht mehr viel kommen, die, die es schon mal gemacht haben, die haben ihren Kommentar schon hinterlassen.

Und wenn man bedenkt, wie rau dioe Oberseite des Blocks ab Werk ist, da ist doch so ein bisschen Unebenheit nicht wirklich ins Gewicht fallend.

Übrigens würde ich an deiner Stelle nicht auf die Idee kommen, den Kopf mit einem Lineal auf Verzug zu prüfen. Lass es einfach sein. Wenn du den kopf vorschriftsmäßig abgenommen hast und der war vorher dicht, dann ist der nun nicht verzogen. Also mach dir über so einen Unsinn keine Gedanken.

Das Reinigen der Kolbenböden wird dir nichts bringen, weil in ein paar hundert Kilometern sehen die gleich aus.

Und am besten stellst du den Kolben an den Zylindern, an denen zu arbeitest, nach oben. Wenn du die Zylinderwand reinigen willst, ein fuselfreies Papiertuch für die Werkstatt mit etwas Motoröl getränkt ist optimal.

Teletubby 04.08.2017 09:06

Hallo!

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1827245)
Da wird nicht mehr viel kommen, die, die es schon mal gemacht haben, die haben ihren Kommentar schon hinterlassen.

Ich habe noch die Forumsmitglieder franz-werner, Naumstar und GTFahrer per PN angeschrieben und gebeten, hier ihre Meinung dazu zu sagen. Denn die halte ich für sehr erfahren.


Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1827245)
Übrigens würde ich an deiner Stelle nicht auf die Idee kommen, den Kopf mit einem Lineal auf Verzug zu prüfen. Lass es einfach sein. Wenn du den kopf vorschriftsmäßig abgenommen hast und der war vorher dicht, dann ist der nun nicht verzogen. Also mach dir über so einen Unsinn keine Gedanken.

Nein, alles das mache ich auch nicht. Die Zylinderkopfschrauben habe ich in mehreren Durchgängen in der vorgeschriebenen Reihenfolge gelöst. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass es vorher nicht dicht war. Und die Dichtfläche des Zylinderkopfes ist tadellos.


Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1827245)
Das Reinigen der Kolbenböden wird dir nichts bringen, weil in ein paar hundert Kilometern sehen die gleich aus.

Ja, ich weiß. Aber es sieht für den Zusammenbau etwas netter aus. Und ich wollte die Beschrifungen auf den Kolbenböden erkennen können und Fotos davon machen. Außerdem hat das nicht mehr als etwa drei Minuten pro Kolben gedauert, weil die Ölkohle ganz leicht abging. Da habe ich zu VW Käfer-Zeiten schon hartnäckigere Fälle erlebt. Die Ölkohle soll gelegentlich Ursache für Glühzündungen sein.
http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501830671.JPG

Grüße Teletubby

c4wron 04.08.2017 09:13

Ich kann mich den bisherigen Kommentaren nur anschließen und bin auch der Meinung das die Unebenheiten nicht sonderlich die Funktion beeinträchtigen. Habe mittlerweile auch schon mehrere ZKD´s, Fahrzeughersteller übergreifend, getauscht. Da waren Motoren bei die jenseits der 350 tkm waren und teilweise genauso aussahen. Laufen alle noch und verbrauchen weder Wasser noch Öl.
Wichtig ist das alle Dichtflächen schön sauber sind. Bei Operationen am offenen Herzen lege ich persönlich auch immer sehr viel Wert auf sauberes Arbeiten. Aber da brauch man sich bei dir ja keine Sorgen machen.

GTFahrer 04.08.2017 13:42

Solange die Kanten absolut i.O. sind (An einem e36 waren die mal "ausgebrochen") würde ich da die neue Dichtung montieren.

franz-werner 04.08.2017 21:04

Hey Manfred, sorry für die späte Antwort.

Persönlich muss ich sagen, toll sehen die Ränder nicht aus. Ob ich dafür den Block ausbauen würde und das Ding fräsen lassen würde? Eher nicht. Ich würde den so wieder zusammen setzen und fahren. Für einen ehemaligen Arbeitgeber habe ich auch schon viel schlimmere Motoren wieder zusammenbauen dürfen, die danach auch wieder gefahren sind.

Falls es dann irgendwann doch deswegen Probleme geben sollte - woran ich nicht glaube - kann man immer noch mal den Motor raus holen.

Naumstar 05.08.2017 09:35

Die minimalen Auswaschungen um die Kühlkanäle sind Kavitations Schäden durch ungeeignete oder zu wenig Frostschutz. Leider häufig zu beobachten bei Cabrio PKW, die hauptsächlich im Sommer bewegt werden.
Die Leute denken das bei reinem Sommerbetrieb weniger oder kein Frostschutz benötigt wird, da da Fahrzeug sowieso nicht im Winter bewegt wird.

Das tut in deinem Fall aber keinen Abbruch, die Dichtfläche sieht noch ganz ok aus, solange die Blasen die ZKD noch nicht unterwandern, ist kein Handlungsbedarf angezeigt.

Allerdings sorgen machen muss man sich um diese Stelle:

http://www.golf3.de/direktupload/i/t...1501918417.JPG

Das kann man auf dem Foto nicht wirklich erkennen, ist das auf dem Foto blos Verfärbung um den Kanal, oder ist dort Auswaschung?

Teletubby 05.08.2017 09:54

Hallo!

Zitat:

Zitat von c4wron (Beitrag 1827250)
Ich kann mich den bisherigen Kommentaren nur anschließen und bin auch der Meinung das die Unebenheiten nicht sonderlich die Funktion beeinträchtigen.

Zitat:

Zitat von GTFahrer (Beitrag 1827274)
Solange die Kanten absolut i.O. sind (An einem e36 waren die mal "ausgebrochen") würde ich da die neue Dichtung montieren.

Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1827295)
Persönlich muss ich sagen, toll sehen die Ränder nicht aus. Ob ich dafür den Block ausbauen würde und das Ding fräsen lassen würde? Eher nicht. Ich würde den so wieder zusammen setzen und fahren. Für einen ehemaligen Arbeitgeber habe ich auch schon viel schlimmere Motoren wieder zusammenbauen dürfen, die danach auch wieder gefahren sind.

Zitat:

Zitat von Naumstar (Beitrag 1827302)
Die minimalen Auswaschungen um die Kühlkanäle sind Kavitations Schäden durch ungeeignete oder zu wenig Frostschutz. Leider häufig zu beobachten bei Cabrio PKW, die hauptsächlich im Sommer bewegt werden.
Die Leute denken das bei reinem Sommerbetrieb weniger oder kein Frostschutz benötigt wird, da da Fahrzeug sowieso nicht im Winter bewegt wird. Das tut in deinem Fall aber keinen Abbruch, die Dichtfläche sieht noch ganz ok aus, solange die Blasen die ZKD noch nicht unterwandern, ist kein Handlungsbedarf angezeigt.

Danke sehr! Ich hatte mir auch einen schöneren Zustand der Dichtfläche gewünscht, halte es aber für sehr wahrscheinlich, dass es so, wie es ist, bei sorgfältigem Zusmannebau keine Probleme geben wird. Ihr unterstützt diese Ansicht.


Zitat:

Zitat von Naumstar (Beitrag 1827302)
Allerdings sorgen machen muss man sich um diese Stelle: (...) Das kann man auf dem Foto nicht wirklich erkennen, ist das auf dem Foto blos Verfärbung um den Kanal, oder ist dort Auswaschung?

Das werde ich mir noch einmal genau ansehen.


Zitat:

Zitat von franz-werner (Beitrag 1827295)
Falls es dann irgendwann doch deswegen Probleme geben sollte - woran ich nicht glaube - kann man immer noch mal den Motor raus holen.

Das sagst Du so in Deinem jugendlichen Übermut! Mein Hauptgrund dafür, das jetzt alles sehr sorgfältig zu machen, ist der, dass ich für den Rest meines Lebens an diesem Auto nichts weiter machen muss als normale Wartungsarbeiten. Das alles nochmal auseinanderzunehmen, danach habe ich wahrhaft keine Sehnsucht.

Grüße Teletubby

P.S.: Die 10 Zylinderkopfschrauben vor dem Eindrehen einölen oder nicht? Die VW Reparaturleitfäden schreiben nichts davon, obwohl dort bei anderen Schraubverbindungen ausdrücklich darauf hingewiesen wird. Einbauempfehlungen von Herstellern von Zylinderkopfdichtungen (z.B. Elring) sehen Einölen der Schrauben vor.

Rennrudi 05.08.2017 10:35

Hi Manfred,

Zitat:

Zitat von Teletubby (Beitrag 1827303)
Die 10 Zylinderkopfschrauben vor dem Eindrehen einölen oder nicht? Die VW Reparaturleitfäden schreiben nichts davon, obwohl dort bei anderen Schraubverbindungen ausdrücklich darauf hingewiesen wird. Einbauempfehlungen von Herstellern von Zylinderkopfdichtungen (z.B. Elring) sehen Einölen der Schrauben vor.

Ich für meinen teil habe die Schrauben bisher immer mit Öl benetzt (und natürlich immer neue Schrauben wieder eingedreht), und es gab nie probleme.
Kenne ich eigentlich auch nicht anders.

wolfi71 06.08.2017 09:46

Die Schrauben, die damals in meinem Satz dabei waren, die waren eingeölt. Ich habe die so wie sie waren benutzt.

Rennrudi 06.08.2017 10:54

Zitat:

Zitat von wolfi71 (Beitrag 1827350)
Die Schrauben, die damals in meinem Satz dabei waren, die waren eingeölt. Ich habe die so wie sie waren benutzt.

Jetzt wo du es sagst, ... ich hatte mal die ZKD an einem MB 280CE (Bj.79) gewechselt,
und die neuen Schrauben dafür waren in einer sehr stabilen und durchsichtigen Tüte eingeschweißt, und die schwammen im Öl (Original Mercedes Teile).
Einige Hersteller Ölen die Schrauben schon ab Werk.
Wenn ich mich richtig erinnere, sind z.B. die von Reinz auch bereits vorgeölt, aber da war so wenig drauf, das beim händeln damit wieder etwas von dem Öl abgewischt wird. Vielleicht war das auch nur drauf, um vor Flugrost zu schützen.
Direkt vor dem einschrauben nochmal zu benetzen, kann in so einem Fall nicht schaden :)


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